Posts Tagged: begeisterung

SOH #128 – live the life you love, world tour

WOW… heute eine zweite Folge?
Yes, eine Spezialfolge! Denn ich brauche deine Hilfe. Ich starte meine „live the life you love – world tour“, einmal plastikfrei um die Welt. Dazu möchte ich so viele Menschen wie möglich begeistern, Teil des Projekts zu werden und habe ein kickstarter Projekt ins Leben gerufen, für das ich nun 20 Tage Zeit habe das Finanzierungsziel zu erreichen.
Dazu benötige ich deine Hilfe. Bitte klick auf den unten stehenden kickstarter Link und teile das Projekt mit so vielen Menschen wie möglich.
Let’s change the world & live the life you love!
LINKS:
http://kck.st/2uelZbE
https://simplicity-of-happiness.com/live-the-life-you-love-world-tour/
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Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.

zeitverzerrung

Kennst du das?

Wenn sich in zwei unterschiedlichen Situationen dieselbe Zeit vollkommen anders anfühlt? Manchmal bist du völlig in Gedanken versunken und als du das nächste mal auf die Uhr schaust sind Ewigkeiten vergangen? Ein anderes Mal wartest du z.B. Sehnlich darauf, dass das Flugzeug ankommt und die Zeit will einfach nicht vergehen.

Das passiert auch häufig in Hypnose. Wenn jemand wirklich tief hypnotisiert ist und interne Veränderungsprozesse durchlebt, kann es sein, dass er nach 30 Minuten die Augen wieder aufmacht und der Meinung ist, wir hätten noch gar nicht angefangen. Umgekehrt sind andere nach 5 Minuten wieder da und sind der Meinung mindestens eine Stunde in ihrer eigenen magischen Wunderwelt gewesen zu sein.

Ganz ähnlich kann es dir auch ergehen, wenn du dich extrem auf ein Thema konzentrierst oder in eine Sache vertieft bis. Ist ja auch irgendwie logisch, wenn man bedenkt das Hypnose ein Zustand extremer Fokussierung auf interne Prozesse ist. Ich nutze dieses Beispiel häufig um zu veranschaulichen, dass Hypnose weder Hokuspokus noch irgend etwas Besonderes ist, sondern ein ganz zentraler und normaler Bestandteil unseres Lebens. Der entscheidende Unterschied ist lediglich, dass in der Hypnose, der Zustand ganz bewusst genutzt wird um einen internen Prozess zu bearbeiten.

Mein Tipp ist dabei ganz klar, sich Tätigkeiten zu suchen, bei denen du die Zeit vergisst. Wie cool ist das denn, wenn du so fokussiert bist, dass du erst wieder auf die Uhr guckst wenn du fertig bist und völlig vergessen hast, dass schon Abend ist. Dann bist du an deinem Sweet Spot und kommst dem Glücksgefühl wahrscheinlich schon ziemlich nah.

auszeit

Seit ein paar Tagen sind wir im Busch unterwegs. Nachdem wir seit Oktober in Sansibar sind und zuerst richtig Gas gegeben haben um die Lodge für die Weihnachtssaison fertig zu bekommen ging es dann noch einmal hoch her um unseren Gästen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Jetzt haben wir uns zum Anfang des Jahres eine kleine Auszeit mit Freunden gegönnt und sind mit einem Offroader 14 Tage im südlichen Tansania unterwegs.
Die Lodge ist genau das, was ich diesen Winter machen möchte. Ein volles Haus haben ebenfalls und trotzdem kann es ganz schön schlauchen, immer für etwas verantwortlich zu sein. Vor allem fällt es mir schwer mich still auf eine Sache zu konzentrieren und an einer Website, einem Blogbeitrag, einem neuen Webinar oder einer neuen Podcastfolge zu arbeiten.

Jetzt überlasse ich die Tourenplanung anderen, manchmal fahre ich das Auto, muss mir die Route aber nicht selber aussuchen. Die Landschaft wechselt, zieht vorüber, Gedanken kommen und gehen und ich habe unzählige neue Eindrücke, die ich verarbeiten darf. Meinen englischsprachigen Podcast sende ich 100 Tage lang täglich und die Eindrücke der Reise dürfen dort ebenfalls mit einfliessen.

Von Daressalam geht unsere Reise in Tansanias Süden. Durch den Mikumi Nationalpark, den Malawi See, den Tanganyika See eventuell den Katawi Nationalpark, den Ruha Nationalpark und quer zurück durchs ganze Land nach Daressalam.

