was ist simplicity

Ich bin vor ungefähr 1 1/2 Jahren auf diese Idee gestoßen. Ich hinterfragte gerade mich und das Leben im Generellen und habe viel darüber nachgedacht, was ich mit meinem Leben eigentlich anfangen will. Dabei bin ich auf die verrückte Idee gekommen ein richtiges Abenteuer zu erleben und deshalb zu Fuß und alleine in die Sahara zu gehen. Das besondere am Gehen ist, dass ich alles, was ich mitnehme, tragen muss. Dadurch sind der Gepäckmenge gewisse physikalische Grenzen gesetzt und ich musste mir Gedanken machen, was ich denn wirklich brauche.

Während meiner Nachforschungen was Andere so auf Solotouren mitnehmen und was wichtig ist, bin ich auf das Konzept des minimalism/simplicity aufmerksam geworden. Ich mochte es. Alle schrieben darüber, wie viel Last von ihren Schultern gefallen ist und wie viel glücklicher sie waren. Es wirkte so simpel. Einfach alles loswerden was ich eh nicht brauche und schon ist auch der meiste Stress weg. Hab ich zumindest gedacht… Später habe ich herausgefunden, wie schwierig es mir fällt mich von Dingen zu trennen, weil sie emotional aufgeladen sind und mit irgendwelchen Glaubenssätzen verknüpft.
Nachdem ich aus der Sahara zurückgekehrt war, fühlte ich mich allerdings schlichtweg erschlagen von dem ganzen Zeug, dass ich so besaß. Da ich Anfang des Jahres de facto bei meiner Freundin eingezogen war und ich nun meine eigene Wohnung ausräumen wollte, hatte ich mich entschlossen, nur die Dinge mitzunehmen, die ich wirklich brauchte. Also habe ich mich bei allem gefragt: Wann habe ich das das letzte Mal benutzt und habe ich es zu irgendeinem Zeitpunkt vermisst?
In den meisten Fällen war die Antwort einfach: Weiss ich nicht und NEIN!

Also, verkaufen und verschenken! Ebay wird sich sehr gefreut haben.

Eine der websites, die mich während dieser Zeit stark beeinflusst hat war [the minimalists](http://www.theminimalists.com). Die beiden Jungs, Joshua und Ryan, die zufällig beide genau so alt sind wie ich und eine vergleichbare story haben beschreiben unter anderem ihre ’21 days journey’ zum [minimalism](http://www.theminimalists.com/21days/):

Die Website ist auf english aber ich denke der Inhalt ist ganz gut verständlich. Das hier ist ein Auszug:

It is amazing to realize that we often don’t need the things we think we need. And it’s equally amazing to think about what the true cost of these things are. The dishwasher from yesterday is one example. But everything we buy has extra costs associated with them, not just the price on the price tag. They cost you money, which cost you time to earn. They cost you more time to take care of (e.g., wash your car, clean your furniture, etc.). They take up extra space in your house or apartment, which costs you more money because you need to procure extra square footage just to hold all of your shit.

The things we think we need…

That electronic gadget you wanted so bad six months ago? You know, the one you don’t ever use. What’s that? It’s in a junk drawer or a closet? Really?

Or how about that shirt you just “had to have” last season? How’s that working out for you? Couldn’t live without it, right?

That new car? Great, huh? How many more payments left? Oh, really? Just 42 more? At least it has leather seats that warm your ass on your long drive home from your eleven hour workday, the workday you’re forced to return to tomorrow so you can continue to make those car payments.

The bottom line? It’s all just stuff. And you don’t need it.

But because you have it doesn’t make you a bad person; it just means that your priorities are out of whack. Believe me, we know; our priorities have been out of whack for quite some time. But our journey into minimalism has helped us re-prioritize; it has helped us focus on what’s important. That pair of shoes you put on layaway just isn’t important.

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