SOH #137 – das letzte mal

Es gibt ja verschiedene Arten mit dem Ende von etwas umzugehen. Dankbarkeit für das was war oder Trauer um das was nicht mehr ist.
Wenn du dir ausserdem vor Augen führst, dass Dinge im Universum nicht verschwinden und sich nicht auflösen können sondern lediglich ihren Zustand ändern. Sie sind also niemals weg sondern lediglich wo anders.

Dann ist also jedes Ende auch gleichzeitig der Beginn von etwas Neuen. Ich nutze deshalb den Totalsausfall meines deutschen Podcast Providers, der mit der Löschung aller bisherigen Folgen einhergeht, um mich zukünftig auch mit dem Podcast vollständig auf die englische Ausgabe zu konzentrieren.

Der Podcast ist also nicht weg, sondern nur wo anders und zwar hier: 

https://simplicity-of-happiness.com

Ich danke dir für deine Treue. Wegen dir und für dich gab es diesen Podcast und ich hoffe dich zukünftig in der englischsprachigen Ausgabe begrüssen zu dürfen. 

Herzlichen Dank, Dein Florian

KIDZ: https://k-i-d-z.org
new Podcast link 

Wenn weniger mehr ist.

SOH #136 – kilimanjaro

Ich gehe auf den Kili…
Und das nicht alleine!

Als Kombination meiner Erfahrungen der letzten Jahre, die ich auf meinen Coachingreisen in die Sahara, meinen Businesserfahrung in Tansania und meinen Bergerfahrungen in den Alpen habe sammeln dürfen gehe ich, gehen wir vom 1.16. Juni 2019 den höchsten Berg in Afrika.

Damit nicht genug, werden wir vorab den etwas niedrigeren Zwilling Mt Meru besteigen. Beide befinden sich in Sichtweite von einander, wobei der Mt Meru der schöner zu besteigende Berg ist.
Ausserdem werden wir zum Sonnenaufgang vom Gipfel den Kili über den Wolken sehen können.

https://happylife.coach/kili

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #135 – loslassen

Willst du auch Dinge besitzen, Sachen die dir gehören und auf die niemand Anderes ein Anrecht hat?

Also ich habe die Tandenz dazu und obwohl ich weiß, dass ich ein Teil des Ganzen bin und deshalb nur (Zeit, Liebe, Aufmerksamkeit) teilen kann, falle ich immer wieder in den Gedanken zurück, dass ich etwas für mich haben möchte.

Und doch ist es so, dass ich, dass wir am Ende des Lebens nichts mitnehmen kann ausser meinen Erfahrungen. Alles was ich in meinem Leben besessen habe oder besitzen werde, wird irgendwann jemand anderem “gehören” und auch dieser kann es nicht mitnehmen.

Die Zeit, den Moment den wir haben, haben wir nur einmal und es liegt an uns wie und mit wem wir ihn teilen. Insbesondere in Bezug auf andere macht es deutlich, dass wir kein Anrecht haben und ja… das wir einander eines Tages verlieren werden.

Die beste Möglichkeit, die ich dabei sehe ist, von Anfang an loszulassen anstelle des Verhaftet seins. Wenn du weisst, dass due verlieren wirst was du am meisten liebst, kann es dir helfen, die Zeit die ihr gemeinsam habt, so intensiv zu genießen wie es nur geht.

Alles was kommt wird gehen, sollte wir deshalb nicht willkommen heissen was wir im Leben haben?

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #134 – white spot pirates (teil 2)

Heute kommt bereits der zweite Teil meines Gespräches mit Nike. Mittlerweile ist die neue ‘season’ von ‘untie the lines’ auf Patreon gestartet und in den kommenden Wochen auch bei Youtube.
Insofern lohnt es sich reinzuschauen. Vor allem wenn man bedenkt, das die neue Staffel mit 150l Diesel in der Bilge beginnt. Es bleibt spannend, erst recht wenn man alleine auf einem alten Segelboot unterwegs ist.

Dir erst einmal viel Spass mit dem zweiten Teil des Interviews.

LINKS:
http://whitespotpirates.com
http://untiethelines.com
https://www.patreon.com/whitespotpirates/

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #133 – white spot pirates (teil 1)

Ich bin begeistert vom Reisen, vom Meer, vom Süden und vom Segeln. Da freut es mich umso mehr, wenn ich mit Menschen sprechen kann, die mir in dieser Hinsicht Vorbild und Inspiration sind. Eine dieser Personen ist Nike, die mit ihrem Youtube Kanal „White Spot Pirates“ und ihrer Dokumentation „Untie The Lines“ regelmässig über 50.000 Menschen erreicht und mit ihrer Art begeistert.
Ich freue mich riesig dich mit dieser Folge für eine halbe Stunde mit in die Karibik zu diesem persönlichen Gespräch mit Nike zu nehmen.
Da wir uns insgesamt über eine Stunde unterhalten haben und ich dir keinen Teil des Gespräches vorenthalten möchte, gibt es den zweiten Teil in der kommen Wochen.

Viel Spaß damit.

LINKS:
http://whitespotpirates.com
http://untiethelines.com
https://www.patreon.com/whitespotpirates/

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #132 – vermarktest du dich?

Da ich Tony von deinen Vorträgen zum Thema Marketing kenne und er mich damals beeindruckt hat, indem er den gesamten Marketingprozess, zumindest so wie ich ihn verstanden hatte, auf den Kopf stellt, ist es nun an der Zeit mit Tony über dieses Thema zu sprechen.
Genau genommen befinden wir uns die gesamte Zeit in einem Marketingprozess. Ob es um eine Dienstleistung, ein Produkt, eine Idee, uns als Arbeitskraft, um eine Freundschaft oder ein Date geht. In allen Fällen können wir davon ausgehen, dass wir unsere Erfolgsaussichten steigern, indem wir nicht mehr von uns zu erst sprechen, sondern erst einmal auf den anderen eingehen. Was sind des Anderen Wünsche und Bedürfnisse… wie sähe ein Ziel aus?
Danach können wir dies mit Lösungsansätzen matchen. Am besten erzählt das einfach Tony…

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #131 – welche geschichte erzählst du?

Am Ende des Tages entscheiden wir selber wie es uns geht, nicht der Umstand und erst nicht andere Menschen. Ich tue mich damit manchmal schwer. Insbesondere wenn mich schlechte Stimmung umgibt oder mich jemand direkt angreift.
Dann schlägt mir das auf die Stimmung. Wenn du das ebenfalls oder aus einer vergleichbaren Situation kennst, dann macht es Sinn sich auf die eigene Einstellung dazu und die eigene Reaktion zu konzentrieren. So ist es ja nicht das Verhalten der anderen, was uns direkt beeinflusst. Wenn ich es nicht wüsste, wäre es mir ja egal. Erst in dem Augenblick indem ich es zur Kenntnis nehme und eine interne Reaktion zulasse wird es zum Problem für mich.
Die entscheidende Frage dabei ist, ob ich, ob du, ob wir aus diesem Kreislauf wieder heraus kommen. Das kannst du beeinflussen über die Geschichte die du dir erzählst, denn damit lenkst du deinen Fokus.
Dasselbe gilt im übrigens auch für alles andere was dir in deinem Leben passiert ist. Über die Art und Weise wie und vor allem was für eine Geschichte du dir erzählst beeinflusst du, wie es dir damit geht. 
Du entscheidest!

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #130 – bernhard tewes

Manchmal trifft man sich zweimal im Leben. Manchmal trifft man sich auch lange Zeit nicht und entdeckt dann ungewöhnlich viele Parallelen.Über eine Empfehlungen einer Empfehlung lernte ich Bernhard kennen. Nicht nur das Thema der Hypnose, der Beginn des Reflektieren in der größten Krise, sondern sogar ein Jahr in Kizimkazi in Sansibar überraschend.
Bernhard führt eine ausgesprochen gestylte Hypnosepraxis in Berlin und überlässt nichts dem Zufall um seinen Klienten die größtmögliche Erfahrung zu bieten.
Um die Erfahrung nicht nur auf einen Termin bei Kiez Hypnose zu begrenzen hat Bernhard ausserdem eine extrem gut entwickelte Selbsthypnose App, die Hypno Box entwickeln.
Falls du also immer schon ein wenig tiefer in das Thema einsteigen möchtest eine dicke Empfehlung.

Folge mir auf:
Patreon: https://patreon.com/flohjoe
Instagram: https://instagram.com/flohjoe/
Youtube: https://youtube.com/flohjoe

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #129 – balance mit der welt

Nachdem ich vor 14 Tagen mein Projekt ‘plastik-free around the world in a tiny wooden boat’ gestartet habe gab es dazu einige Fragen.
Vor allem das Thema plastikfrei scheint ein Reizthema zu sein, denn so sehr auch der Plastikmüll zu stören scheint, so wenig ist Plastik aus unserer heutigen Welt weg zu denken.
Kaum ein Lebensbereich bleibt davon verschont und an vielen Stellen ist es die weitaus beste Alternative, die wir momentan haben.
Dennoch benutze ich diese Metapher gerne. Im Einklang mit unserer Umwelt zu stehen, sprich mit allen Menschen, Tieren, Pflanzen und Dingen, die uns umgeben, ist schwierig, wenn ich auf Kosten Anderer lebe.
Das tue ich immer dann, wenn ich etwas hinterlasse, dass auf absehbare Zeit nicht mehr in der Kreislauf des Lebens integrierbar ist oder diesen nachhaltig stört.
Insofern geht es beim Thema plastikfrei nicht nur um das Thema Plastik, sondern um die Suche nach einer Alternative die Balance des Lebens wieder herzustellen.
So zu Leben, dass das eigene Leben eine Bereicherung und keine Last für die Gesamtheit alles anderen darstellt

Folge mir auf:
Patreon: https://patreon.com/flohjoe
Instagram: https://instagram.com/flohjoe/
Youtube: https://youtube.com/flohjoe

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #128 – live the life you love, world tour

WOW… heute eine zweite Folge?
Yes, eine Spezialfolge! Denn ich brauche deine Hilfe. Ich starte meine „live the life you love – world tour“, einmal plastikfrei um die Welt. Dazu möchte ich so viele Menschen wie möglich begeistern, Teil des Projekts zu werden und habe ein kickstarter Projekt ins Leben gerufen, für das ich nun 20 Tage Zeit habe das Finanzierungsziel zu erreichen.
Dazu benötige ich deine Hilfe. Bitte klick auf den unten stehenden kickstarter Link und teile das Projekt mit so vielen Menschen wie möglich.
Let’s change the world & live the life you love!
LINKS:
Folge mir auf:
Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #127 – ziel oder flussmensch

 

Tony hat mich vor einigen Jahren einmal darauf gebracht, dass ich ein Zielmensch sei und mir immer wieder Ziele setzen muss, um nicht orientierungslos zu sein.
Ich habe immer wieder meine Schwierigkeiten mit dieser Definition. Ist es nicht vielmehr so, dass erst Menschen die es schaffen zu 100% im Hier und Jetzt zu Leben, glücklich und erfüllt sind? Deshalb spreche ich heute mit Tony über das Für und Wider, das Richtig und Falsch einer solchen Betrachtung.
Vielleicht liegt die Wahrheit auch ganz individuell irgendwo zwischen diesen Extremen.
LINKS:
Earl Nightingale – The Strangest Secret: https://amzn.to/2zpMS1Z
Spencer Johnson – Die Ja oder Nein-Strategie für Manager: https://amzn.to/2JagPTE
Folge mir auf:
Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #126 – werde der du sein willst

Mit Niederlagen umgehen… Das Thema der vergangenen Sendung hat einige Emotionen hervorgerufen und wird deshalb heute noch einmal vertieft. Ich unterhalte mich mich Tony über Aktion und Reaktion und darüber, dass es im Rückblick nicht wichtig ist, was dir passiert ist, sondern wie du damit umgehst.
Wer willst du wirklich sein und bringen dich deine Aktionen näher an die Person, die du wirklich sein willst, oder weiter davon entfernt.
Richte deine Handlungen danach aus!
Viel Erfolg… du entscheidest über die Qualität deines Lebens.

LINKS:
Kinderhilfsprojekt KIDZ: https://k-i-d-z.org

Folge mir auf:
Patreon: https://patreon.com/flohjoe
Instagram: https://instagram.com/flohjoe/
Youtube: https://youtube.com/flohjoe

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #125 – mit niederlagen umgehen, caveman lodge

Tony ist zurück 😉

Ja genau, nicht nur ich litt an einer akuten Prioritätenverschiebung. Auch für Tony sah eines morgens die Welt anders aus und Pläne änderten sich rasant.
Bei mir sah es nicht so drastisch aus und trotzdem gab es eine plötzliche Neuorientierung ohne das ich mir diese ausgesucht hätte. Swieder einmal zeigt es sich mir, dass die enttäuschendsten Niederlagen jene sind, bei denen man in menschliche Abgründe schaut.
Quasi über Nacht habe ich die Caveman Lodge verloren, bzw. wurde mir mein Anteil an ihr entwendet. Momentan kümmern sich Anwälte und Gerichte um eine Schadensbegrenzung, doch das Abenteuer ist vorbei. Auf in ein Neues.
In dieser Folge geht es neben der Erzählung wie es dazu gekommen ist vorwiegend darum, welche Lehren ich daraus ziehe, bzw. man im generellen das Gute, die Chance zum Wachstum hinter jeder Herausforderung sehen kann.
LINKS:
Der tägliche Stoiker, Ryan Holiday: https://amzn.to/2LRFPRW
Dein Ego ist dein Feind: Ryan Holiday: https://amzn.to/2HgPtu8
Das Hindernis ist der Weg, Ryan Holiday: https://amzn.to/2sBgNxw
Kinderhilfsprojekt KIDZ: https://k-i-d-z.org
Folge mir auf:
Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #124 – update

Die letzten Wochen Funkstille, hielten für mich die eine oder andere Überraschung bereit und haben mir, sagen wir mal, die Möglichkeit zu persönlichem Wachstum gegeben.
Doch darüber spreche ich in einer folgenden Ausgaben. Heute geht es primär um zukünftige Veränderungen des Podcasts. Das betrifft insbesondere die Regelmässigkeit und den Fokus auf Interviews.

DER PODCAST über die Einfachheit des Glücklichseins

Hallo und herzlich willkommen, schön das du hier bist.

Wie du vielleicht schon gesehen hast, schreibe ich Blogbeitrag seit Anfang 2018 nur noch auf englisch. Du bist herzlich eingeladen hier nach englischsprachigen Beiträgen zu stöbern.
Hier poste ich nur noch die aktuellen Podcastfolgen zum Anhören und Kommentieren. Ansonsten kannst du den Podcast natürlich auch einfach abonnieren.

z.B. hier:

  

Wenn du lieber nach einzelnen Folgen suchen möchtest, geht das über die Suchfunktion mit der Lupe oben rechts. Wenn dir der Podcast und meine Arbeit gefällt freue ich mich über deine Unterstützung mit Patreon.com!

Vielen Dank und alles Gute! Florian

SOH #123 – DAS INTERVIEW mit den gluexpiraten

Endlich wieder ein Interview. Ich freue mich wieder übers Segeln zu sprechen mit den beiden Gluexpiraten. Babsi und Eric haben sich ihre Makani zugelegt und werden sich mit ihr auf den Weg über den grossen Teich machen. Das coole dabei ist, dass sie dich und mich dabei mitnehmen. Denn sie sprechen über Planung, Vorbereitung und Umsetzung in ihrem eigenen Podcast…

SOH #122 – scheitern

Wieder einmal habe ich mich dem Thema scheitern gewidmet, denn es kommt immer wieder in Coachinggesprächen zum Ausdruck. Ich halte es für ausgesprochen wichtig, sich diesem Thema immer und immer wieder zu stellen. Denn gar nicht das Scheitern, sondern viel mehr die Angst vor dem Scheitern ist das, was dich lähmen kann.
Eine Angst vor etwas, das noch nicht da ist, ist nicht real und deshalb etwas das man selbst ändern kann. Wenn man dann noch realisiert, das man erst mit Rückschlägen wachsen kann, ist ein Rückschlag doch genau das, was dich weiter bringen kann und damit keinen Grund mehr zum fürchten.

SOH #121 – service & qualität

Ja ich schreibe Service und Qualität gross. Wie schon in anderen Folgen erwähnt glaube ich deshalb nicht, dass ich keine Fehler mehr mache. Ganz im Gegenteil glaube ich, dass man diese sogar machen muss um dazu zu lernen. Wenn diese allerdings auftreten, dann zeigt sich, wie das Unternehmen oder die Person tatsächlich zum Thema Qualität und Service steht.