Ob man es nun verlassen der Komfortzone, Urlaub, Auszeit, Abwechslung oder wie auch immer nennt sei einmal dahin gestellt. Es ist was ich brauche um hoch kreativ und produktiv zu sein und zu bleiben.

Wie ist es bei dir? Was brauchst du?

zeit zur reflexion

Ich bin jetzt seit über 2 Monaten in Afrika und bin immer noch dabei anzukommen. Wir hatte durchgehend Gäste und gleichzeitig haben wir an 4 weiteren Räumen gebaut um diese für die Weihnachtszeit fertig zu stellen. Ausserdem suchten wir einen Koch, Gärtner und Nachtwächter. Es gab also auf verschiedenen Ebenen sehr viel zu tun. Parallel dazu habe ich an meiner Eventplanung für 2017 gefeilt und ein grosses neues Projekt mit Launch im April 2017 gearbeitet. Nicht zu vergessen die bestehenden Kunden, für die ich an laufenden Aufträgen gearbeitet habe.

Ich habe also viel zu tun und bin in so einer Situation, wenn etwas einmal nicht funktioniert, besonders leicht aus der Bahn zu werfen. So gibt es zum Beispiel mehrfach die Woche für einige Stunden Stromausfall oder geplante Arbeiten werden nicht gemacht und Arbeiten tauchen einfach nicht auf, Dinge sind nicht fertig, das Internet fällt aus oder es beginnt plötzlich in Strömen zu giessen oder es schreit jemand während einer Podcastaufzeichnung. Wir haben kein warm Wasser, eine Fahrt in die nächste Stadt dauert 2 Stunden…

Wenn das Leben also auf Fotos wie das Paradies aussieht, so kann das tagtägliche Leben trotzdem teilweise frustrierend sein.

Das zeigt mir wieder einmal, das es überhaupt nicht an den äusseren Umständen liegt, ob man mit seiner Situation zufrieden ist oder nicht, sondern ausschliesslich an der eigenen Geisteshaltung. Ich könnte also über mein Leben und die Situation schimpfen oder wenn mal gar nichts läuft, mache ich halt meine Meditations- und Sportübungen oder ich gehe eine Runde am Strand spazieren.

Für das Weihnachtswochenende nehme ich mir eine Auszeit bei Freunden in Daressalam, geniesse es, zwei Tage nichts organisieren zu müssen (und schreibe diesen Post).

Früher habe ich mal gedacht, dass ich zufriedener wäre und mir weniger Unangenehmes passieren würde, wenn sich meine Umstände ändern. Heute sehe ich, dass dann halt andere Dinge passieren und ich genau genommen schon immer die Freiheit hatte mein Leben lockerer zu nehmen.

Wenn du also jetzt schon mit deinem Leben zufrieden bist, nutze doch die Feiertage für eine dankbare Reflexion. Falls du mit deinem Leben unzufrieden bist, dann nutze die Feiertage doch ebenfalls für eine Reflexion. Wofür könntest zu jetzt schon glücklich und dankbar in deinem Leben sein. Was ist das, was hätte alles viel schlechter sein können. Starte von einem Standpunkt der Dankbarkeit aus und betrachte in einem positiven Sinne die Dinge, die du obendrein noch zum Besseren verändern kannst.

Ich selber besitze so wenig Dinge wie seit 20 Jahren nicht mehr. Ich lebe so improvisiert wie noch nie und so entspannt wie selten zu vor. Ich freue mich über meine Freunde, über meine Projekte und vor allem darüber, dass du diese Zeilen liest.

Vielen Dank. Florian

back to the roots

Dienstag morgen, nach einem verlängerten Wochenende (Freitag und Montag waren Feiertag in Sansibar) sitze ich nach vier Tagen wieder einmal am Rechner, checke Emails, bearbeite Buchungen und nehme Podcast auf.

Es drängt sich mir eine Frage auf: Was mache ich und was schreibe ich zukünftig in meinem Blog?
Seitdem ich regelmässig den deutsch- und den englischsprachigen Podcast aufnehme, ist mein Artikelschreiben deutlich in das Hintertreffen geraten. Obwohl ich mir auch für die einzelnen Podcastsendungen im Vorfeld viele Gedanken mache, bleiben die Sendungen trotzdem sehr spontan und irgendwie freier als die Blogbeiträge. Das gesprochene Wort unterscheidet sich häufig deutlich vom geschriebenen und darf viel unausgereifter bleiben. Mir liegt das extrem und trotzdem möchte ich weiter schreiben.

