Posts Tagged: selber denken

crappy on the outside?

Hi there, I am back in Berlin for some days. I spent the last month in my Zanzibar home after having spent all winter in a skiing resort in the Swiss mountains.

Custom officers keep asking me about my crappy passport but I always tell them, that although it might not look new on the outside, it has so many stories to tell in the inside.

Just like I want my life to be.
Not shiny on the the outside but full of memories in the inside.

For those who want to learn more about how I managed to live the life I dreamt about, I created a webinar. It doesn’t tell you what to do, but helps to ask the tough questions and create the surrounding you need to truly thrive.

If you send me an email with the topic „Your Happy Life“ you can participate for free.
June 8th 2016 6:30pm CET. (this time in English)

wanna play?

Don’t we all have our issues that let us believe there is something we can’t do?

frohe weihnachten

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Feiertage und die größten Erwartungen des Jahres stehen vor der Türe. Genauso, wenn nicht sogar noch mehr als im restlichen Jahr lässt sich zur Weihnachtszeit an Zurückhaltung und Konzentration aufs Wesentliche arbeiten.

Vielleicht gibt es deshalb jedes Jahr aufs Neue das grösste Konsumfest zum Abschluss. Um sich noch einmal zu Besinnen und zu Fragen: Was ist mir wirklich wichtig?

1) Vielleicht macht es Sinn, sich nicht eine ganze Reihe von Dingen zu Wünschen sondern nur eines, und dieses dann so richtig zu genießen.
2) Dasselbe gilt auch für die Erwartungshaltung zu den Festtagen. Neben den 1000 anderen Sachen, die möglichst perfekt sein sollen, was ist die EINE Sache, die Du dir für die Feiertage wünschst (EIN gutes Essen? EIN guter Rotwein? EIN gutes Gespräch? oder EIN gutes Konzert?). Was es auch sein mag. Konzentriere Dich auf eine einzige Sache.
3) Zeitgleich, steht das neue Jahr vor der Türe. Wenn es nur eine einzige Sache geben könnte, die sich kommendes Jahr ändern würde, welche sollte dies sein?

Bis dahin wünsche ich Dir bestes Gelingen für den 1. Schritt in Deine Zukunft und ganz viel Gelassenheit.

Zu Erwartungshaltungen habe ich ausserdem einen Podcast aufgenommen. Hör mal rein:

totalschaden gibt es nicht

Seit ein paar Jahren versuche ich, nur Dinge zu besitzen, die ich auch tatsächlich benutze. Das führte zum Einen dazu, dass ich mich von vielen Dingen, so richtig vielen Dingen, getrennt habe und immer noch feststelle, dass ich zuviel besitze. Zum Anderen versuche ich Dinge nur noch zu ersetzen, wenn sie kaputt gehen, was eine völlig neue Frage für mich aufwirft. Wann sind Dinge eigentlich kaputt?

Bedeutet kaputt, dass ein optischer Schaden vorliegt oder ein technischer? Muss er so weit funktionieren, dass die Nutzbarkeit nur eingeschränkt ist oder der Gegenstand tatsächlich nicht mehr zu gebrauchen ist?

Selbst wenn er nicht mehr funktioniert, sollte ich nicht erst versuchen ihn reparieren zu lassen bevor er ersetzt wird? Das führt dann wieder zu meinem SSH Prinzip. Dinge die ich kaufe müssen für mich schön, sinnvoll und haltbar sein.

Diese Fragen habe ich für mich so beantwortet, dass ich auch optische Schäden gerne repariere weil ich es ästhetischer empfinde und technische weil ich nicht gerne weg werfe. Gerade bei technischen Geräten komme ich dabei immer wieder an den Punkt, dass mir ein Totalschaden nahe gelegt wird und ein Neukauf die einzige Möglichkeit zu sein scheint.

Ab welchem Punkt ist ein Totalschaden eigentlich ein Totalschaden?

Zum Beispiel ist mein Laptop durch einen einzigen Tropfen Wasser so ausser Gefecht gesetzt worden, das das Main-board durchgebrannt ist und eine Reparatur zwar möglich war, aber teurer als eine Neuanschaffung gewesen wäre.

Hallo? Wie kann dass denn sein? Es lag nicht einmal an der Arbeitszeit oder der Machbarkeit lag es nicht einmal, sondern an den Preisen der Ersatzteile. Das erscheint mir absolut nicht logisch. Schließlich werden die gleichen Komponenten verwendet wie beim erstmaligen Zusammenschrauben.