SOH #120 – patreon

Ich habe in den vergangenen Monaten begonnen einige Menschen und Projekte die mir persönlich viel Mehrwert bieten auch finanziell über Patreon zu unterstützen. Die einem mit nem Dollar die anderen mit 10 Dollar oder mehr. Und dazu nutze ich die Website Patreon, die mir ausserdem mehr Informationen über die Projekte und teilweise early access gibt.
Auch mich und simplicity of happiness gibt es jetzt bei Patreon womit ich ausserdem mein Hilfsprojekt KIDZ unterstütze.

SOH #119 – gestrandet

Mein Rückflug von Sansibar vor etwas mehr als einem Monat war geplant als eine der angenehmsten Reisen. Direktflug, tagsüber und mit einer deutschen Airline. War dann doch nicht so. Es ist ziemlich viel schief gegangen und dauerte zwanzig Stunden länger als geplant inklusive verpasster Anschlüsse, Nachtflug etc.
Und trotzdem war das garnicht einmal was mich am meisten an dieser Rückreise gestört hat, sondern die Art und Weise damit umzugehen.

Es ist nicht schlimm Fehler zu machen, sondern diese zu leugnen oder zu ignorieren. Glaube ich zumindest. Und so habe ich diese Reise zumindest dafür nutzen können mir selber zu überlegen, wie ich denn mit Fehlern umgehe.

SOH #118 – KIDZ

Da ich in Zanzibar mit der Lodge aktiv bin und in regelmässigen Abständen dort bin, bekomme ich hautnah mit, wie stark sich die fehlende bzw. unzureichende Bildung auswirkt. Perspektivlosigkeit, Ungleichheit, Alkohol und Unterdrückung der Frauen sind nur einige Auswirkungen. Ich glaube, dass eine gute Bildung nicht nur das Leben einzelner, sondern ganzer Dorfstrukturen, Regionen und dann auch eines Landes verändern kann. Deshalb habe ich KIDZ gegründet um startend in Kizimkazi Kindern die bestmögliche Schulbildung zu finanzieren.

SOH #117 – nachhaltigkeit in sansibar

Diese Episode hatte ich bereits in Sansibar aufgezeichnet und reiche ich hiermit nach. Viele Dinge, die auf uns nämlich einfach oder primitiv wirken sind tatsächlich ziemlich ökologisch. Vor allem auch deshalb weil sie sich nicht dazu eignen einmal um die Welt geschickt zu werden, sondern zeitnah und regional konsumiert zu werden.

SOH #116 – das leben in wellen

Ist es nicht immer wieder ein auf und ab im Leben? Das Leben bedeutet Veränderung. Und so, wie sich das Leben immer wieder ändert, sollten es auch deine Gewohnheiten und Routinen. Denn tust du es nicht, stehen deine Routinen dir früher oder später im Wege.

youtube

Soll ich oder soll ich nicht? Das ist mir häufig im vergangenen Jahr durch den Kopf gegangen im Bezug auf eigene Youtube Videos. Was wäre dann der Unterschied zu meinem Podcast? Das selbe nur mit Bild? Und was wenns niemand guckt?

Maßgeblich haben mich 3 Dinge zu einem JA bewogen:

1. Manchmal finde ich es schwierig die magischen Eindrücke, die ich auf Trips, Reisen und Coaching Seminaren habe in Text oder Fotos festzuhalten. Ich glaube das geht mit Videos noch besser.
2. Ende des Jahres habe ich auf Empfehlung begonnen, regelmässig ein paar YouTube Channel zu schauen, die sich nicht mit einem einzigen Thema, sondern einem fortlaufenden Projekt befasst haben. Und? Es begeistert mich, mitzuerleben, wie sich Menschen und Projekte weiterentwickeln.
3. Zuletzt viel mir ein Ausspruch von John Lee Dumas vom Podcast EO Fire ein, den er im Interview mit mir genannt hat: Wenn du die Welt verändern willst und hast einen Menschen damit erreicht, hat sich der Aufwand gelohnt.

Also habe ich mich hingesetzt und mit dem angefangen, was ich so hatte: Ein Video über die RIDING experience online gestellt und gleichzeitig fleissig weitere Videos aufgenommen. Dann eines über die SAHARA experience zusammengestellt, dass schon besser geworden ist, mir eine neue Kamera gekauft und nun einiges an Material zusammen um die nächsten Folgen zu produzieren.

Ich glaube kein Medium ist besser als das andere und das Beste gibt es schon gar nicht. Die Videos sollen einfach helfen das Leben und meine Projekte aus einem weiteren Blickwinkel zu betrachten. Ich hoffe dir gefällt es. Was auch immer dir am meisten liegt, du kannst zukünftig Beiträge hier lesen oder als:

audio auf:

foto auf:

oder video auf:

KIDZ

Warum wir das Bildungsprojekt KIDZ für Kinder in Sansibar gegründet haben.

Obwohl ich nicht glaube, dass man dem Jahresende zu viel Bedeutung beimessen sollte, nutze ich das Jahresende immer wieder gerne um einen kleinen Rück- und Ausblick zu wagen. Insbesondere während der Weihnachtsferien, mit viel Zeit, Neujahr und meinem Geburtstag innerhalb von beinahe zwei Wochen, eignet es sich dazu doch ganz gut.

Und in diesem Jahr habe ich mich gemeinsam mit Judy dazu entschlossen ein weiteres Kapitel zu öffnen.

Ende Dezember kam ich nach 4 Wochen aus Sansibar zurück und verbrachte ein paar Tage mit Freunden und Familie auf unserer Berghütte ‚Heidi’. Ich liebe diesen Kontrast zwischen den Extremen. Hier die tropische Insel, dort die verschneiten Berge. Einfach das Beste aus beiden Welten.

Eine Sache, die mich in Sansibar jedoch immer wieder trifft und mitnimmt, ist der allgemeine Bildungsstand und die damit verbundene Gleichgültigkeit. Damit meine ich gar nicht europäische Bildungs- oder gar Wertesysteme. Ich meine vor allem eine Grundbildung und die Fähigkeit sich dadurch eine eigene Meinung bilden zu können. Stattdessen wird maximal auf ein stupides Wiederholen vorgefertigter Meinungen gepocht.

Dadurch ist die einzige Möglichkeit im weiteren Leben eine ‚wichtige‘ oder ‚machtvolle‘ Rolle auszuüben die, sich durch Intransparenz, Falschinformationen oder schlichtweg Gewalt oder Erpressung in diese Situation zu bringen.

Die meisten Menschen Sansibars passen in eine der zwei folgenden Rollen: Entweder die diktatorische Autoritätsperson, die dies sein Gegenüber spüren lässt oder der Unterdrückte, der alles mit sich machen lässt, um der Situation dann durch Aussitzen zu entkommen. Manche sind sowohl als auch, je nachdem in welcher Situation sie sich gerade befinden. Beide Rollen führen zu einer gesellschaftlichen Stagnation in der sich keiner wirklich wohl fühlt. Egal wen du fragst, du hörst Klagen und Vorwürfe, sei es wegen des Gehaltes, der Korruption, der Ungerechtigkeit, der Wasserversorgung, der politischen Parteien samt Personal etc.

Es ist schon traurig zu sehen, daß niemand den Status quo mag und trotzdem niemand Willens ist es zu ändern. Zu sehr ist dann doch jeder einzelne in alten Mustern verfangen und/oder weiß es einfach nicht besser.

Ich bin mir sicher, dass eine Schulbildung die auf der freien Meinungsbildung basiert daran etwas ändern kann. Momentan heißt es sowohl in der Schule wie auch zu Hause meist: denk nicht, mach (wiederhol). So lernen Kinder nicht wie und wieso, sondern lediglich nicht aufzufliegen. Das spiegelt sich in der Gesellschaft wider.

Nun bin ich seit einiger Zeit mit diesem Land verbunden und habe auch die ganzen schönen und bezaubernden Seiten kennen gelernt. Ich habe mir gedacht, dass ich die Wahl habe über bestehende Ungerechtigkeiten hinweg zu sehen, mich ebenfalls zu beschweren oder dabei helfen, dass die jungen Generationen sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen können.

Deshalb haben wir in der Schweiz den Verein „KIDZ“ gegründet mit dem wir bestmögliche Schulbildung für Kinder in Sansibar finanzieren. Wir arbeiten mit einer privaten (non profit) Schule (der einzigen in Südsansibar) in Jambiani zusammen und hoffen damit Kindern, ganzen Familien und schliesslich einem ganzen Dorf dabei zu helfen, sich nachhaltig zu entwickeln.

Falls du die Idee gut findest, schau dir den Verein  unter K-I-D-Z.org an oder unterstütze mich über Patreon.com/flohjoe. Dort bekommst du ausserdem noch exklusiven Zugang zu Videos und Informationen von mir, meiner Arbeit und meinen Projekten.

SOH #115 – mach’s richtig oder lass es

Sansibar ist ein toller Ort um sich halbfertige oder gepfuschte Dinge anzugucken. Häufig entsteht das aus einer guten Absicht. Doch meistens zeugt es von der Absicht besser oder anders sein zu wollen als man tatsächlich ist. Kennen wir das nicht auch?

LINKS:
https://happylife.coach/adventure/


Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

leben ist jetzt – zurück in sansibar

Während ich diese Zeilen schreibe, bin ich wieder auf dem Weg nach Sansibar. Ich habe die Insel am 5. Mai diesen Jahres Richtung Toronto, Kanada verlassen um dort Chris Thompson und Mike Mandel von MikeMandelHypsnosis zu treffen.
Auf der einen Seite war ich damals ziemlich erschöpft und frustriert vom vielen Hin und Her, den endlosen Prozessen, den Offiziellen, die einfach nicht Willens sind konstruktiv mit mir oder miteinander zu Arbeiten. Oft scheint es mir, als ob, trotz anderweitiger Beteuerungen, die meisten vorwiegend an der eigenen Bestechlichkeit arbeiten. Besonders frustrierend daran ist, das jede Bestechung für sich immer nur gilt, so lange du nicht den Rücken zu drehst. Dauerhafte Loyalitäten aufzubauen ist schwierig bis unmöglich. Auch untereinander wird oft so umgegangen.
Auf der anderen Seite, freute ich mich immens auf Kanada und war umso begeisterter als ich endlich Toronto erreichte. Es schien mir, als ob dort einfacher jeder freundlich und hilfsbereit zu mir war. Ich hatte gerade erste einen neuen Pass erhalten und in meinem Visumantrag einen Zahlendreher. Die Dame von Canada Air in London, rief darauf hin kurz in der Botschaft an und lies den Fehler korrigieren… WOW… das sollte dir mal wo anders passieren.

Was mich allerdings so richtig von den Socken gehauen hat war das Training mit Mike Mandel. Im Vorfeld hatte ich gehofft einige interessante Einsichten in das Thema Hypnose zu bekommen und auch den einen oder anderen netten Partygag mit dem ich Menschen noch stärker für das Unterbewusstsein begeistern könnte. Was ich nicht erwartet hatte war eine so extrem vollgepackte Hardcore Woche. Wir haben nicht nur diverseste Hypnoseanwendungen gelernt sondern auch das Handwerkzeug, diese alle in einem Coachingrahmen zu nutzen um unser Wissen zu nutzen um anderen dabei zu helfen, sich selber zu finden.

Nach Kanada war ich zwei Wochen in Deutschland und dann 3 Wochen auch Reisen in Äthiopien und konnte dort die ganzen Erfahrungen und das neu erlernte sacken lassen.

Jetzt bin ich auf dem Weg zurück nach Sansibar und bin so neugierig die Caveman Lodge wieder zu sehen. Es scheint, als ob unser Team einen tollen Job gemacht hat und alles bereit ist für den Sommer auf der Südhalbkugel. Einige der fehlenden Unterlagen fehlen noch und die meisten sind mittlerweile da. Ich denke, dass ist halt ein Punkt mit dem man Leben muss, wenn man die Freiheit hat auf tropischen Insel arbeiten und leben zu dürfen.

Denn obwohl für mich so viel passiert ist, in diesem Sommer, ist in Sansibar immer noch vieles beim Alten. Wenn sich nicht viel ändert und die meisten Tage nicht voneinander unterscheiden, macht es wahrscheinlich schlichtweg keinen Sinn sich mit etwas zu beeilen.

Vielleicht gibt es sie ja nicht, die eine universelle Zeit für alle. Sondern vielleicht ist Zeit ja nur ein individuelles Gefühl in uns selbst.

Also, wo auch immer du bist, was auch immer du gerade machst, nimm dir die Zeit. Was du JETZT machst, ist was du aus deinem LEBEN machst!

SOH #114 – wer willst du sein?

Inspiriert von einem Podcast den ich gerade auf den Ohren hatte, passierte mir prompt eine ganz ähnliche Situation wie die, der ich gerade zuhörte und ich fragte mich, kümmere ich mich oder nicht.
Ich möchte gerne jemand sein, der hilft und nett ist. Also habe ich geholfen und mir überlegt, wie zentral wichtig es ist, dem eigenen Leben eine Überschrift zu geben.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #113 – liebst du dich?

So häufig erlebe ich in Coaching, wie auch bei mir selber, dass Zweifel, Ärger und Frustration immer bei einem selber beginnen. Dann wird im Aussen nach einer Bestätigung gesucht um sich selbst nicht mehr so schlecht zu fühlen. Das muss scheitern!
Mach dir deine Realität und dich passend zu deiner Realität!

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

einen ganzen sommer zeitverzerrung

In diesem Sommer habe ich meine ganz eigene Form der Zeitverzögerung erlebt. Rückblickend betrachtet haben die vergangenen 8 Monate ewig gedauert und gleichzeitig habe ich keine Ahnung wie diese so schnell vergehen konnten.

Anfang Mai diesen Jahres, nur einige Tage nachdem Django plötzlich gestorben ist, bin ich von Sansibar nach Kanada gereist um dort am Hypnose Training mit Mike Mandel teilzunehmen. Im Anschluss ging es für mich über Berlin nach Äthiopien, wo wir nahezu 1 Monat blieben.
Nach Äthiopien ging es nochmal für 14 Tage nach Sansibar um die Lodge für die kommende Sommersaison vorzubereiten. Es war gegen Ende der (dieses Mal) sehr heftigen Regenzeit und einiges war kaputt oder umgestürzt und so musste das Eine oder Andere repariert werden. Ende Juni ging es dann in die Schweiz, wo Judy zum 1. Juli ihre neue Stella am Inselspital in Berlin begann.
Seitdem teilen wir uns eine Wohnung in Bern mit einer weiteren Ärztin. Froh über funktionierendes Internet habe ich sofort meinen Kopf in den Computer gesteckt, wollte doch eine vollständig neue Webseite (www.Happylife.Coach) erstellt und mit Inhalt gefüllt werden.
Wenn ich nicht am Computer saß versuchte ich so viel Zeit wie möglich laufend in den Bergen zu verbringen lagen doch noch ein paar harte Ultraläufe vor mir. Jeder einzelne Augenblick in den Bergen war ein Traum und ich sehnte mich schon danach, hoffentlich irgendwann wieder auf dem Berg zu wohnen. Ehe ich mich versah war es schon Ende August und der Sommer neigte sich so langsam dem Ende, als wir von der Möglichkeit erfuhren ein altes Haus auf 1600m zu mieten. Mit grandiosem Blick und viel persönlichem Freiraum haben wir sofort zugeschlagen und seitdem verbringe ich die meiste hier oben und genieße die Inspiration wenn, ja wenn ich nicht gerade extrem viel zu bauen habe.
Ja, wir wussten, dass das Haus (Heidi) über keine öffentliche Infrastruktur verfügt. Wasser, Strom, Abwasser… das aber auch an der Substanz einiges gemacht werden musste war nicht klar. Ich denke dazu schreibe ich in einem anderen Beitrag ausführlicher.

