back to the roots

Dienstag morgen, nach einem verlängerten Wochenende (Freitag und Montag waren Feiertag in Sansibar) sitze ich nach vier Tagen wieder einmal am Rechner, checke Emails, bearbeite Buchungen und nehme Podcast auf.

Es drängt sich mir eine Frage auf: Was mache ich und was schreibe ich zukünftig in meinem Blog?
Seitdem ich regelmässig den deutsch- und den englischsprachigen Podcast aufnehme, ist mein Artikelschreiben deutlich in das Hintertreffen geraten. Obwohl ich mir auch für die einzelnen Podcastsendungen im Vorfeld viele Gedanken mache, bleiben die Sendungen trotzdem sehr spontan und irgendwie freier als die Blogbeiträge. Das gesprochene Wort unterscheidet sich häufig deutlich vom geschriebenen und darf viel unausgereifter bleiben. Mir liegt das extrem und trotzdem möchte ich weiter schreiben.

Es fällt mir deutlich leichter zu sprechen, weil ich dann nicht direkt meine Worte vor Augen habe und beginne, diese unmittelbar nach dem Schreiben zu hinterfragen. Dadurch sind meine Podcast flüssiger, spontaner und etwas ungenauer. Nichtsdestotrotz liebe ich es, Dinge aufzuschreiben und auf diesem Blog zu teilen.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, wieder stärker zu den Wurzeln des Bloggens zurück zu kehren. Ich werde nicht versuchen druckreife Artikel zu schreiben, sondern wieder stärker ein Logbuch, ein Weblog… zu schreiben.

Seitdem ich begonnen habe zu schreiben hat sich mein Leben deutlich verändert. Ich sitze nicht mehr die meiste Zeit in Berlin in einem dunklen Büro mit Neonleuchten, in dem ich mir ein abenteuerliches Leben an fernen Orten mit tollen Reisen und einzigartigen Erfahrungen wünsche. Ich bin immer noch der selbe Typ, ich habe immer noch Wünsche und Träume und Reiseziele und und und…
Ich erlebe immer noch Frust und kann mich immer noch über Dinge ärgern und habe häufig den Eindruck ich bin genau so unperfekt, und auf der Suche wie ich es schon immer war und wahrscheinlich auch immer bleiben werde.

Verglichen mit meinem Leben von vor 5 Jahren, lebe ich allerdings bereits einen Grossteil der Träume, die ich damals hatte. Das habe ich geschafft indem ich begonnen habe auf mein Herz zu hören anstelle auf den Verstand.
Deshalb werde ich dich von nun an wieder stärker mit auf meine Reise nehmen, kürzere und längere Geschichten aus dem Alltäglichen erzählen und hoffentlich einen Teil der Begeisterung vermitteln, der mich hier hin gebracht hat und dich eventuell ermutigt ebenfalls deinen eigenen Weg zu gehen.

Wieder bloggen! Über die Einfachheit des Glücklichseins!

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