Mir scheint deshalb ganz klar zu sein, dass dies kein Totalschaden war, sondern lediglich eine wirtschaftliche Entscheidung der beteiligten Unternehmen um mehr Neugeräte zu verkaufen.

Als kurz danach unser Wohnmobil brennend stehen blieb und ein faustgrosses Loch im Motor zeigte, wurde mir ebenfalls von verschiedensten Seiten ein Totalschaden nahe gelegt. Meist waren dies Besitzer von sehr neuen und/oder Leasingfahrzeugen. Motor kaputt muss doch heissen ein neues Auto zu kaufen. Tatsächlich habe ich einen neuen (gebrauchten) Motor besorgt. Dieser wird nun eingebaut und dann geht’s weiter.

Dasselbe Prinzip lässt sich auf Handy insbesondere deren Display etc. weiter fortführen.

Für mich zeigten diese Erfahrungen jedenfalls noch einmal ganz deutlich, dass es einen Totalschaden erst dann gibt, wenn es komplett verbrannt ist oder sich ansonsten in die Bestandteile aufgelöst hat.

Meistens ist es eine aktive Entscheidung lieber etwas „Neues“ haben zu wollen und die Umstände einer Reparatur nicht mittragen zu wollen und kein Totalschaden.

Ich versuche mir deshalb vorwiegend Dinge anzuschaffen, die so gearbeitet sind, dass sie möglichst lange halten, so schön sind, dass sie mir auch lange gefallen und für den Fall, dass sie doch kaputt gehen, einfach zu reparieren sind.

Du entscheidest selber, was kaputt ist und was Du reparieren lässt!

zum ersten mal

Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan? An welches Erste Mal kannst Du Dich erinnern? Kennst Du noch das Gefühl der inneren Aufgeregtheit, weil Du nicht genau wusstest, was Dich erwartet? Das Gefühl wenn Du etwas zum ersten Mal schaffst? Oder etwas zum ersten Mal hinter Dir liegt? Der Stolz? Die Zufriedenheit? Das Glücksgefühl?
Das Tolle ist, das die Welt so voller Möglichkeiten ist, dass je mehr Du kannst und kennst, es auch immer mehr Dinge gibt, die Du zum ersten Mal machen kannst.
Wenn Du etwas zum ersten Mal tust, lernst Du etwas Neues. Dadurch entstehen Verknüpfungen in Deinem Gehirn, die es vorher noch nicht gab. Diese können sich auf Bestehende auswirken und plötzlich kann auch Bekanntes in einem neuen Licht erscheinen. Eventuell entdeckst Du auch Deine neue Leidenschaft.
Egal ob Du in Deinem Innersten danach strebst oder nicht, mein Rat ist es, so häufig wie möglich einmal etwas Neues zu probieren. Wenn Du alte Routinen aufbrichst, kannst Du Deine eigene Betriebsblindheit überwinden und Dich, Dein Leben und Deine Gewohnheiten einmal von aussen betrachten. Eventuell entdeckst Du Verhalten, die Du Dir gar nicht wünschst und Dir nicht darüber klar warst sie überhaupt zu haben. Dass ist nämlich das fiese an Gewohnheiten. Sie schleichen sich einfach so ein, manchmal ohne dass wir es mitbekommen.
Selbst wenn Du siehst, dass alles in Ordnung ist, ist das Schlimmste, was Dir passieren kann, dass Du Deinen Horizont erweiterst. Ich habe gemerkt, dass je weiter der Horizont eines Menschen ist, um so weniger Furcht (meistens Angst vorm Unbekannten) hat er. Mit Dingen, die wir neu lernen, die zuvor noch keinen Platz in unseren Denkmustern haben, kleben wir unserem DMN (default mode network) neue Notizzettel an den imaginären Kühlschrank. Doch dazu mehr im nächsten Beitrag von Lisa.

Da fällt mir noch ein, dass unsere Kinder fast jeden Tag etwas zum ersten Mal machen und somit gewöhnt sind täglich dazuzulernen. Die meisten Kinder fühlen sich dabei die meiste Zeit wohl. Erst wenn wir älter werden bauen wir die geistigen Mauern in unseren Köpfen auf. Also lasst uns wieder mehr Kind sein, so unbeschwert und glücklich wie lernende Kinder.

Mach’s einfach! Tu etwas zum ersten Mal!

Immer wieder!

P.s.: Falls Du jemandem die oben im Bild zu sehende Postkarte haben möchtest, schreibe mir einfach und ich sende Dir ein paar zu.