Mitte September ging es dann schon mit der ersten Ausgabe der RIDING experience nach Südfrankreich in die Provence. Wir sind eine Woche auf tollen Pferden durch den wunderschönen Luberon und ich kann es kaum erwarten im kommenden Jahr während der Lavendelblüte wieder dort zu sein.
Zurück in der Schweiz habe ich mich wieder in die Arbeit am haus gestürzt. Der Winter lässt ja nicht auf sich warten und wir wollten es zum Winter fertig haben.
Dann ging es Mitte Oktober auch schon in die Wüste zur 6. Ausgabe der SAHARA experience. Dieses Mal war ein Filmteam von DoubleVision aus Hamburg dabei ich freue mich schon auf das atemberaubende Video von der Reise. Es war wieder einmal schlichtweg magisch in der Wüste.
Am ersten November ging es wieder in die Schweiz und ich stecke die letzten Tage Arbeit in unser Berghaus, das ab Februar über AirBnB zu buchen ist. Es liegt bereits Schnee und ich bin mir ziemlich sicher, alles für unsere Weihnachtsgäste zum zum 28. November fertig zu haben, denn dann geht es bis zum 19. Dezember nach Sansibar um die Lode www.caveman-lodge.com für die absolute Hochsaison über den Jahreswechsel auf Vordermann zu bringen.
Es kommt mir wie ein Augenblick vor seitdem ich die letzten Beiträge hier veröffentlicht habe und gleichzeitig scheint es mir eine Ewigkeit zu sein seitdem ich in Sansibar aufgebrochen bin. Ich nehme das mal als ein positives Zeichen für einen busy Sommer und Freue mich auf einen grossartigen Winter in den Bergen… Nachdem ich von der tropischen Insel zurück bin.

zeitverzerrung

Kennst du das?

Wenn sich in zwei unterschiedlichen Situationen dieselbe Zeit vollkommen anders anfühlt? Manchmal bist du völlig in Gedanken versunken und als du das nächste mal auf die Uhr schaust sind Ewigkeiten vergangen? Ein anderes Mal wartest du z.B. Sehnlich darauf, dass das Flugzeug ankommt und die Zeit will einfach nicht vergehen.

Das passiert auch häufig in Hypnose. Wenn jemand wirklich tief hypnotisiert ist und interne Veränderungsprozesse durchlebt, kann es sein, dass er nach 30 Minuten die Augen wieder aufmacht und der Meinung ist, wir hätten noch gar nicht angefangen. Umgekehrt sind andere nach 5 Minuten wieder da und sind der Meinung mindestens eine Stunde in ihrer eigenen magischen Wunderwelt gewesen zu sein.

Ganz ähnlich kann es dir auch ergehen, wenn du dich extrem auf ein Thema konzentrierst oder in eine Sache vertieft bis. Ist ja auch irgendwie logisch, wenn man bedenkt das Hypnose ein Zustand extremer Fokussierung auf interne Prozesse ist. Ich nutze dieses Beispiel häufig um zu veranschaulichen, dass Hypnose weder Hokuspokus noch irgend etwas Besonderes ist, sondern ein ganz zentraler und normaler Bestandteil unseres Lebens. Der entscheidende Unterschied ist lediglich, dass in der Hypnose, der Zustand ganz bewusst genutzt wird um einen internen Prozess zu bearbeiten.

Mein Tipp ist dabei ganz klar, sich Tätigkeiten zu suchen, bei denen du die Zeit vergisst. Wie cool ist das denn, wenn du so fokussiert bist, dass du erst wieder auf die Uhr guckst wenn du fertig bist und völlig vergessen hast, dass schon Abend ist. Dann bist du an deinem Sweet Spot und kommst dem Glücksgefühl wahrscheinlich schon ziemlich nah.

SOH #112 – freiheit

Die Freiheit. Wer strebt nicht danach? Ich kenne kaum jemanden, der sich nicht wünscht in Freiheit zu leben. Gleichzeitig kenne ich genau genommen niemanden, der nicht in Freiheit lebt.
Denn in unserer Gesellschaft, ist Freiheit doch nur etwas, was in unserem Kopf existiert, bzw. genau dort nicht existiert und deshalb zu dem Gefühl der Unfreiheit führt.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #111 – rückblick auf marokko

Nachdem ich wieder einmal mit einer wunderbaren Gruppe in der marokkanischen Sahara war, ziehe ich en kurzes Resume. Es war traumhaft und ich freue mich wie ein kleines darauf das Video zu sehen, dass wir dort gedreht haben.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #110 – angst oder urvertrauen

Nach der letzten Podcast Episode ist noch einmal klar geworden, dass du immer die freie Wahl hast, mit Situationen und Gegebenheiten umzugehen. Ob du also mit Angst oder Urvertrauen in die Zukunft blickst und deine Entscheidungen triffst, liegt massgeblich an dir selber.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #109 – the world is not enough

Kennst du auch das Gefühl, immer wieder unzufrieden mit dem Status Quo zu sein? Mir geht es häufig so, dass ich genau das möchte, was ich gerade nicht habe. Bin ich in Zanzibar, will ich Berge. Habe ich Berge will ich ans Meer.
Diese Liste lässt sich endlos fortführen und ich frage mich mich ob mir schlichtweg die Welt nicht genug ist…

Ich glaube, erklären kann man dieses Phänomen vor allem durch zwei Dinge. Das Lebensmotiv Status und die Unfähigkeit das Hier und Jetzt zu geniessen.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #108 – status

Es gibt doch diese Menschen, die immer etwas besonderes sein wollen?
Und nu? Ist das etwas gutes oder schlechtes? Wohl nichts von beidem sondern einfach nur normal. Streben nach Status ist eines der 16 Grundmotive der Menschen.
Es gibt dabei die unterschiedlichsten Art und Weisen das Streben nach Status nach aussen zu zeigen… Eines sind Titel…

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #107 – laura

Einer der Podcast die ich regelmässig höre, ist der von Laura Seiler: happy, holy, confident. Abgesehen davon, dass ich Laura für einen tollen Coach und wahnsinnig authentischen Podcaster halte, bin ich begeistert von ihrer Offenheit in einer der letzten Folgen.

Es zeigt mir wie wichtig es ist, dass es Coaches gibt und wie sehr auch, oder besser gerade auch erfolgreiche Menschen Coaching und Reflexion nutzen können um daran zu wachsen.

LINKS:
https://lauraseiler.com/folge-119-wie-du-den-wahren-ausloeser-fuer-druck-und-stress-findest-und-aufloest/

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #106 – prioritäten

Es gibt Menschen, denen fällt es einfach Prioritäten zu setzen und andere empfinden es als äusserst schwierig. Beide Gruppen haben allerdings häufig Schwierigkeiten, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern und sie auf einmal von einem Thema zum anderen springen müssen.

Wie hältst du es mit den Prioritäten, wenn dir auf einmal etwas anderes wichtiger ist?

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #105 – bundestagswahl 2017

Gerade war die Bundestagswahl, eine Regierung wurde noch nicht gebildet und schon gibt es eine ganze Menge Frust. Was Politik, mit ‚die da oben‘ und ‚die da unten‘ zu tun hat, warum ich das nicht so sehe und was jeder einzelne tun kann, dass sich dieses Bild ändern.

LINKS:
http://bewegung.jetzt

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #104 – RIDING experience I.

Mitte September gab es die erste Ausgabe der RIDING experience und es war einfach toll. Heute gebe ich einen kurzen Rückblick und kann die nächste Ausgabe für den 17. Juni 2018 bereits ankündigen.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #103 – laufen ändert die zeit

Ich dachte die Zeit ist immer und für jeden die selbe? Stimmt ja vielleicht auch, aber sie fühlt sich nicht immer gleich an. Eine Möglichkeit Zeit anders zu erleben ist sich zu bewegen.
Geh laufen und sei in der Natur, erreiche einen Gipfel oder ein Ziel zu Fuss und du wirst erstaunt sein, wie sehr du dich darüber freuen wirst 😉

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #102 – lärm

Wieviel Lärm umgibt dich tagtäglich?
Ich bin mir dessen gar nicht so bewusst gewesen, bis ich mich mit absoluter Stille umgeben habe. Da ist mir erst aufgefallen wie laut unsere Umgebung normalerweise ist und wie schwer es ist, sich dort selber zu hören.
Wo findest du deine Stille um zu dir selbst zu finden?

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #101 – noch ein haus

Wie passt es überein das jemand über Simplicity und Minimalismus spricht und dann zwar kaum noch Klamotten mehr hat und neben einer Wohnung in Bern und einer Lodge in Sansibar nun auch noch ein Haus in den Bergen hat.
Ich spreche heute genau über diesen Spagat und warum ich der Meinung bin, dass dies sehr wohl zu mir und meiner Philosophie passt.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #100 – weshalb wir podcasten

Wie passt es überein das jemand über Simplicity und Minimalismus spricht und dann zwar kaum noch Klamotten mehr hat und neben einer Wohnung in Bern und einer Lodge in Sansibar nun auch noch ein Haus in den Bergen hat.
Ich spreche heute genau über diesen Spagat und warum ich der Meinung bin, dass dies sehr wohl zu mir und meiner Philosophie passt.
Eigentlich war ich nur zu Gast bei Tony und Guerrilla FM. Das hat mir dann so viel Spaß gemacht, dass wir gleich meinen eigenen Podcast gemeinsam und vor allem mit Tonys Hilfe gestartet haben.
Jetzt liegen 100 Episoden hinter uns und wir lassen diese Zeit und vor allem die Frage, was wir mit unseren Podcasts erreichen wollen Revue passieren.

LINKS:
Fitness Confidential Podcast
Three Month Vacation Podcast
Guerrilla FM

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #099 – vom warum zum wie

Unser Unterbewusstsein, kann hochkomplexe Dinge regeln ohne dass wir dafür auch nur irgend etwas mitbekommen. Und doch funktioniert es recht simpel. Es kennt zum Beispiel nur ja oder nein. Auf Fragen sucht es ständig nach antworten. Deshalb ist es manchmal so unglaublich wichtig, die richtigen Fragen zu stellen. Kein WARUM, sondern WIE zum Beispiel.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #098 – Demokratie in Bewegung

Immer wieder höre ich von Menschen, dass sie unzufrieden mit der Politik sind, unzufrieden mit den Parteien, unzufrieden mit den Politikern. Doch selber etwas ändern, dazu reicht es meistens nicht. Ich denke, die Zeit ist reif Politik. Anders. zu Machen.

LINKS:
http://bewegung.jetzt
http://wahl-o-mat.de

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #097 – ZANZIBAR experience

Kurz entschlossen, habe ich mich entschieden in diesem Jahr noch eine weitere Abenteuerreise anzubieten, in der keine sportliche Aktivität erfordert wird. Es geht für 8 Tage auf die wunderschöne Insel Sansibar in die Caveman Lodge.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #096 – DAS INTERVIEW: mit maren & matthias

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dort und so zu arbeiten, wie andere Urlaub machen? Maren und Matthias ja. Beide haben ihr business auf ortsunabhängig umgestellt und managen über das Jahr bis zu 60 Mitarbeiter von ihrem Segelboot im Mittelmeer.
Begleitet mich zu einem kurzen Besuch nach Griechenland und zwei inspirierenden und erfolgreichen Geschäftsleuten.

LINKS:
http://vast-forward.com
http://vast-floating.com
https://www.instagram.com/vastfloating/

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #095 – graphologie

Unser Geist, unser Körper, ja unser Leben und unsere Welt ist ein kommunizierendes System. So findet man häufig Entsprechungen von Emotionenen, Gedanken, Gefühlen und Verhalten und vielen anderen Aspekten des Lebens. Zum Beispiel auch in unserem Schriftbild.
Das tolle ist, wenn du einen Aspekt im System nachhaltig veränderst, werden anderen folgen.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #094 – dankbarkeit

Eine der nachhaltigsten Strategien für ein glückliches Leben ist eine ausgeprägte Dankbarkeit, für das was du schon hast. So wahr sich diese Aussage anhört, so wenig Bedeutung habe ich ihr lange beigemessen. Doch je mehr ich mich damit beschäftigt habe, umso zentraler wurde diese Aussage. Wie willst du auch ansonsten morgen für das dankbar sein, was du morgen hast, wenn du es heute nicht kannst, für das was du heute hast.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #093 – wie fühlt sich erfolg an

Weisst du wie sich Erfolg anfühlt? Also wie sich Erfolg bei dir selber anfühlt, in allen seinen Details? Wenn nicht lade ich dich ein, dieses einmal zu erkunden und dann zu vergleichen, wie sich die Details vom Misserfolg oder das was du für Misserfolg hältst anfühlen.
Denn wenn du diese Details, auch Submodalitäten änderst, kannst du verändern, wie du mit Rückschlägen umgehst. It is magic!

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #092 – abkürzung zum glück

Was ist es, das du wirklich willst. Ich meine: Wirklich willst! Eventuell arbeitest du gerade ganz verbissen an einem Ziel, dass dich deinem eigentlichen Ziel ein Stück näher bringen soll und um das es dir in Wirklichkeit gar nicht geht.
Vor allem geht es dir wahrscheinlich nicht um das Geld, dass du für deine Arbeit bekommst. Vielleicht macht es ja Sinn, deine Tätigkeit direkt einzusetzen, für das was du wirklich willst.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #091 – meine gedanken mach ich mir selbst

Wenn auch du dir deine Gedanken selber machst, wovon ich ausgehe, denn wer sollte sie dir sonst machen, bist auch du der Meister deines Lebens.
Du hast die Macht jede Situation in einem anderen Licht erscheinen zu lassen, wenn du nur möchtest.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #090 – DAS INTERVIEW: mit alexander dahms

Heute folgt wieder ein Interview. Heute mit Mister One Million Good Thoughts, Alex Dahms. Alex ist Social-Preneur, Kreativling, Weltverbesserer & Herzensmensch. Er liebt es Menschen zu helfen. Er will „Be the Change“ nicht mehr nur rezitieren sondern WIRKLICH leben und nimmt jeden mit auf die Reise, der Lust darauf hat. Denn einer muss ja mal beginnen mit der „globalen Herzerwärmung“ 😉

Projekte:
2016 = Dance Your Life Lebensfreude-Konferenz
2017 = One Million Good Thoughts (soll als Marke aufgebaut werden)
2018 = OMGT englisch, Film, Seminare & Co.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #089 – itunes gewinner

Heute geht es um dich! Vielen Dank fürs Zuhören und vielen Dank für die tollen Rezensionen. Heute küre ich die Gewinner 2016 und den ersten Gewinner für den Juni 2017…

Projekte:
2016 = Dance Your Life Lebensfreude-Konferenz
2017 = One Million Good Thoughts (soll als Marke aufgebaut werden)
2018 = OMGT englisch, Film, Seminare & Co.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #088 – DAS INTERVIEW: mit tina meier

Heute gibt es endlich wieder einmal ein Interview, dieses mal mit der inspirierenden Tina Meier. Tina nimmt Frauen mit aufs Abenteuer, insbesondere in die Sahara und hilft dabei sich selber zu finden. Von der Ralley Dakar bis zur persönlichen Heldenreise… mit Tina.

LINKS:
https://twitter.com/tinadakar
https://www.facebook.com/TinaMeierDirtgirls/
https://www.instagram.com/tinameier.challengefacilitator/
http://www.tinameier.de/
http://dirtgirls.de/

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #087 – geschichte

Die Kunst im Hier und Jetzt zu leben, besteht vor allem auch darin, für die Vergangenheit keine Gram zu empfinden und für die Zukunft keine Sorge.
Wenn du es jetzt auch noch schaffst Geschichte, vor allem deine eigene Geschichte als Lernerfahrung zu begreifen, sich dessen bewusst zu sein und daran die eigene Handlungsmaxime für jetzt abzuleiten… ja dann wird es grosses Kino.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #086 – hypnose

Ich habe gedacht, Hypnose sei nichts weiter als ein guter Partytrick, bis ich es selbst gelernt habe. Anfang May in Kanada bei Mike Mandel habe ich gelernt, dass Hypnose ein Schlüssel zu unserem Unterbewusstsein sein kann, mit dem wir es schaffen können wieder in Einklang mit uns selbst zu kommen.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #085 – digitale nomaden

Anfang Mai habe ich die DNX, die digitale Nomaden Konferenz in Berlin besucht und dort vor allem einige sehr spannende Charaktere getroffen. Menschen die sich gar nicht einmal primär dadurch auszeichnen, digital zu arbeiten, sondern vor allem dadurch, ihren eigenen Weg zu gehen.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #084 – luxus ohne luxus

Ich habe gemerkt, dass ich Luxus nur geniessen kann, wenn ich es manchmal drauf verzichten muss. Dinge die ich immer habe, empfinde ich nicht als Luxus (obwohl es andere als Luxus bezeichnen würden).
Vor allem aber kann manchmal der Zustand ohne jeden Luxus als solcher empfunden werden.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #083 – liebe menschen und nutzte dinge

Endlich wieder ein Folge mit Tony, der sich heute fragt, wohin it dem ganzen Zeug? Vor allem dem. dass du selber nicht gekauft hast und trotzdem emotional dran hängst.
Angefangen vom Kleiderschrank und ausrengierten Elektroschrott über Urlaubssouvenirs bis zum geerbten Hausrat der verstorbenen Eltern. Wohin damit?

