bediene dich an meinen worten

Inspiriert durch einen der bekanntesten und erfolgreichsten Blogger zum Thema simplicity, Leo Babauta habe ich mich dazu entschlossen auf sämtliches Copyright zu verzichten. Was auch immer ich schreibe, schreibe ich doch damit es gelesen wird: All die Worte, die ich nutze gehören eh nicht mir. Alles was ich sage und schreibe, habe ich schon einmal irgendwo anders gehört. Es sind auch Deine Worte. Alles was ich tue ist sie in einem neuen Zusammenhang zu benutzen. Also, mach das gleiche mit meinen…

Ich verzichte hiermit auf sämtliches Copyright
Du brauchst mich nicht zu kontaktieren, wenn Du Dich bei meinen Artikeln bedienen möchtest. Benutze sie so wie Du es Dir wünschst. Email sie, teile sie, drucke sie, veröffentliche sie mit oder ohne Nennung meiner Person. Ändere den Text, wenn Du magst und veröffentliche ihn dann. Das passt schon.
Nennung und Entlohnung
Obwohl Du es ausdrücklich nicht tun musst, freue ich mich natürlich über eine Kennzeichnung als Zitat, idealerweise mit einer Verlinkung auf meinen Blog. Wenn Du gerne kostenpflichtige Artikel oder Onlinekurse verbreiten möchtest, freue ich mich über eine Bezahlung. If bevorzuge es für meine Arbeit bezahlt zu werden, wenn Du es aber mit Freunden teilen möchtest hast Du uneingeschränkt das Recht dazu.
Weshalb verzichte ich überhaupt auf das Copyright
Ich bin sowieso kein Freund von Überregulierung. Die Art und Weise wie heutzutage Copyrights von Großunternehmen durchgesetzt werden finde ich erschreckend. Das ein Buch oder eine CD nicht verliehen werden kann und trotzdem dasselbe kostet verstehe ich nicht. Copyright dient doch zurzeit nur der Gewinnmaximierung und selten dem Schutz des Künstlers. Ich glaube sogar, dass sich einige Künstler gar nicht so durchsetzen können wie das ohne Copyright der Fall wäre.
Den Künstlern deren Kunst am verlockendsten zu kopieren war, haben Kopien eher zu noch mehr Ruhm verholfen. Weder Da Vinci, noch Goethe haben Copyrightklagen geführt.
Da ich weder Leonardo noch Wolfgang heiße, weiss ich noch nicht ob mir ein fehlendes Copyright helfen oder schaden wird. Ich hoffe, dass es mir eher nützt wenn jemand meine Worte verbreitet.
Falls jemand meine Artikel verwendet und diese verbessert ist das doch vom Prinzip eine tolle Sache.
Ich glaube das dadurch die Gesellschaft allgemein eher profitiert. Brauchen wir nicht alle unsere Inspiration.
Und selbstverständlich ist auch das kein neues Konzept (siehe Leo Babauta). Ich habe es mir auch nur geliehen. Und genau darum geht es hierbei doch.

Ja, ich habe auch das folgende Argument schon gehört:
Aber… aber… dann stiehlt jemand Dein geistiges Eigentum!
Und ich kann darauf nur antworten:
Du kannst nicht stehlen, was Dir jemand schenkt. Ich nenne dies TEILEN nicht PIRATERIE.

Inspiriert von: Zen Habits von Leo Babauta, Free Culture von Lawrence Lessing und GNU von Richard Stallman

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