Es fällt mir deutlich leichter zu sprechen, weil ich dann nicht direkt meine Worte vor Augen habe und beginne, diese unmittelbar nach dem Schreiben zu hinterfragen. Dadurch sind meine Podcast flüssiger, spontaner und etwas ungenauer. Nichtsdestotrotz liebe ich es, Dinge aufzuschreiben und auf diesem Blog zu teilen.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, wieder stärker zu den Wurzeln des Bloggens zurück zu kehren. Ich werde nicht versuchen druckreife Artikel zu schreiben, sondern wieder stärker ein Logbuch, ein Weblog… zu schreiben.

Seitdem ich begonnen habe zu schreiben hat sich mein Leben deutlich verändert. Ich sitze nicht mehr die meiste Zeit in Berlin in einem dunklen Büro mit Neonleuchten, in dem ich mir ein abenteuerliches Leben an fernen Orten mit tollen Reisen und einzigartigen Erfahrungen wünsche. Ich bin immer noch der selbe Typ, ich habe immer noch Wünsche und Träume und Reiseziele und und und…
Ich erlebe immer noch Frust und kann mich immer noch über Dinge ärgern und habe häufig den Eindruck ich bin genau so unperfekt, und auf der Suche wie ich es schon immer war und wahrscheinlich auch immer bleiben werde.

Verglichen mit meinem Leben von vor 5 Jahren, lebe ich allerdings bereits einen Grossteil der Träume, die ich damals hatte. Das habe ich geschafft indem ich begonnen habe auf mein Herz zu hören anstelle auf den Verstand.
Deshalb werde ich dich von nun an wieder stärker mit auf meine Reise nehmen, kürzere und längere Geschichten aus dem Alltäglichen erzählen und hoffentlich einen Teil der Begeisterung vermitteln, der mich hier hin gebracht hat und dich eventuell ermutigt ebenfalls deinen eigenen Weg zu gehen.

Wieder bloggen! Über die Einfachheit des Glücklichseins!

I believe!

I so much like these guys and am really looking forward for my hypnosis training with them in November. They sum up a lot of my believes:

relations matter most

Screenshot 2016-05-05 10.56.02This TED talk really is worth being watched. It’s about a 75 year long happiness study which comes to one conclusion: The quality of relationships is what matters most in life.

Those who were the most satisfied with their relationships in their 50s were the healthiest in their 80s. Just watch yourself:

 

tu das, was du liebst!

So krass. Es ist schon Mai und ich habe gerade wieder einen Monat in Sansibar verbracht und freue mich schon auf den Sommer. Eigentlich ist das so schon ziemlich cool. Vor 5 Jahren hätte sich alleine dieser Jahresanfang für mich schon wie ein Traum angehört.
Dabei bin ich gedanklich noch halb im Winter, denn ich habe mir diesen Winter einen Traum erfüllt.

Schon als Kind wollte ich niemals, dass ein Urlaub zu Ende geht. Ich liebe die Natur, die Sonne, das Meer, aber auch die Berge, die Weite und den Schnee. Hauptsache draussen.
Ich konnte noch nie verstehen, warum es Menschen gibt, die dort wohnen, wo ich es schön finde und ich immer auf einen Urlaub warten musste, um das auch zu erleben. Warum kann ich nicht einfach dort leben und arbeiten, wo ich es am schönsten finde.

  • Weshalb, nicht ein Projekt am Strand ausarbeiten?
  • Warum nicht vor der Arbeit am Schreibtisch eine Runde aufs Snowboard?
  • Warum nicht mal einen Konferenzgespräch auf dem Segelboot?

Oft wurde mir gesagt, das geht halt nicht, weil das Leben nicht nur aus Vergnügen besteht. Schon mal was vom Ernst des Lebens gehört?
In den vergangenen 10 Jahren habe ich allerdings herausfinden dürfen, dass es 100%ig an einem selbst liegt, ob das Leben Spass macht, oder nicht.

Und so habe ich den gesamten Winter in einem Skigebiet (Jungfrau Region) in der Schweiz verbracht. Habe mir morgens überlegt, ob es hoch nach Mürren oder nach Wengen geht, bevor ich mich Mittags vor meinen Laptop setze. Fast 1000km bin ich gefahren und habe dabei so viel produktiv gearbeitet wie selten. Zwar musste ich ein paar Prioritäten ändern, um alles unter einen Hut zu bekommen, aber dafür war es coolste Winter.