LINKS:
http://www.theminimalists.com/dealing/
http://helfensie.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektronikschrott
https://www.test.de/Recycling-von-Elektroschrott-So-funktioniert-die-Verwertung-4305131-4305135/

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

get your wings

Ich habe vor drei Wochen auf der DNX Manuel getroffen, der mich spontan abends für das Projekt „Get Your Wings“ interviewt hat. Cooles Projekt.

django

7 Tage bevor ich in diesem Frühjahr Sansibar verlassen habe, ist leider plötzlich Django tot umgefallen. Django wurde nur 7 Monate und mich jeden einzelnen Tag während meiner Sansibar Zeit begleitet und war deshalb sozusagen ein Teil von mir.
Das Lebewesen sterben gehört sozusagen zum Leben dazu. Ohne Tod kein Leben. Das jemand und sei es auch ein Tier, einfach so von einer Sekunde zu anderen umfällt und einfach Tod ist hat mir allerdings so massiv die Vergänglichkeit des Lebens aufgezeigt, dass ich zum Einen einen Podcast dazu aufgezeichnet hat und zum Anderen einen ausführlichen Bericht auf englisch geschrieben habe.
Falls dich dieser interessiert, findest du diesen hier!

Also, pass auf dich auf und geniesse das Leben solange du kannst: heute!

SOH #082 – django

Manchmal passieren Dinge ganz überraschend. Manchmal hat man darauf auch keinen Einfluss und trotzdem ist es unwiederbringlich.
Für mich bedeutet dies wieder einmal, nicht verhaftet zu sein und das Leben jetzt hier und heute zu geniessen.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

SOH #081 – toronto

Mit den besten Grüssen aus Toronto, gibt es heute einen kurzen Überblick, was ich hier mache und was in den kommenden Wochen auf die Ohren geben könnte 😉

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

result of the last 6 month

Wie du ja wahrscheinlich im Blog gelesen oder im Podcast gehört hast, habe ich den Winter in Sansibar verbracht. Ich habe während dessen an einem Kindheitstraum gearbeitet und mir ein Stück zu Hause am indischen Ozean erarbeitet. Ausserdem habe ich eine verrückte Schnapsidee in ein funktionierendes Unternehmen verwandelt.

Gemeinsam mit meinem Business Partner Omi haben wir aus einem Stück Land in Kizimkazi die Caveman Lodge erschaffen. Es war deutlich mehr Arbeit als erwartet, aber ich würde sagen es hat sich gelohnt und kann es seit Dezember auch tatsächlich mit dir und anderen Gästen teilen. Hab doch selbst einen kurzen Eindruck. Du bist herzlich eingeladen.

malawi see

Wenn du dir vorstellen möchtest, wie eine Roadtrip durch Tansania aussieht, solltest du dir ein riesiges Land vorstellen, das zu grossen Teilen unbewohnt und fast überall ländlich geprägt ist. 80% der Strassen in Tansania sind nicht geteert und so kann es sein, dass eine „normale“ Überlandstrasse einige 100km bestenfalls aus Schotter bestehen kann.

Sind die Strassen geteert, dann bedeutet das noch lange nicht, dass sie es auch durchgehend sind. Manchmal fehlen Abschnitte, nahezu immer gibt es scheinbar aus dem nichts auftauchend grosse Speedbumps oder einfach andere Hindernisse auf der Strasse. Ausser anderen Autos, LKW’s und natürlich Bussen (Transportmittel Nummer 1 in Afrika) wirst du auch alles erdenklich andere auf den Strassen entdecken. Angefangen bei Fussgängern, Kindern, Ziegen, Kühen, Karren und Hühnern wirst du allerorts Polizeikontrollen und manchmal auch das eine der andere Zebra auf der Strasse entdecken.

Auf einer solchen Teerstrasse sind wir vor einigen Tagen von Daressalam Richtung Südwesten aufgebrochen. Obwohl geteert kamen wir nicht wirklich schnell voran, da unglaublich viele LKW’s auf den Strassen unterwegs waren. Als eine der wenigen geteerten Strassen befanden wir uns auf der Hauptroute von Daressalam, also dem indischen Ozean nach Sambia und Malawi, die beide über keinen eigenen Zugang zum Meer verfügen. Dementsprechend hoch war sowohl das Verkehrsaufkommen als auch die Dichte an Polizeikontrollen. Gleichzeitig wurde die Strasse auf einer Länge von ca 300km erneuert und vorerst einmal die neue Abflüsse unter der Strasse verlegt. Das führte zu einem 1m breiten mit Sand aufgefüllten Loch quer über die Strasse alle 500 bis 1000m. Es dauerte schlichtweg Ewigkeiten um das südliche Hochland zu erreichen und die letzten 40km Dirtroad verdienen sehr wohl die direkte deutsche Übersetzung Dreckstrasse. Doch dann umrundet von bis zu fast 3.000m hohen Bergen, stehen wir an einem See der so seit über 1 Millionen Jahren besteht. Der Malawisee, in Tansania auch Nyassasee genannt, der die grösste Artenvielfalt an Fischen aufweist, über 500km lang ist und fast 1km tief ist.

Atemberaubend diesen gigantischen See das Erste mal zu sehen. Der grosse Sandstrand, und dann das glasklare Süßwasser bis zum Horizont. Hier endet Tansania und der Blick geht Richtung Malawi zur Rechten und Moçambique zur Linken. Der See offenbart die unglaubliche Grösse und Schönheit von scheinbar unberührter Natur. Wenn du 5 Minuten zu Fuss zum nächsten Fluss gehst, kannst du Hippos und eventuell sogar Krokodile im Wasser entdecken. Wenn du über den See blickst, siehst du weder Gebäude, noch Schiffe, noch Strassen oder Autos. Wenn es ruhig wird, hörst du nur das sanfte Plätschern der Wellen, wenn es dunkel wird, wird es dunkel. So einfach kann glücklich sein.

Wie sieht es bei dir aus? Wann bist du das letzte mal der Reizüberflutung entronnen?

auszeit

Seit ein paar Tagen sind wir im Busch unterwegs. Nachdem wir seit Oktober in Sansibar sind und zuerst richtig Gas gegeben haben um die Lodge für die Weihnachtssaison fertig zu bekommen ging es dann noch einmal hoch her um unseren Gästen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Jetzt haben wir uns zum Anfang des Jahres eine kleine Auszeit mit Freunden gegönnt und sind mit einem Offroader 14 Tage im südlichen Tansania unterwegs.
Die Lodge ist genau das, was ich diesen Winter machen möchte. Ein volles Haus haben ebenfalls und trotzdem kann es ganz schön schlauchen, immer für etwas verantwortlich zu sein. Vor allem fällt es mir schwer mich still auf eine Sache zu konzentrieren und an einer Website, einem Blogbeitrag, einem neuen Webinar oder einer neuen Podcastfolge zu arbeiten.

Jetzt überlasse ich die Tourenplanung anderen, manchmal fahre ich das Auto, muss mir die Route aber nicht selber aussuchen. Die Landschaft wechselt, zieht vorüber, Gedanken kommen und gehen und ich habe unzählige neue Eindrücke, die ich verarbeiten darf. Meinen englischsprachigen Podcast sende ich 100 Tage lang täglich und die Eindrücke der Reise dürfen dort ebenfalls mit einfliessen.

Von Daressalam geht unsere Reise in Tansanias Süden. Durch den Mikumi Nationalpark, den Malawi See, den Tanganyika See eventuell den Katawi Nationalpark, den Ruha Nationalpark und quer zurück durchs ganze Land nach Daressalam.

Ob man es nun verlassen der Komfortzone, Urlaub, Auszeit, Abwechslung oder wie auch immer nennt sei einmal dahin gestellt. Es ist was ich brauche um hoch kreativ und produktiv zu sein und zu bleiben.

Wie ist es bei dir? Was brauchst du?

die lodge ist fertig

Ich hatte ein grosses Ziel für das Ende des Jahres. Zum einen wollte ich den europäischen Winter in den Tropen verbringen und zum Anderen wollte ich die Lodge in Kizimkazi fertig stellen. Beides wäre vor 5 Jahren ein unrealistischer Traum gewesen.
Zwei Dinge haben sich seitdem verändert. Ich habe eine Idee davon, wer ich sein möchte auf dieser Welt und richte meine Entscheidungen danach aus. Ausserdem habe ich meine Verpflichtungen (insbesondere Besitz) so weit reduziert, dass ich ungebunden agieren kann und wesentlich mehr Geld zur freien Verfügung habe als zuvor. Reduzieren fällt mir immer und immer leichter, weil ich ja weiss wozu und jeden Tag erlebe was ich auf der anderen Seite dazu gewinne.

Nun also die Lodge. Wichtig für mich ist, dass ich mich nicht über die Lodge definiere oder diese benötige um glücklich zu sein. Ich verstehe sie lediglich als Projekt. Ein spannendes Projekt, welches mir ermöglich viel Zeit in Sansibar zu verbringen, aber halt auch nur ein Projekt. Eines mit dem ich andere Menschen erreichen kann. Eines mit dem ich meine Philosophie vom einfachen Leben vermitteln kann. Eines mit dem ich auch anderen Menschen eine schöne Zeit schaffen kann.

Und seit Anfang Dezember ist die Lodge fertig und wir hatten einen Monat lang eine volle Hütte.
Es gibt zwar noch Dinge zu verbessern und zu ergänzen. Wir haben auch erst ein Viertel unseres Grundstücks in die Lodge mit einbezogen. Jetzt warten wir erst einmal das Feedback der Gäste ab und sehen dann Ende 2017 weiter. Macht es Sinn zu erweitern? Was wird von Gästen am meisten gewünscht? Was ist uns selber wichtig. Und dann sehen wir weiter.

Für jetzt heisst es erst einmal ‚Karibu sana‘, herzlich willkommen in der Caveman Lodge in Sansibar.

das puzzle

Das ganze Leben ist ein Spiel.

Welche Kinder sind diejenigen, die ein grosses Puzzle am schnellsten und mit der meisten Freude lösen?
Es sind diejenigen, die das Puzzle als ein grosses Spiel betrachten und die eine Strategie haben, die sie dann mit ganz viel Lockerheit und vielem Testen umsetzen.

Wenn Du dir dann einmal die Menschen anschaust, die ihr gesamtes Leben mit einem größtmöglichen Maß an Freude leben, dann haben diese eine ganz ähnliche Leichtigkeit in ihrem Sein.
Denn das ganze Leben ist wie ein grosses Puzzle. Manchmal weiss man gar nicht wo man anfangen soll. Die Kunst ist dann, es einfach irgendwo zu tun. Man nimmt das erste Teil und hält ein zweites daneben. Und dann… das Dritte, das Vierte und so weiter. Irgendwann findet man zwei die zusammen passen und so wird es immer leichter. Manchmal übersieht man ein Teil und man hat alle anderen zweimal oder häufiger in der Hand. Wer jetzt die Ruhe verliert und versucht mit viel Kraft zwei Teile zusammen zu fügen die nicht passen wird scheitern.

So ist es doch auch im Leben. Wer die Leichtigkeit behält, dem scheint das Leben und das Glück schlichtweg leichter zu fallen.
Wir können uns noch so viele Gedanken machen, wir wissen es im voraus nicht, ob ein Vorhaben gelingen wird oder nicht. Was hilft ist testen. Wann auch immer ich mich mit meinem Podcastpartner Tony über Marketingstrategien unterhalte verweist er mich fast immer aufs: TESTEN. Er sagt, er habe zwar eine Meinung und eine Idee was bei ihm funktionieren könnte. Ob es aber auch dem Markt, also anderen Menschen gefällt wisse er nicht sicher. Also testen! Wie beim Puzzle. Einen Plan, zu haben, zum Beispiel alle Randteile heraus zu suchen oder nach Farben zu sortieren kann enorm helfen. So auch im Leben. Überleg dir wo du hin willst und wie du denkst dort hin zu kommen. Und dann teste. Mit ganz viel Leichtigkeit. Denn du wirst an den Punkt kommen, an dem es nicht weiter geht. Es liegt jetzt an Dir ob du diesen Punkt als Wendepunkt, Feedback, Scheitern oder einfach nur das richtige Puzzleteil am falschen Ort ansiehst. Kaum ein Kind wird ein „falsches“ Puzzleteil wegwerfen, sondern es stattdessen auf Seite legen und es an einer anderen Stelle erneut versuchen. Irgendwann wird es passen.
Mit ganz viel Leichtigkeit.

Mach dein Leben zu einem Puzzle!

zeit zur reflexion

Ich bin jetzt seit über 2 Monaten in Afrika und bin immer noch dabei anzukommen. Wir hatte durchgehend Gäste und gleichzeitig haben wir an 4 weiteren Räumen gebaut um diese für die Weihnachtszeit fertig zu stellen. Ausserdem suchten wir einen Koch, Gärtner und Nachtwächter. Es gab also auf verschiedenen Ebenen sehr viel zu tun. Parallel dazu habe ich an meiner Eventplanung für 2017 gefeilt und ein grosses neues Projekt mit Launch im April 2017 gearbeitet. Nicht zu vergessen die bestehenden Kunden, für die ich an laufenden Aufträgen gearbeitet habe.

Ich habe also viel zu tun und bin in so einer Situation, wenn etwas einmal nicht funktioniert, besonders leicht aus der Bahn zu werfen. So gibt es zum Beispiel mehrfach die Woche für einige Stunden Stromausfall oder geplante Arbeiten werden nicht gemacht und Arbeiten tauchen einfach nicht auf, Dinge sind nicht fertig, das Internet fällt aus oder es beginnt plötzlich in Strömen zu giessen oder es schreit jemand während einer Podcastaufzeichnung. Wir haben kein warm Wasser, eine Fahrt in die nächste Stadt dauert 2 Stunden…

Wenn das Leben also auf Fotos wie das Paradies aussieht, so kann das tagtägliche Leben trotzdem teilweise frustrierend sein.

Das zeigt mir wieder einmal, das es überhaupt nicht an den äusseren Umständen liegt, ob man mit seiner Situation zufrieden ist oder nicht, sondern ausschliesslich an der eigenen Geisteshaltung. Ich könnte also über mein Leben und die Situation schimpfen oder wenn mal gar nichts läuft, mache ich halt meine Meditations- und Sportübungen oder ich gehe eine Runde am Strand spazieren.

Für das Weihnachtswochenende nehme ich mir eine Auszeit bei Freunden in Daressalam, geniesse es, zwei Tage nichts organisieren zu müssen (und schreibe diesen Post).

Früher habe ich mal gedacht, dass ich zufriedener wäre und mir weniger Unangenehmes passieren würde, wenn sich meine Umstände ändern. Heute sehe ich, dass dann halt andere Dinge passieren und ich genau genommen schon immer die Freiheit hatte mein Leben lockerer zu nehmen.

Wenn du also jetzt schon mit deinem Leben zufrieden bist, nutze doch die Feiertage für eine dankbare Reflexion. Falls du mit deinem Leben unzufrieden bist, dann nutze die Feiertage doch ebenfalls für eine Reflexion. Wofür könntest zu jetzt schon glücklich und dankbar in deinem Leben sein. Was ist das, was hätte alles viel schlechter sein können. Starte von einem Standpunkt der Dankbarkeit aus und betrachte in einem positiven Sinne die Dinge, die du obendrein noch zum Besseren verändern kannst.

Ich selber besitze so wenig Dinge wie seit 20 Jahren nicht mehr. Ich lebe so improvisiert wie noch nie und so entspannt wie selten zu vor. Ich freue mich über meine Freunde, über meine Projekte und vor allem darüber, dass du diese Zeilen liest.

Vielen Dank. Florian

back to the roots

Dienstag morgen, nach einem verlängerten Wochenende (Freitag und Montag waren Feiertag in Sansibar) sitze ich nach vier Tagen wieder einmal am Rechner, checke Emails, bearbeite Buchungen und nehme Podcast auf.

Es drängt sich mir eine Frage auf: Was mache ich und was schreibe ich zukünftig in meinem Blog?
Seitdem ich regelmässig den deutsch- und den englischsprachigen Podcast aufnehme, ist mein Artikelschreiben deutlich in das Hintertreffen geraten. Obwohl ich mir auch für die einzelnen Podcastsendungen im Vorfeld viele Gedanken mache, bleiben die Sendungen trotzdem sehr spontan und irgendwie freier als die Blogbeiträge. Das gesprochene Wort unterscheidet sich häufig deutlich vom geschriebenen und darf viel unausgereifter bleiben. Mir liegt das extrem und trotzdem möchte ich weiter schreiben.

Es fällt mir deutlich leichter zu sprechen, weil ich dann nicht direkt meine Worte vor Augen habe und beginne, diese unmittelbar nach dem Schreiben zu hinterfragen. Dadurch sind meine Podcast flüssiger, spontaner und etwas ungenauer. Nichtsdestotrotz liebe ich es, Dinge aufzuschreiben und auf diesem Blog zu teilen.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, wieder stärker zu den Wurzeln des Bloggens zurück zu kehren. Ich werde nicht versuchen druckreife Artikel zu schreiben, sondern wieder stärker ein Logbuch, ein Weblog… zu schreiben.

Seitdem ich begonnen habe zu schreiben hat sich mein Leben deutlich verändert. Ich sitze nicht mehr die meiste Zeit in Berlin in einem dunklen Büro mit Neonleuchten, in dem ich mir ein abenteuerliches Leben an fernen Orten mit tollen Reisen und einzigartigen Erfahrungen wünsche. Ich bin immer noch der selbe Typ, ich habe immer noch Wünsche und Träume und Reiseziele und und und…
Ich erlebe immer noch Frust und kann mich immer noch über Dinge ärgern und habe häufig den Eindruck ich bin genau so unperfekt, und auf der Suche wie ich es schon immer war und wahrscheinlich auch immer bleiben werde.

Verglichen mit meinem Leben von vor 5 Jahren, lebe ich allerdings bereits einen Grossteil der Träume, die ich damals hatte. Das habe ich geschafft indem ich begonnen habe auf mein Herz zu hören anstelle auf den Verstand.
Deshalb werde ich dich von nun an wieder stärker mit auf meine Reise nehmen, kürzere und längere Geschichten aus dem Alltäglichen erzählen und hoffentlich einen Teil der Begeisterung vermitteln, der mich hier hin gebracht hat und dich eventuell ermutigt ebenfalls deinen eigenen Weg zu gehen.

Wieder bloggen! Über die Einfachheit des Glücklichseins!

I believe!

I so much like these guys and am really looking forward for my hypnosis training with them in November. They sum up a lot of my believes:

Zu Gast bei Tom

Zu Gast bei Tom, meinem erster Interviewgast aus Folge #025. Über das Leben, das Reisen und die Einfachheit des Glücklich seins.

Der glückliche Unternehmer Podcast

Bildschirmfoto 2016-06-21 um 11.25.56Zu Gast beim glücklichen Unternehmer Podcast habe ich ein spannendes Gespräch mit Jochen geführt. Falls dich interessiert warum ich tue was ich tue, und bin wer ich bin… dann hör mal rein.

Viel Spaß dabei.

Übrigens tolle Tipps in einem kleinen aber feinen ebook von Jochen der in Folge 37 zu Gast beim „simplicity of happiness Podcast“ war, gibt es hier: http://unternehmer.link/gluecklich

 

 

one family?

Imagine somebody could tell you where you´re actually from. A journey around the world and it all sums up to be you.

This is a commercial, but well, what would happen, if you´d find out all, the people you hate most are actually your ancestors?

End the end,we are one family. Amazing:

crappy on the outside?

Hi there, I am back in Berlin for some days. I spent the last month in my Zanzibar home after having spent all winter in a skiing resort in the Swiss mountains.

Custom officers keep asking me about my crappy passport but I always tell them, that although it might not look new on the outside, it has so many stories to tell in the inside.

Just like I want my life to be.
Not shiny on the the outside but full of memories in the inside.

For those who want to learn more about how I managed to live the life I dreamt about, I created a webinar. It doesn’t tell you what to do, but helps to ask the tough questions and create the surrounding you need to truly thrive.

If you send me an email with the topic „Your Happy Life“ you can participate for free.
June 8th 2016 6:30pm CET. (this time in English)

relations matter most

Screenshot 2016-05-05 10.56.02This TED talk really is worth being watched. It’s about a 75 year long happiness study which comes to one conclusion: The quality of relationships is what matters most in life.

Those who were the most satisfied with their relationships in their 50s were the healthiest in their 80s. Just watch yourself:

 

tu das, was du liebst!

So krass. Es ist schon Mai und ich habe gerade wieder einen Monat in Sansibar verbracht und freue mich schon auf den Sommer. Eigentlich ist das so schon ziemlich cool. Vor 5 Jahren hätte sich alleine dieser Jahresanfang für mich schon wie ein Traum angehört.
Dabei bin ich gedanklich noch halb im Winter, denn ich habe mir diesen Winter einen Traum erfüllt.

Schon als Kind wollte ich niemals, dass ein Urlaub zu Ende geht. Ich liebe die Natur, die Sonne, das Meer, aber auch die Berge, die Weite und den Schnee. Hauptsache draussen.
Ich konnte noch nie verstehen, warum es Menschen gibt, die dort wohnen, wo ich es schön finde und ich immer auf einen Urlaub warten musste, um das auch zu erleben. Warum kann ich nicht einfach dort leben und arbeiten, wo ich es am schönsten finde.

  • Weshalb, nicht ein Projekt am Strand ausarbeiten?
  • Warum nicht vor der Arbeit am Schreibtisch eine Runde aufs Snowboard?
  • Warum nicht mal einen Konferenzgespräch auf dem Segelboot?

Oft wurde mir gesagt, das geht halt nicht, weil das Leben nicht nur aus Vergnügen besteht. Schon mal was vom Ernst des Lebens gehört?
In den vergangenen 10 Jahren habe ich allerdings herausfinden dürfen, dass es 100%ig an einem selbst liegt, ob das Leben Spass macht, oder nicht.

Und so habe ich den gesamten Winter in einem Skigebiet (Jungfrau Region) in der Schweiz verbracht. Habe mir morgens überlegt, ob es hoch nach Mürren oder nach Wengen geht, bevor ich mich Mittags vor meinen Laptop setze. Fast 1000km bin ich gefahren und habe dabei so viel produktiv gearbeitet wie selten. Zwar musste ich ein paar Prioritäten ändern, um alles unter einen Hut zu bekommen, aber dafür war es coolste Winter.

Ein glückliches Leben kann so simpel sein.

Es ist nicht immer einfach, denn du wirst dich den kniffligen Fragen stellen müssen und du wirst es üben und trainieren müssen. Am Ende wird es sich lohnen.

Und du kannst das erst recht.

Ich habe meine Erkenntnisse deshalb jetzt in einen 90 minütiges Webinar gepackt, welches ich zum ersten mal am 8. Juni um 18:30 CET halten werden und wenn du als Leser des Blogs einer der ersten bist, der sich bei mir anmeldet, kannst du gratis dabei sein. Am besten hier mit dem Titel: “your happy life“.

minimalism documentary

These guys are a great inspiration to me concerning minimalism and focus. Now they made a documentary about what matters most and what doesn’t. Here’s a preview:

wanna play?

Don’t we all have our issues that let us believe there is something we can’t do?

what makes up an adventurer?

What it means to be human.
A man who is never comfortable with the situation he is in talks about becoming the adventurer of the year by National Geographic.

Cory Richards, a Highschool dropout who believes that the richness comes with struggle:

die wüste hat mich voll erwischt

 

Ich liebe diese Geschichte eines Teilnehmers der Sahara Experience des letzen Jahres. Falls Du auch deine Grenzen kennen lernen und deinen Horizont erweitern möchtest, sag mir Bescheid.

Jeder kennt wohl den Ausspruch „schick Ihn in die Wüste“. Woher das wohl kommt?
Als ich meiner Familie und Freunden sagte, dass ich in die Wüste gehe, bekam ich zuhören: „Wie, gehen?“, „Warum sowas Sinnloses?“, „Das ist doch total gefährlich!“. Als ich dann noch erzählte, dass ich wegen der Arbeit in die Wüste gehe, erntete ich nur noch mitleidige Blicke. Für das, was mir MEIN TRIP durch die Wüste gebracht hat, hätte ich zum damaligen Zeitpunkt schon anfangen können zu feiern.
Ich bin nicht als besserer Mensch wiedergekommen, auch nicht mit einem besseren Sitzfleisch, bin auch kein radikaler Moslem geworden. Eigentlich bin ich ich geblieben.
Das mit dem Sitzfleisch lässt sich schnell erklären: Ich habe zweieinhalb  Tage auf einem Dromedar verbracht. Es macht, glaube ich, keinen Unterschied, ob man in einer kleinen Jolle bei Sturm über die Nordsee fährt oder auf so einem Tier völlig entkräftet nach Hause will. Es schaukelt wie Sau.
Ich habe einen Job, in dem ein Projekt nach dem nächsten kommt und die Ruhephasen am Wochenende nicht mehr ausgereicht haben. Ich hing mit dem Kopf noch im letzten Projekt, da musste ich das nächste schon vorbereiten. Nichts Ungewöhnliches heutzutage. Ich mache diesen Job auch schon ein paar Jahre. Habe die Firma gewechselt. Nichts Aufregendes, aber trotzdem hat es sich so verdammt falsch angefühlt. Ich hatte das Gefühl, ich werde nicht glücklich, und mit meinem Chef klappt das auch nicht.
Der Wüstentrip, wenn ich mich nur mal auf dieses Thema beschränke, war für mich die Möglichkeit alle Gedanken, die mir durch den Kopf rauschen, kommen und gehen zulassen. Sie zu Ende zu denken und akzeptieren zu lernen. Das habe ich auch geschafft.
Ich hatte gedacht, ich brauche dafür die vollen fünf Tage und habe keine ZEIT, die anderen Teilnehmer kennenzulernen.
Nach zwei Tagen Denken war ich mit meinen Themen durch- dann hat hat mich allerdings die Hitze so in die Knie gezwungen, daß ich dann zweieinhalb Tage schaukelnd auf dem Dromedar sitzend eine neue Dimension der Wüste kennen lernen durfte. Damit hätte ich nicht gerechnet. Nachteil: Ich war wieder von der Gruppe getrennt.
Man kann sagen, die Wüste hat mich voll erwischt. Nicht nur dass es dort zu heiss für mich ist. Als ich wieder zuhause war, habe ich gemerkt, wie dieser kleine Fleck der Erde mich bereichert und inspiriert hat.
Es gäbe soviel zu erzählen von Vielfalt, Erfahrungen mit der Natur und seinem eigenen Körper, mit Menschen, die einfach aus den Tiefen der Wüste auftauchen und dorthin auch wieder verschwinden, über Gewohnheiten, die wichtig sind, über Kommunikation und …
Das alles wird in einer wunderbaren, persönlichen und professionellen Art von Florian begleitet!

Jan R.

ein erfolgreiches jahr 2016

Der Jahreswechsel ist nur eine willkürlich festgelegte Zahl bzw. eine Änderung der Jahreszahl. Doch manchmal brauchen wir eine Kreuzung oder einen Wegweiser, an dem wir stehen bleiben, zurück schauen und uns über den weiteren Weg klar werden.

Dazu eignet sich eben auch der Jahreswechsel hervorragend. Wie war das letzte Jahr? Was nehmen wir uns für das kommende Jahr vor. Dabei bestimmen wir selber ob der Rückblick positiv oder negativ ausfällt. Egal wieviel Schlimmes uns passiert ist, es hätte noch schlimmer kommen können und egal wieviel Gutes uns widerfahren ist, auch das hätte noch viel besser sein können.

Insofern schaue ich vor allem auf die guten Dinge und freue mich darüber, dass ich sie habe erleben dürfen. Alles was nicht so optimal gelaufen ist, erscheint dann schon in einem wesentlich milderen Blick und hilft mir es einfach als Hinweis für die Zukunft zu sehen. Was könnte ich beim nächsten Mal anders machen. Sich grämen hilft leider nicht.

Für die Zukunft habe ich viele Ideen, was ich so machen könnte. Falls Du Dir auch gerne tausend Sachen auf einmal vornimmst, ist mein Tipp sich auf eine einzige Sache zu konzentrieren, die Du in diesem Jahr erreichen möchtest. Das schärft den Fokus und erhöht die Aussicht auf Erfolg. Meist ändern sich dann auch auf dem Weg zur Umsetzung viele andere Details.

Also Fokus aufs Positive und Konzentration auf ein grosses Ding für 2016. Viel Erfolg dabei und alles Gute zum neuen Jahr.

frohe weihnachten

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Feiertage und die größten Erwartungen des Jahres stehen vor der Türe. Genauso, wenn nicht sogar noch mehr als im restlichen Jahr lässt sich zur Weihnachtszeit an Zurückhaltung und Konzentration aufs Wesentliche arbeiten.

Vielleicht gibt es deshalb jedes Jahr aufs Neue das grösste Konsumfest zum Abschluss. Um sich noch einmal zu Besinnen und zu Fragen: Was ist mir wirklich wichtig?

1) Vielleicht macht es Sinn, sich nicht eine ganze Reihe von Dingen zu Wünschen sondern nur eines, und dieses dann so richtig zu genießen.
2) Dasselbe gilt auch für die Erwartungshaltung zu den Festtagen. Neben den 1000 anderen Sachen, die möglichst perfekt sein sollen, was ist die EINE Sache, die Du dir für die Feiertage wünschst (EIN gutes Essen? EIN guter Rotwein? EIN gutes Gespräch? oder EIN gutes Konzert?). Was es auch sein mag. Konzentriere Dich auf eine einzige Sache.
3) Zeitgleich, steht das neue Jahr vor der Türe. Wenn es nur eine einzige Sache geben könnte, die sich kommendes Jahr ändern würde, welche sollte dies sein?

Bis dahin wünsche ich Dir bestes Gelingen für den 1. Schritt in Deine Zukunft und ganz viel Gelassenheit.

Zu Erwartungshaltungen habe ich ausserdem einen Podcast aufgenommen. Hör mal rein:

Sahara Referenzen I.

Nichts sagt soviel aus, wie die Meinung derjenigen, die dabei gewesen sind. Ich freue mich sehr über tolle Rückmeldungen, die ich zu den verschiedenen Reisen in Sahara bekommen habe. Vielleicht ist es ja am 05.April 2016 auch etwas für Dich?

„Die Saharatour mit Florian war eine fantastische Reise in eine wunderbare Welt. Die Lokalisation, für mich komplett neu, bezogen auf Landschaft, Kultur, temperatur-bedingte Herausforderungen und alltäglichen Kontakt mit Nomaden, die uns durch die Wüste führten waren die perfekte Grundlage dafür, aus dem Alltag auszubrechen und eingefahrene Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu hinterfragen und überdenken. Die täglichen 1-2 Stündchen locker gestalteten „workshops“ mit Florian mit wechselnden Themen über zwischenmenschliche Kommunikation und Erwartungshaltung im tagtäglichen Umgang mit Mitmenschen, nur als Beispiel zu nennen, gaben Denkanstöße für den täglichen Gebrauch. Der Rahmen der Tour gibt jedem Einzelnen den Freiraum, mit sich selbst zu sein oder in Gesprächen mit den Mitreisenden zu diskutieren. Die wunderbare und sehr zurückhaltend-freundliche Begleitung der beiden Nomaden, die ganz nebenbei aus den einfachsten Zutaten die köstlichsten Gerichte zauberten, gab einen unbezahlbaren Einblick in die Lebensweisheiten, Braeuche und Einstellungen zum Leben dieser sehr zufriedenen Menschen, die den Minimalismus in Einklang mit der Natur leben. Eine unbezahlbare Erfahrung in jeder Hinsicht bei dem jeder in der einen oder anderen Art an seine Grenzen stößt und somit ein bisschen wächst mit dem Setzen neuer individueller Grenzen.“
Claudia Z.

Im April in die Wüste

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und die Pläne für das kommende Jahr stehen langsam fest. So auch die 2016er Sahara Experience. Bereits das fünfte Mal geht es für mich nach M’Hamid Al Ghizlane, die Oase am Ende der Welt und zum vierten Mal nehme ich Gäste mit.

Ich möchte gerne meine „Reise zu mir selbst“ mit Dir teilen. Denn mehr als tausend Worte sagt eine Reise in die Wüste selbst. Die Größe, die Weite, die Kargheit, die Einfachheit ermöglicht einen unverstellten Blick auf sich selbst.
Wenn einen nichts mehr ablenken kann, dann gibt es die Möglichkeit in sich selbst hinein zu hören. Bereits die Vorbereitungszeit schärft den Fokus auf das Wesentliche im Leben. Wir werden um die 20km pro Tag zu Fuß unterwegs sein. Die Kamele, die uns begleiten, tragen unsere Vorräte und dienen als Transportmöglichkeit für den, den die Kräfte verlassen. Insofern empfehle ich nur mitzunehmen was Du wirklich benötigst.
Wir werden wieder rund um Neumond unterwegs sein. Das heisst, ein afrikanischer Sternenhimmel in pechschwarzer Nacht wird uns erwarten.

Los geht es in Berlin am 05.04.2015 bis zum 12.04.2015.
Der Preis liegt bei 999,- inkl. Flug ab Berlin.
Weiter Informationen findest Du hier!

Die besinnliche Jahreszeit und die Wünsche fürs neue Jahr stehen bevor. Eine Reise in die Wüste kann Dir helfen fokussiert zu bleiben und sie umzusetzen.

Falls Du dabei sein möchtest, melde Dich bei mir:

am ende der welt – in ibo

Letzte Woche habe ich Jörg getroffen. Er mir eine schöne Geschichte zum Thema: Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan erzählt hat. Eine Geschichte über sich selbst. Mehr als 10 Jahre zuvor hatte er seinen Job in Deutschland an der Nagel gehängt und sich auf sein Fahrrad gesetzt und ist fortan Richtung Süden gefahren. Ich habe ihn im südlichen Ostafrika auf einer kleinen Inseln in einem verfallenen und fast vergessenen portugiesischen Städtchen, welche viele als geheime Perle im indischen Ozean bezeichnen, getroffen.

Wie bitte? Wo? Weshalb? Wie Du eventuell bereits in vorangegangenen Beiträgen gelesen hast, reise ich zur Zeit wieder ein wenig. Während der Wahlen in Tansania und somit auch Sansibar haben wir uns ins südlich gelegenen Moçambique, ein Land der gut versteckten und bezaubernden Mysterien begeben. Währenddessen verliefen die Wahlen nicht wirklich reibungslos, wurden annulliert und im Januar wiederholt, aber darüber schreib ich ein anderes mal.
Aus Europa kommend wirkt ja Marokko bereits wie aus einer Zeit. Der Unterschied zu Tansania ist allerdings noch einmal genauso gross. Und nun Mocambique. Obwohl ein Nachbarland Tansanias wirkt es teilweise wie aus einer anderen Welt. Das Armutsgefälle nimmt sogar noch einmal zu. Das meist kein Englisch und auch häufig kein Kisuaheli gesprochen wurde und mein Portugiesisch nicht vorhanden ist, ließen den Unterschied sogar noch größer wirken.
Als Land musste Moçambique ja nicht nur gegen eine, sich erst sehr spät zurück ziehende, Kolonialmacht kämpfen, sondern im Anschluss an die Unabhängigkeit auch noch gegen eine von Apartheidgedanken beförderte Einmischung Rhodesiens und Südafrikas. Dies führte zu einem Jahrzehnte andauernden Bürgerkrieg, der eigentlich als Stellvertreterkrieges gesehen werden müsste. Seit dem Ende dieses Krieges 1994 musste das gesamte Land sozusagen aus den Trümmern des Krieges wieder neu aufgebaut werden. Und das zieht sich nach wie vor.
Nachdem wir nach Pemba, im Norden Moçambiques geflogen sind und uns wunderten wie wenig sich in 4 Jahren verändern kann bzw. sogar vieles weiter verfällt, nahmen wir den lokalen Bus Richtung Quirimba Nationalpark im Norden. Da man sich hier eher an Südafrika als am Sonnenstand orientiert, geht bereits kurz nach 4 die Sonne auf, dafür ist es um 5 Uhr nachmittags bereits wieder dunkel. Unser Bus fuhr also 4:30 Uhr los. Das heisst er fährt erst einmal eine Stunde durch die Stadt, um eventuell noch alle Sitzplätze zu füllen und dann irgendwann los. Da man vorher nicht weiss wie lange der Bus noch durch die Stadt tingelt, ist es wirklich besser bereits um 4:30 Uhr da zu sein, um den Bus zu erwischen.
Für die nächsten 5 Stunden ging es zur Hälfte über Teerstrassen, zur Hälfte über Sandpisten ca. 120km in den Norden. Nur wenige Siedlungen mit vereinzelten Häusern lagen am Wegesrand. Der Rest bestand aus trockenstem Busch dem man das nahende Ende der Regenzeit ansah.
Als wir schließlich den kleinen Ort, an dem wir eine Fähre bekommen wollten erriechten, gab es natürlich kein Wasser: Ebbe. Demzufolge auch keine Fähre und auch diese stellte sich nach einigen Stunden warten lediglich als traditionelle arabische Dau heraus in die einfach mit so vielen Menschen, Gepäck und einem Motorrad bepackt wurde, bis uns nur noch Zentimeter zur Wasseroberfläche trennten. Nun ja, ich kann ja schwimmen… und auf ging es durch die Mangroven hin zur verfallenen ehemaligen Hauptstadt der Nordprovinz, damals bedeutenden Handelsstadt, dem Zentrum der Quirimbas: Ibo.
Seitdem der Hafen von Ibo endgültig nicht mehr genug Tiefgang für die einlaufenden Schiffe hatte und somit nach Pemba verlegt wurde geriet die Stadt immer weiter in Vergessenheit und der portugiesische Charme bekam erst Patina und zerlegte sich dann zusehends in Sand und Schutt. Eine Stadt der Ruinen, die Hauptstrasse aus Sand, verlassene Bürgersteige und umrankte verfallende Häuser. Ein malerisches. Überbleipsel einer vergangenen Zeit.
Vereinzelt haben in den letzten Jahren einige Häuser einen neuen Eigentümer gefunden und wurden liebevoll restauriert.

Hier habe ich Jörg getroffen.

Nachdem er nämlich vor über 10 Jahren mit einem Freund auf ihre Fahrräder Richtung Süden gestiegen ist, sind über den Balkan, die Türkei, Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania bis nach Moçambique gestrampelt. Später noch bis nach Südafrika. Zwei Jahre warenunterwegs mit vielen Zwischenstopps an Plätzen, die ich nicht mal auf der Landkarte finden würde unterwegs.
So kamen sie mit ihren Rädern irgendwann und irgendwie (wahrcheinlich mit derselben alten Dau) nach Ibo und trafen im Schatten einer absoluten Sonnerfinsternis die Entscheidung, dass sie hierher wohl wieder zurückkehren müssten. Das taten sie auch. Zwei Jahre später, nach Zeit in Maputo und Südafrika und Beendigung ihrer 12.000km Fahrradtour.
Sie kauften sich darauf hin eines der verfallensten Häuser, welches allerdings die schönsten und größten Bäume der Insel auf dem Grundstück hatte. Zwei massive alte Mangobäume stehen vor dem Eingang und sie nannten es Miti Miwiri (zwei Bäume). Nach weitere zwei Jahren der Restauration und des Aufbaus haben sie sich einen der schönsten Plätze auf Ibo und ein exzellentes Boutique Hotelgeschaffen.
Schöne Fotos Miti Miwiri und Ibo gibt es auf übrigens auf deren Facebook Profil.

All das konnte nur passieren, weil da jemand in Heilbronn auf sein Fahrrad steigt und sich nicht mehr um Konventionen und Erwartungen anderer schert sondern beschließt seinem Herzen zu folgen. Die beiden sind ihrer Passion gefolgt und sind der Welt offen und neugierig entgegen getreten und sie haben, ohne einen Plan dahinter zu kennen, die Möglichkeiten genutzt, die sich ihnen gegeben haben.
Vor einen paar Jahren noch haben Freunde und Familie die beiden für verrückt gehalten, heute machen sie bei Ihnen Urlaub.
Natürlich hatten sie ihre harten Zeiten und es war und ist nicht alles einfach aber die beiden leben ihren Traum! Jeden Tag aufs Neue.

Kennst Du diese innere Stimme? Hör doch mal auf sie?

schaffe dir routinen

Ich habe Anfang diesen Jahres schon einmal einen Beitrag über das Lernen neuer Routinen geschrieben. Damals ging es um meine Versuche, in Stone Town meinen Weg nach Hause zu finden. Obwohl ich versuchte jedes Mal den selben Weg zu wählen, habe ich mich immer wieder, sobald ich mich nicht konzentriert habe, an der einen oder anderen Stelle verlaufen. Jetzt war ich wieder in Stone Town:

Nachdem ich die Fähre verlassen habe, bin ich erstmal zu meinem Lieblingscafé gelaufen. Das Stone Town Café ist eines der wenigen Orte, an dem man auf Sansibar guten Kaffee bekommt. Danach machte ich mich weiter auf den Weg zum Dalladalla Sammelplatz um weiter Richtung Kizimkazi in Südsansibar zu kommen. Dies war zufälligerweise genau derselbe Weg wie mein Heimweg Anfang des Jahres. Rate mal… ich hab mich nicht verlaufen. Mich haben zwar immer wieder Menschen angesprochen um mir „Was-auch-immer“ zu verkaufen, ich habe mich gut gelaunt auf Gespräche eingelassen und mich plötzlich an einem Ort wiedergefunden habe, ohne zu wissen, wie ich dort hingekommen bin. Das machte mir allerdings nichts, ich hatte mich hier schon so oft verlaufen, dass ich einfach weitergelaufen bin. Siehe da, ich war genau richtig.
Schon komisch, dass ich mich nicht verlief, obwohl ich garnicht wusste wo ich war. Irgendwie ist in meinem Unterbewusstsein wohl der Weg nach Hause abgespeichert. Ich bin sozusagen mit Autopilot gelaufen.
In diesem Jahr habe ich schon einiges über Routinen und Gewohnheiten (habits) gelesen und auch geschrieben. Trotzdem hat es mich umgehauen, zu sehen wie stabil solche Routinen sein können. Ich hatte ja die Routine nicht verlernt sondern einfach eine Weile nicht mehr abgerufen. Es war alles noch da und ich musste wirklich lachen, dass es mir jetzt so leicht fiel.
Es war auf der einen Seite auch schon erschreckend zu sehen, wie stark uns Routinen und Gewohnheiten beeinflussen und lenken können, das heisst ja leider auch die negativen.
Auf der anderen Seite war es auch toll zu wissen, dass ich neue Routinen lernen kann und die so fest sind, dass ich damit auch Negative in Positive verändern kann.

Allerdings braucht es eine Weile an täglicher Wiederholung, die immer auf dieselben Auslöser folgt um einen Prozess zu automatisieren. Wissenschaftler glauben, dass es von einer Woche bis hin zu einigen Monaten dauern kann um eine neue Routine zu schaffen. Bei mir hat es ca. 10 Tage gedauert um ohne höchste Konzentration den Weg nach Hause zu finden. Allerdings musste ich dabei auch kein bestehendes Verhalten überschreiben, sondern ausschliesslich ein Neues lernen.

Wenn Du auch ein automatisiertes Verhalten oder Gewohnheit hast, welches Du gerne verändern möchtest, mach Dir einen guten Plan wie Du die ungewünschte Routine ersetzt. Du kannst ja leider nicht einfach aufhören, sondern Du musst aktiv etwas Neues suchen, was Du nach einem auftretenden Trigger machst. Denn eine Routine wird immer von etwas ausgelöst/getriggert:
1. Finde den Trigger, damit Du weisst, was Dein Verhalten auslöst.
2. Wie würdest Du Dich statt der bisherigen Routine lieber verhalten? Überlege Dir ein gewünschtes Verhalten.
3. Stell sicher, dass Dein neues Verhalten wirklich erwünscht ist. Frage Dich ob das neue Verhalten Dich zukünftig glücklich und stolz macht? Wenn ohne Einschränkungen ja, dann super. Wenn auch nur die kleinste Unsicherheit vorliegt, denke nochmal drüber nach.
4. Versuche Dich in eine Situation zu bringen in der Dein Trigger auftritt und zwinge Dich dann zum neuen Verhalten. Übe das ein paar Mal um in einer nicht geplanten Situation trotzdem direkt zu wissen, was Du tun willst.
5. Falls Du einmal in dein altes Verhaltensmuster zurückfällst, mach Dir klar, dass Du gerade mit deinem Plan gescheitert bis (was nicht schlimm ist) und beginne nochmal mit Punkt 3.
6. Arbeite mindestens einige Wochen aktiv an Deiner neuen Routine.
7. Machs täglich!

Na dann viel Erfolg und vor allem Spass mit der getunten Version Deiner selbst.

freunde

Ein Freund ist ein Typ der Dich mag, obwohl er Dich kennt!
Genau darum geht es. Absolute Offenheit, Ehrlichkeit, Verletzlichkeit, einfach echt sein. Wenn Du so sein kannst, wie Du bist, ohne Dich verstellen zu müssen, dann bist Du unter echten Freunden. Das ist meiner Meinung nach der Unterschied zwischen Bekannten und Freunden. Ersteres mögen Menschen sein, die uns sympathisch sind, aber bei denen wir immer noch Rücksicht darauf nehmen, dass wir ihnen nicht zu Nahe treten. Bei Freunden dürfen wir das innere nach aussen kehren. Das sind Menschen denen wir helfen ohne etwas im Gegenzug zu erwarten. Gleichzeitig sind es Menschen, die wir jederzeit um einen Gefallen bitten können ohne etwas schuldig zu sein. Menschen denen wir vertrauen.

Ich habe schon häufig gehört, dass Familie viel wertvoller sei als Freunde? Denn, ist es nicht die Familie, die Gesellschaften zusammenhält, beziehungsweise in den vergangenen Jahrhunderten zusammen gehalten hat? Und ist nicht vielmehr der Verfall der Familienstrukturen ein Grund der unseren heutigen Sozialstaat so sehr fordert?
Dabei bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher. Ich glaube, dass dort entweder grosser sozialer Zwang vorhanden war oder aber die Familie so gross war, dass sich eben diejenigen innerhalb der Familie unterstützt haben darüber auch noch befreundet waren. Denn das eine schliesst ja das andere nicht aus. Familie ist ein Konstrukt in das wir herein geboren werden. Bei den meisten Menschen beruht dieses auch verwandtschaftlichen Verhältnissen, bei manchen auch nur auf dem Glauben, dass es verwandtschaftliche Verhältnisse gäbe. Daran zeigt sich mir, dass es eine Familie per Naturgesetz nicht gibt. Sondern es ist unsere eigene Wahl wie wir zu Familienmitgliedern stehen. Insofern können Familienmitglieder ja auch den Status von Bekannten oder Freunden haben.
Wichtig ist es Menschen so zu akzeptieren wie sie sind und sie zu lieben ohne sie ändern zu wollen. Zu Vertrauen!

Menschliche Interaktion macht uns unter anderem erst zu Menschen, zu fühlenden Wesen. Mit Anderen emotional verbunden zu sein macht uns phychisch stärker, intelligenter und emphatischer. Freunde können Deine Familie sein.

Freunde sind keine Selbstverständlichkeit und sie sind freiwillig Deine Freunde.
Ehre Deine Freunde!
Schätze sie so wie sie sind. Sei ihnen immer ein Ansprechpartner!
Sag Ihnen, dass sie sich auf Dich verlassen können!
Vertraue Ihnen!
Sei ein Freund!

P.s.: Falls Du jemandem die oben im Bild zu sehende Postkarte haben möchtest, schreibe mir einfach und ich sende Dir ein paar zu.

totalschaden gibt es nicht

Seit ein paar Jahren versuche ich, nur Dinge zu besitzen, die ich auch tatsächlich benutze. Das führte zum Einen dazu, dass ich mich von vielen Dingen, so richtig vielen Dingen, getrennt habe und immer noch feststelle, dass ich zuviel besitze. Zum Anderen versuche ich Dinge nur noch zu ersetzen, wenn sie kaputt gehen, was eine völlig neue Frage für mich aufwirft. Wann sind Dinge eigentlich kaputt?

Bedeutet kaputt, dass ein optischer Schaden vorliegt oder ein technischer? Muss er so weit funktionieren, dass die Nutzbarkeit nur eingeschränkt ist oder der Gegenstand tatsächlich nicht mehr zu gebrauchen ist?

Selbst wenn er nicht mehr funktioniert, sollte ich nicht erst versuchen ihn reparieren zu lassen bevor er ersetzt wird? Das führt dann wieder zu meinem SSH Prinzip. Dinge die ich kaufe müssen für mich schön, sinnvoll und haltbar sein.

Diese Fragen habe ich für mich so beantwortet, dass ich auch optische Schäden gerne repariere weil ich es ästhetischer empfinde und technische weil ich nicht gerne weg werfe. Gerade bei technischen Geräten komme ich dabei immer wieder an den Punkt, dass mir ein Totalschaden nahe gelegt wird und ein Neukauf die einzige Möglichkeit zu sein scheint.

Ab welchem Punkt ist ein Totalschaden eigentlich ein Totalschaden?

Zum Beispiel ist mein Laptop durch einen einzigen Tropfen Wasser so ausser Gefecht gesetzt worden, das das Main-board durchgebrannt ist und eine Reparatur zwar möglich war, aber teurer als eine Neuanschaffung gewesen wäre.

Hallo? Wie kann dass denn sein? Es lag nicht einmal an der Arbeitszeit oder der Machbarkeit lag es nicht einmal, sondern an den Preisen der Ersatzteile. Das erscheint mir absolut nicht logisch. Schließlich werden die gleichen Komponenten verwendet wie beim erstmaligen Zusammenschrauben.

Mir scheint deshalb ganz klar zu sein, dass dies kein Totalschaden war, sondern lediglich eine wirtschaftliche Entscheidung der beteiligten Unternehmen um mehr Neugeräte zu verkaufen.

Als kurz danach unser Wohnmobil brennend stehen blieb und ein faustgrosses Loch im Motor zeigte, wurde mir ebenfalls von verschiedensten Seiten ein Totalschaden nahe gelegt. Meist waren dies Besitzer von sehr neuen und/oder Leasingfahrzeugen. Motor kaputt muss doch heissen ein neues Auto zu kaufen. Tatsächlich habe ich einen neuen (gebrauchten) Motor besorgt. Dieser wird nun eingebaut und dann geht’s weiter.

Dasselbe Prinzip lässt sich auf Handy insbesondere deren Display etc. weiter fortführen.

Für mich zeigten diese Erfahrungen jedenfalls noch einmal ganz deutlich, dass es einen Totalschaden erst dann gibt, wenn es komplett verbrannt ist oder sich ansonsten in die Bestandteile aufgelöst hat.

Meistens ist es eine aktive Entscheidung lieber etwas „Neues“ haben zu wollen und die Umstände einer Reparatur nicht mittragen zu wollen und kein Totalschaden.

Ich versuche mir deshalb vorwiegend Dinge anzuschaffen, die so gearbeitet sind, dass sie möglichst lange halten, so schön sind, dass sie mir auch lange gefallen und für den Fall, dass sie doch kaputt gehen, einfach zu reparieren sind.

Du entscheidest selber, was kaputt ist und was Du reparieren lässt!

zum ersten mal

Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan? An welches Erste Mal kannst Du Dich erinnern? Kennst Du noch das Gefühl der inneren Aufgeregtheit, weil Du nicht genau wusstest, was Dich erwartet? Das Gefühl wenn Du etwas zum ersten Mal schaffst? Oder etwas zum ersten Mal hinter Dir liegt? Der Stolz? Die Zufriedenheit? Das Glücksgefühl?
Das Tolle ist, das die Welt so voller Möglichkeiten ist, dass je mehr Du kannst und kennst, es auch immer mehr Dinge gibt, die Du zum ersten Mal machen kannst.
Wenn Du etwas zum ersten Mal tust, lernst Du etwas Neues. Dadurch entstehen Verknüpfungen in Deinem Gehirn, die es vorher noch nicht gab. Diese können sich auf Bestehende auswirken und plötzlich kann auch Bekanntes in einem neuen Licht erscheinen. Eventuell entdeckst Du auch Deine neue Leidenschaft.
Egal ob Du in Deinem Innersten danach strebst oder nicht, mein Rat ist es, so häufig wie möglich einmal etwas Neues zu probieren. Wenn Du alte Routinen aufbrichst, kannst Du Deine eigene Betriebsblindheit überwinden und Dich, Dein Leben und Deine Gewohnheiten einmal von aussen betrachten. Eventuell entdeckst Du Verhalten, die Du Dir gar nicht wünschst und Dir nicht darüber klar warst sie überhaupt zu haben. Dass ist nämlich das fiese an Gewohnheiten. Sie schleichen sich einfach so ein, manchmal ohne dass wir es mitbekommen.
Selbst wenn Du siehst, dass alles in Ordnung ist, ist das Schlimmste, was Dir passieren kann, dass Du Deinen Horizont erweiterst. Ich habe gemerkt, dass je weiter der Horizont eines Menschen ist, um so weniger Furcht (meistens Angst vorm Unbekannten) hat er. Mit Dingen, die wir neu lernen, die zuvor noch keinen Platz in unseren Denkmustern haben, kleben wir unserem DMN (default mode network) neue Notizzettel an den imaginären Kühlschrank. Doch dazu mehr im nächsten Beitrag von Lisa.

Da fällt mir noch ein, dass unsere Kinder fast jeden Tag etwas zum ersten Mal machen und somit gewöhnt sind täglich dazuzulernen. Die meisten Kinder fühlen sich dabei die meiste Zeit wohl. Erst wenn wir älter werden bauen wir die geistigen Mauern in unseren Köpfen auf. Also lasst uns wieder mehr Kind sein, so unbeschwert und glücklich wie lernende Kinder.

Mach’s einfach! Tu etwas zum ersten Mal!

Immer wieder!

P.s.: Falls Du jemandem die oben im Bild zu sehende Postkarte haben möchtest, schreibe mir einfach und ich sende Dir ein paar zu.

secrets of happiness

Everybody is a bit weird!

natürlich bauen

Ist es vorwärts oder  rückwärts gewandt, wenn Häuser wieder mit Jahrtausende alten Techniken gebaut werden?

kopf hoch hilft

Ich habe es kaum geschafft in den vergangenen Wochen etwas zu schreiben. Im letzten Beitrag hatte ich ja bereits angedeutet, dass manchmal Dinge passieren, die man/die ich mir anders gewünscht hätte. Trotzdem muss man sich früher oder später diesen Dingen widmen und ihnen eventuell auch absolute Priorität einräumen. Das habe ich getan und vor allem sehr viel Zeit mit meinem Sohn verbracht.

Erst einmal vielen Dank für die vielen Nachrichten. Ich habe mich sehr darüber gefreut und Sufian ist wieder fit und fröhlich.

Und siehe da: Vieles sieht schon besser aus. Die meisten kleinen Probleme sind gelöst, auf dem besten Wege oder delegiert.

Nur Laptop und Emma haben noch einen drauf gesetzt. Direkt nach dem schreiben des letzten Beitrages hat mein Laptop nämlich den Geist aufgegeben. Scheinbar war er nicht wasserdicht! Somit stand dann mein gesamtes Büro unter Wasser und war vorübergehend lahm gelegt. Da er versichert war, ging nun zwei Wochen lang hin und her. Ob er denn zu reparieren sei oder nicht. Dann stellte sich ein Totalschaden heraus, so dass ich mir sofort einen Neuen kaufte und auf diesem diesen Beitrag schreibe.

Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie gut es ist, dass ich mein Büro auf das Officeless Office umgestellt habe. Sobald ich einen neuen Rechner hatte, war ich innerhalb von 4 Stunden wieder einsatzbereit.

Das Wichtigste überhaupt war in den letzten Wochen allerdings, dass mein Kleiner wieder auf den Beinen ist. Sufian hat sich vollständig wieder erholt. Er geht, er läuft, er springt und hüpft. Vor allem lacht er den gesamten Tag. Selten zuvor habe ich so viel Lebensfreude in so kleiner Verpackung erlebt.

Es war toll zu sehen, dass er, obwohl es ihm nicht gut ging (er konnte wegen eines posttraumatischen Schocks anfangs nicht einmal selbständig sitzen) jede Gelegenheit nutzte um mit anderen Kindern zu spielen, zu scherzen und zu lachen. Relativ bald hat er auch schon über den Unfall gesprochen und erzählt was ihm widerfahren ist. Ich fand es erstaunlich, dass er sich sich zu keinem Zeitpunkt mit einem hätte, wenn und könnte aufgehalten hat, sondern sofort die jetzige Situation als gegeben akzeptiert hat und versuchte das Beste daraus zu machen. Auch seine Verletzungen, obwohl sie ihm weh taten, hat er irgendwie schnell als Teil seine Situation akzeptiert und sich über jede kleine Verbessung gefreut. Und es wurde immer besser. Erst konnte er wieder stehen, dann einen Schritt laufen, dann zwei, dann zwei Schritte alleine. Ungefähr drei Wochen lang wurde es jeden Tag besser bis es motorisch wieder der Alte war.

Ich habe mir vorgenommen, dass auch für mein eigenes Leben so umzusetzen. Kopf hoch und nach vorne sehen.

Sprich: Wenn mir etwas passiert, egal ob materiell oder nicht, körperlich oder seelisch, mir nicht selber Leid zu tun, sondern nach vorne zu gucken. Was zurück liegt kann icheh nicht ändern sondern stattdessen von hier an das Beste daraus machen.

Üben durfte ich das auch schon. Letztes Wochenende bin ich auf dem halben Wege in die Schweiz mit einem geplatzten Motor liegen geblieben. Sagen wir mal so: Ich habe es recht locker genommen, aber darüber schreibe ich anderes Mal mehr.

minimalismus extrem

schuld, gerechtigkeit & gelassenheit

Ich habe eine Weile darüber nachgedacht, ob ich diesen Beitrag so veröffentlichen soll. Ob er nicht zu persönlich sei, habe ich mich gefragt und weshalb Du dies wohl lesen solltest. Allerdings geht es in allem, was ich tue, darum, Rückschlüsse aus Erfahrungen zu ziehen, um herauszufinden, was in meinem Leben essentiell, Luxus oder Ballast ist und um dann mit der richtigen Einstellung ein glücklicheres Leben zu führen. Genau das macht auch meine Seminare, Trainings und Reisen aus. Also musste ich dies hier Schreiben und ich hoffe Du hast etwas davon, es zu lesen:

Manchmal ist es so viel einfacher, wenn jemand eindeutig Schuld hat – am liebsten natürlich von meinem Standpunkt aus betrachtet.
Ich mag es, wenn Dinge und Situationen eindeutig und klar sind. Wenn es für mich nachvollziehbar ist, warum etwas so ist, wie es ist. Früher habe ich dabei meist die einfachen Zusammenhänge gesucht. Mittlerweile sehe ich oft, dass das Geschehen viel komplizierter sind.
Nichts desto trotz versuche ich die Zusammenhänge zu hinterfragen und zu verstehen. Das macht es mir einfacher zu akzeptieren, dass etwas so ist, wie es ist. Vielleicht ist dies ein Grund, weshalb ich mich oft auf die Suche nach dem großen Ganzen mache, auch wenn ich damit meistens noch scheitere.

Die letzte Woche war wieder Eine, in der ich mich gefragt habe, warum Dinge passieren, wie sie es tun. Wer trägt daran Schuld und kann dafür zur Rechenschaft gezogen werden, damit die Welt (meine Welt) danach wieder in Ordnung ist.

Aber… so läuft es leider nicht!

Anfang der Woche habe ich Unterlagen aus meiner Zeit in den USA gefunden und bin auf lang verschollene Freunde und Bekannte gestossen. Ich habe mich online auf die Suche begeben und zu vielen wieder Kontakt aufgenommen.
Auch mit einem meiner Gastbrüder hatte ich seit langem keinen Kontakt mehr. Ich stieß bei meiner Suche sofort auf vier Wochen alte Polizeibilder seiner Verhaftung. Geschockt lass ich Zeitungsberichte und musste feststellen, dass Josh den zweijährigen Sohn seiner Freundin umgebracht hat, weil sich dieser eingemacht hatte. Total geschockt habe ich tagelang daran gedacht und mich gefragt wie so etwas passieren kann. Wessen Schuld war es, dass es dazu kommt? Wer kann bestraft werden?

Ich war nicht gut beieinander in der Zeit und musste viel an meinen Kleinen denken, der zu dieser Zeit in Marokko war.

Da erreichte mich eine Anklageschriften von einer Person, die sich finanziellen Vorteil erhofft, wenn sie mich verklagt. Ich bin der Meinung, dass die Vorwürfe aus der Luft gegriffen sind. Ich muss mich dennoch dagegen wehren, Stellung beziehen und auf einen Prozess einlassen, da ansonsten zu meinen Ungunsten entschieden werden könnte. Ich verstehe dieses Vorgehen nicht. Ich war zutiefst getroffen und persönlich angegriffen und es fiel mir schwer darauf zu reagieren. Warum passiert das mir? Wessen Schuld ist das? Das ist so ungerecht!

Bereits in einem emotionalen Zustand, in dem ich mich kaum um solche (in meinen Augen) Lappalien kümmern kann und doch eventuell gezwungen bin einen Anwalt einschalten zu müssen, erreichte mich ein Anruf:

Mein Kleiner war zwei Tage vorher in einen schweren Verkehrsunfall mit seinen Großeltern in Marokko verwickelt.
Opa tot.
Oma schwerverletzt.
Sufian seit zwei Tagen auf der Intensivstation. Ich reiste sofort ab und verbrachte die kommende Nacht auf dem Flur und vor der Türe eines arabisch/afrikanischen Kinderkrankenhauses. Wer eines gesehen hat, weiss wovon ich spreche… Mein Vertrauen in das Gute auf dieser Welt sank ins Bodenlose. Das konnte doch nicht sein? Wessen Schuld ist das? Wer kann dafür bestraft werden?

Sufian wird entlassen, kann aber nicht laufen und ich bleibe vorerst in Marokko.

Darauf erreicht mich das Schreiben eines Räumungsbefehls für meine Berliner Wohnung. Mein Vermieter, der meine Wohnung gerne kernsanieren und zum doppelten Preis vermieten möchte, ist von Beruf Anwalt und drangsaliert seit längerem die Bewohner des Hauses. Mir schickt er seit 1 1/2 Jahren in unregelmässigen Abständen Abmahnungen und angebliche Fristlose Kündigungen, die bisher jedes Mal auf Falschaussagen beruhten und haltlos waren. Trotzdem zehrt es an den Nerven, zu wissen, dass jeder Schritt beobachtet wird, um einen Fehler des Mieters aufzudecken.
Da der Vermieter im selben Haus wohnt, hat er mitbekommen, dass zur Zeit niemand in der Wohnung ist und hat wegen eines angeblichen Reparaturtermines eines Wasserzählers am folgenden Tag, per angeblichem Boten eine Aufforderung zur Gewährung des Zutritts in meinen Briefkasten einwerfen lassen. Ich habe natürlich nicht darauf geantwortet, da ich das Schreiben bis heute nicht gesehen habe. Deshalb warf er mir umgehend Vertragsbruch vor, wegen Verweigerung des Zutritts zur Wohnung und sprach eine sofortige Kündigung zum darauffolgenden Tag aus. Wieder per Boten in den Briefkasten.
Du kannst es Dir denken, ich habe mich darauf wieder nicht gemeldet und auch die Wohnung nicht geräumt… Ich bin ja nicht da.
Daraufhin hat er unmittelbar einen richterlichen Räumungsbeschluss angekündigt. Darüber setzte er mich dieses Mal per Email in Kenntnis, sowie dass ich sämtliche Kosten für Prozess und Räumung zu tragen habe. (Man beachte, dass er sowohl, meine Emailadresse, wie auch Telefonnummer, wie auch mein Anschrift in der Schweiz hat)
Derweil bin ich noch in Marokko und habe, gelinde gesagt, andere Sorgen. Warum macht er dass?
Ich hatte diesen Sommer versucht die Wohnung zu kündigen und möglichst schnell einen gemeinsamen Termin für die Rückgabe zu finden, da ich in der Schweiz wohne. Das hat er mit Verweis auf irgendwelche Paragrafen abgelehnt. Und jetzt so? Was eine Ungerechtigkeit! Was habe ich getan?

In meiner Gedankenwelt, in der ich mir Ursache und Wirkung wünsche, frage ich mich wieder und wieder: „Was habe ich getan, um diese Woche zu verdienen?“ Gerne würde ich das verstehen, um solche Resultate zukünftig zu verhindern.

Wenn ich allerdings meine Ichbezogenheit aufgebe und die Geschehnisse mit Abstand betrachte, sehe ich, dass sie wahrscheinlich nichts direkt mit mir zu tun haben, sondern Prozesse ausserhalb meines Einflussbereiches im Gange sind, die zufällig zeitgleich bei mir zusammentreffen. An dieser Geisteshaltung arbeite ich jeden Tag (und scheitere meist) und versuche durch das Aufschreiben und Veröffentlichen, Dich daran Teil habe zu lassen, so dass Du, wenn Du magst, Schlüsse für Dein eigenes Leben daraus ziehen kannst.
Ich hoffe, dass wir alle mit geteilten Erfahrungen stärker eine positive und gewinnende Einstellung für einander erreichen können und so Konflikte vermeiden.

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Du bestimmst es für Dein Leben selbst!

Für mich heisst das:
Ich habe Glück, dass die meisten Menschen in Deutschland persönliche Rache über juristisches Klagen erreichen wollen und nicht über Selbstjustiz. So kostet mich diese Auseinandersetzung eventuell Geld, aber nicht meine Gesundheit oder gar mein Leben.

Ich habe Glück, dass Sufian noch lebt und sich allem Anschein nach vollständig erholen wird und ich in diesen schweren Stunden für ihn da sein durfte.

Ich habe Glück, dass ich die Wohnung sowieso loswerden will, weil ich in der Schweiz lebe. Ich werde also nicht auf der Straße sitzen (wobei auch das nicht das Ende wäre), sondern im schlimmsten aller Fälle Geld (für was auch immer noch kommt) zahlen müssen.

Was auch immer passiert: Unser Leben haben wir nur so lange, bis es vorbei ist. Es ist unsere eigene Wahl mit welcher Einstellung wir dieses eine Leben leben! Über die Qualität des Lebens entscheidest Du selbst!

Mach Du das Bestmögliche aus Deinem Leben! JETZT!

simplicity of happiness podcast

Willkommen zum zweiwöchentlichen Podcast über die Einfachheit des Glücklichseins. Beispiele aus und Tipps für das Leben.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.
Natürlich auch auf iTunes! oder STITCHER!

schaffe arbeitsroutinen ab und lege dir neue zu

Ich habe vor ein paar Wochen ein Interview für HAPPY WORKS gegeben. Ein Unternehmen der Gastautorin Lisa welches sich auf mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz konzentriert und dazu Schulungen und Beratungen anbietet. Original

Florian schlägt seinen Arbeitsplatz seit fast zwei Jahren immer dort auf, wo er gerade unterwegs ist: in seinem Camper in Südfrankreich, am Strand in Marokko, in Cafés auf Sansibar oder seiner Wohnung in den Schweizer Bergen. Wie er es schafft, mit so viel Freiraum umzugehen und dabei trotzdem seine Arbeit zu erledigen, verrät er uns heute.

Lisa: Vor welchen Herausforderungen stehen die meisten von uns heute, wenn sie selbständig oder örtlich ungebunden arbeiten wollen?

Florian: Das Schwierige beim selbständig arbeiten ist, dass mir die Strukturen fehlen, die mir sagen, was ich zu tun habe. Eigentlich wünsche ich mir, dass die einschränkenden Routinen des Büroalltags wegfallen. Dann setze ich mich, ins Café, zu Hause an den Schreibtisch oder in den Wohnwagen, klappe den Computer auf und weiß nicht, wo ich anfangen soll. Denn wenn mir niemand sagt, dass ich Dokument xy in 30 Min. abgeben muss oder gleich ein dringendes Meeting ansteht, dann kann ich auch erstmal die Onlineversion der Süddeutschen auswendig lernen oder das Internet ausdrucken.

Lisa: Und was kann ich tun, um nicht das Internet auszudrucken, sondern etwas Produktives und Sinnvolles mit meiner Zeit anzufangen?

Florian: Du brauchst eine vernünftige Eigenstruktur. Da gibt es für jeden einen anderen Rhythmus und eine andere Reihenfolge.
Selbstorganisation beginnt mit einer hypothetischen Frage:
Wenn die ganze Welt in Ordnung wäre und ich mir meinen kompletten Arbeitstag alleine strukturieren könnte, wie sähe das dann aus? Willst Du das Gleiche machen, wie in Deinem regulären Job, nur von zu Hause? Oder geht es Dir darum, dass Du mehr Zeit für Projekte hast. Wenn ja, was sind das für Projekte? Welche, wo Du etwas schreibst, etwas konzipierst oder bei denen Du andere Sachen zusammen trägst, Dich mit anderen Leuten unterhältst…? Das schreibst Du Dir auf. Und dann notier Dir die Dinge, die Du abarbeiten musst, um das Ganze am Laufen zu halten. Und jetzt schaust Du, wie Du das Ganze strukturierst.
Folgende Tipps können Dir dabei helfen:
Mails nur einmal am Tag lesen & beantworten
Eine Mail muss nicht sofort beantwortet werden. Das hat sich in den letzten 5 Jahren so etabliert, dass viele Menschen ins Büro gehen und den ganzen Tag nur auf einkommende Emails zu reagieren. Mein Tipp ist, Mails entweder jeden Morgen als erstes oder noch besser jeden Tag als letztes zu erledigen. Weil oft stehen da Sachen drin, die ganz interessant sind und auf einmal sind Dinge, die Du eigentlich machen wolltest nicht mehr so wichtig. Deswegen beginne mit den Sachen, die Du Dir strategisch für den Tag vorgenommen hast. Wo Du 4 Stunden Zeit investieren möchtest. Wenn das fertig ist kommen die zwei, drei anderen Sachen und die letzten 1-2 Stunden beantwortest Du Mails. Und Du arbeitest sie ab – alle. Abarbeiten bedeutet nicht, dass Du alles, was darin von Dir gefordert wird, sofort machst, sondern Du guckst sie dir an und sagst: ja, nein, weiterleiten. Die To Do‘s trägst Du Dir sofort für die nächsten Tage in Deinen Kalender ein und informierst ggf. kurz den Absender. Dann wissen die anderen, dass Du das auf dem Schirm hast. Damit beendest Du Deinen Arbeitstag – To Do’s in den Kalender eintragen.
Ein gut geführter Kalender
Dafür ist ein online verfügbarer Kalender wichtig, in dem Du Dir die ganze Woche strukturierst. Ich schreibe mir da auch die freien Zeiten rein z.B. Zeit für Eventualitäten oder Zeit für mich, denn auf diese Weise kommt mir weniger dazwischen.
Eine To Do Liste für das gesamte Leben
Neben dem Kalender hilft eine To Do Liste beim Strukturieren der Arbeit. Hier macht es Sinn, eine einzige Liste zu führen. Da ist alles aufgeschrieben. Egal, ob das privat oder Business ist. Denn Du hast ja nur ein Leben und bist immer die gleiche Person. Du sitzt vielleicht gerade an Deinem Jobprojekt aber abends kommen Freunde zum Essen vorbei und Du musst noch einkaufen. Das hast Du logischerweise alles in Deinem einen Kopf. Deswegen empfehle ich eine Liste, die Du dann priorisierst.
Dafür benutze ich z.B. das Churchill System und teil alle meine To Do‘s auf in:
Wichtig und dringend
Wichtig und nicht dringend
Dringend und nicht wichtig
Nicht wichtig und nicht dringend
Uns dann gehst Du Deine Aufgaben in der Liste durch: Was habe ich alles mit 1er, möglichst keine und was sind die 2er…und die Sachen schreibe Dir dann für die nächsten Tage in den Kalender. Und eine 4 wird eigentlich nie bearbeitet. Sie steht nur als Erinnerung auf der Liste und tendiert dazu, irgendwann so unwichtig zu werden, dass sie eigentlich von der Liste verschwindet.
Was ich interessant finde: Etwas, das dringend ist aber nicht wichtig, ist in meiner Priorisierung weiter unten als etwas, das wichtig ist und nicht dringend. Viele Leute tendieren dazu, Sachen zu machen, die dringend sind. Aber oft ist es gar nicht wichtig. Wenn diese Sachen gemacht werden, dann jetzt. Aber was passiert denn, wenn ich es einfach gar nicht mache? Wenn das auch nicht so schlimm ist, dann mach lieber etwas, was wichtig ist. Bevor es wichtig und dringend wird, denn dann verursacht es Stress.
Es ist sehr schwierig, das alles so durchzuhalten. Denn die meisten Menschen funktionieren nicht nach dem Prinzip: Oh, was mach ich denn heute? Ich schaue mal in die To Do Liste…Sondern sie wissen, sie haben eine Liste und schauen da sehr selten rein.

Lisa: Hier kommt dann wohl die Routine ins Spiel?

Florian: Ja, genau.
Bestimme Deine Zeiteinteilung selber und halte Dich daran
Das erreichst Du, indem Du Dir Routinen antrainierst und zu bestimmten Uhrzeiten denselben Ablauf hast. Finde selber raus, was das Beste für Dich ist. Eine Möglichkeit wäre: egal, was am Tag davor gewesen ist. Ich stehe jeden Morgen um 8.00 Uhr auf, setze mich 20 Minuten an meinen Computer und schaue in meinen Kalender und meine To Do Liste: Was steht wann an? Und welche Sachen sind mir noch eingefallen, die gemacht werden müssen? Das ist der erste wichtige Punkt: Dir morgens vergegenwärtigen, was Du Dir vorgenommen hast.

Lisa: Das finde ich interessant. Du willst aus einer Routine ausbrechen im Büro, um Dir dann eine eigene, neue Routine zu schaffen?

Florian: Immer wieder aktiv eine Entscheidung zu treffen erfordert Kraft und Zeit. Routinen helfen, Energie zu sparen. Und das Tolle ist: wenn Du Dir die Routinen selber aufbaust kannst Du schauen, wieviel Routine macht Dir die Arbeit noch leichter und ab welchem Punkt fängt es wieder an, Dich einzuzwängen.
Wichtig ist, dass Du Dir Deine eigenen Routinen schaffst und nicht die von der Gesellschaft oder Deinem Arbeitgeber einfach übernimmst.
Und das Abarbeiten schaffst Du, indem Du Ablenkungen abschaltest. Mails aus. Vor allem Handymailfunktion. Schalt Dir für die Arbeitszeit den Flugmodus ein. Es kann auch helfen, offline zu arbeiten. „Hach, ich wollte doch noch gucken, wie…“ der Gedanke kommt Dir und Du schreibst es in deine To Do-Liste. Und arbeitest weiter. Dann ist Dein Kopf wieder frei und Du kannst ohne Ablenkung an dem arbeiten, was Du Dir vorgenommen hast.

Florian bietet in regelmäßigen Abständen sein Webinar „Büroloses Büro“ an, in dem er darüber spricht, welche technischen Gadgets dabei helfen, selbständig und ortsunabhängig zu arbeiten.

kopf frei in der wüste

Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel über Tipps für mehr Glück im Alltag auf sevenscoops.de geschrieben den ich heute auch hier veröffentliche:

Kopf frei in der Wüste

Kennst Du das Gefühl, wenn Dir alles zu viel wird? Wenn so viele Sachen auf Deinem inneren Schreibtisch liegen, dass Du gar nicht weisst womit Du morgens beginnen sollst?

In einem solchen Moment hilft es manchmal komplett abzuschalten und sämtliche Routinen hinter sich zu lassen. Ich selber kenne diese Situationen und viele meiner Kunden und Teilnehmer ebenfalls. Nachdem ich einmal eine Woche zu Fuß und alleine in der marokkanischen Sahara unterwegs war, gehe ich nun einmal im Jahr mit Teilnehmern im Rahmen eines Coachingseminars für eine Woche zu Fuß durch die Wüste. Im letzten Ort des Draa Tals bevor der Fluss Draa im staubigen Sand versickert begann meine und beginnt unsere Reise.

Ich hatte damals alles, was ich glaubte zum überleben zu brauchen, bei mir im Rucksack.

Genug zu Essen, etwas zum Schlafen und Wasser für zwei Tage. Das sollte doch reichen um den nächsten Brunnen zu erreichen. Alles was ich zu tun hatte, war mich fortzubewegen. Irgendwie und irgendwann…

Ich muss heute nirgendwo ankommen. Ich muss nur aufstehen, etwas essen und trinken. Sehr viel trinken und zusehen, dass ich vor 12 Uhr einen schattenspendenden Baum zum Rasten finden. Denn mittags wird die Hitze zu meinem größten Problem. Mein Tag besteht daraus aufzustehen, bis zum Mittag zu laufen, eine drei bis vierstündige Mittagspause zu halten, danach bis zum Sonnenuntergang zu laufen und am folgenden Tag das Gleiche zu tun.

Während ich laufe verändert sich die Landschaft nur schleichend langsam. Ich weiss, erst wenn ich meinen jetzigen Horizont erreicht habe, werde ich etwas neues sehen. Also mache ich mich auf den Weg. Einen Fuß vor den anderen. Mit 35kg Gepäck (ich trinke ca 7-8 Liter am Tag), bei 45°C im Schatten und auf steinigem Untergrund erfordert jeder Schritt Konzentration. Der Blick in die Landschaft ist grandios und wirkt unendlich. Ausser mir ist niemand hier. Gedanklich Probleme zu wälzen geht nicht. Zu sehr bin ich beschäftigt meinen Mittagsbaum zu erreichen. Da es ausserdem meine größte Sorge ist, den nächsten Brunnen zu finden, treten die bisherigen Probleme auf einmal in den Hintergrund.

Wenn sich meine Gedanken doch einmal aus dem Hier und Jetzt wegbewegen und ich ins Grübeln gerate, wirken meine alltäglichen Probleme nebensächlich. Über so vieles habe ich mir Sorgen gemacht. Im Vorfeld meiner Reise wie auch über mein alltägliches Leben. Ich stelle fest: was ich normalerweise als Problem betrachte, ist von hier aus gesehen maximal ein Luxusproblem.

Alles was wirklich wichtig ist im Leben scheine ich bisher so nebenher abgehandelt und als Selbstverständlichkeit betrachtet zu haben. Vielleicht habe ich mir auch nur so viele Sorgen gemacht, weil ich keine echten Probleme hatte?

Es ist schon interessant wie sich mein Geist und meine Gedanken entwickeln, wenn es keine neuen Reize gibt, mit denen sie sich befassen können. Ich werde immer ruhiger und bin immer mehr bei mir selbst. Ich weiss was ich will und merke was mir wichtig ist. Es ist ein gutes Gefühl mit mir selbst im Reinen zu sein.

Als ich Abends meinen Schlafsack in die Dünen lege, fällt mir auf, dass ich dies wie selbstverständlich tue. Dabei hatte ich alleine, draussen und im Dunkeln Angst. Irgendwie habe die Angst verloren. Vielleicht weil sie unbegründet war und lediglich ein Hirngespinst war, so wie viele meiner anderen Sorgen auch.

Seitdem ich von meiner ersten Saharareise zurückgekehrt bin, versuche ich vielen meiner Alltagsproblemen mit Gelassenheit zu begegnen. Ich setze mir Ziele und arbeite dafür, doch Rückschläge betrachte ich nicht mehr als Scheitern sondern als Feedback es auf einem anderen Wege zu versuchen. Durch weniger Frustration habe ich mehr Kraft, mich das einzusetzen, was mir wirklich wichtig ist.

Und es geht mir dabei gut.

5 Tipps, wie auch Du mehr Glück in Deinem Alltag erleben kannst:

  1. Lebe JETZT. Denk manchmal an die Vergangenheit und lerne aus ihr. Gräme und ärger Dich nicht, lebe JETZT. Denk manchmal an die Zukunft, damit Du weisst wofür Du etwas tust und zerbrich Dir jetzt nicht den Kopf über: Was wäre wenn. Lebe JETZT!
  2. Wären Deine Probleme für einen Menschen der ums Überleben kämpft ebenfalls Probleme? Wenn nicht, dann sind es keine Probleme sondern Randnotizen des Lebens. Nimm sie nicht so ernst. Zeige GELASSENHEIT.
  3. Tust Du was Du Dir wünscht, oder was andere und die Gesellschaft von Dir erwarten? Finde heraus was Dir wichtig ist. Lebe DEIN EIGENES LEBEN!
  4. Weiss Du nicht was Du willst? Gehe mit so wenig Geld und Komfort wie möglich auf Reisen. Lebe simpel ohne Ablenkung oder Rauschmittel. Betrachte Dein Leben nüchtern und von aussen! Was ist Dir WIRKLICH WICHTIG?
  5. Hast Du Angst davor? Meistens ist die Angst vor etwas, viel schlimmer als die Sache selbst vor der Du Angst hast. STELLE DICH DEINER ANGST!

Und beginne wieder mit Punkt 1!

We use cookies on this website. By continuing you agree to the use of cookies. This Website runs a Wordpress installation, a service by Automattic Inc. and you’ll find further information on the “Cookie Policy”, the “Privacy Policy” as well as options to manage them by clicking on: more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close