Ein glückliches Leben kann so simpel sein.

Es ist nicht immer einfach, denn du wirst dich den kniffligen Fragen stellen müssen und du wirst es üben und trainieren müssen. Am Ende wird es sich lohnen.

Und du kannst das erst recht.

Ich habe meine Erkenntnisse deshalb jetzt in einen 90 minütiges Webinar gepackt, welches ich zum ersten mal am 8. Juni um 18:30 CET halten werden und wenn du als Leser des Blogs einer der ersten bist, der sich bei mir anmeldet, kannst du gratis dabei sein. Am besten hier mit dem Titel: “your happy life“.

wanna play?

Don’t we all have our issues that let us believe there is something we can’t do?

what makes up an adventurer?

What it means to be human.
A man who is never comfortable with the situation he is in talks about becoming the adventurer of the year by National Geographic.

Cory Richards, a Highschool dropout who believes that the richness comes with struggle:

die wüste hat mich voll erwischt

 

Ich liebe diese Geschichte eines Teilnehmers der Sahara Experience des letzen Jahres. Falls Du auch deine Grenzen kennen lernen und deinen Horizont erweitern möchtest, sag mir Bescheid.

Jeder kennt wohl den Ausspruch „schick Ihn in die Wüste“. Woher das wohl kommt?
Als ich meiner Familie und Freunden sagte, dass ich in die Wüste gehe, bekam ich zuhören: „Wie, gehen?“, „Warum sowas Sinnloses?“, „Das ist doch total gefährlich!“. Als ich dann noch erzählte, dass ich wegen der Arbeit in die Wüste gehe, erntete ich nur noch mitleidige Blicke. Für das, was mir MEIN TRIP durch die Wüste gebracht hat, hätte ich zum damaligen Zeitpunkt schon anfangen können zu feiern.
Ich bin nicht als besserer Mensch wiedergekommen, auch nicht mit einem besseren Sitzfleisch, bin auch kein radikaler Moslem geworden. Eigentlich bin ich ich geblieben.
Das mit dem Sitzfleisch lässt sich schnell erklären: Ich habe zweieinhalb  Tage auf einem Dromedar verbracht. Es macht, glaube ich, keinen Unterschied, ob man in einer kleinen Jolle bei Sturm über die Nordsee fährt oder auf so einem Tier völlig entkräftet nach Hause will. Es schaukelt wie Sau.
Ich habe einen Job, in dem ein Projekt nach dem nächsten kommt und die Ruhephasen am Wochenende nicht mehr ausgereicht haben. Ich hing mit dem Kopf noch im letzten Projekt, da musste ich das nächste schon vorbereiten. Nichts Ungewöhnliches heutzutage. Ich mache diesen Job auch schon ein paar Jahre. Habe die Firma gewechselt. Nichts Aufregendes, aber trotzdem hat es sich so verdammt falsch angefühlt. Ich hatte das Gefühl, ich werde nicht glücklich, und mit meinem Chef klappt das auch nicht.
Der Wüstentrip, wenn ich mich nur mal auf dieses Thema beschränke, war für mich die Möglichkeit alle Gedanken, die mir durch den Kopf rauschen, kommen und gehen zulassen. Sie zu Ende zu denken und akzeptieren zu lernen. Das habe ich auch geschafft.
Ich hatte gedacht, ich brauche dafür die vollen fünf Tage und habe keine ZEIT, die anderen Teilnehmer kennenzulernen.
Nach zwei Tagen Denken war ich mit meinen Themen durch- dann hat hat mich allerdings die Hitze so in die Knie gezwungen, daß ich dann zweieinhalb Tage schaukelnd auf dem Dromedar sitzend eine neue Dimension der Wüste kennen lernen durfte. Damit hätte ich nicht gerechnet. Nachteil: Ich war wieder von der Gruppe getrennt.
Man kann sagen, die Wüste hat mich voll erwischt. Nicht nur dass es dort zu heiss für mich ist. Als ich wieder zuhause war, habe ich gemerkt, wie dieser kleine Fleck der Erde mich bereichert und inspiriert hat.
Es gäbe soviel zu erzählen von Vielfalt, Erfahrungen mit der Natur und seinem eigenen Körper, mit Menschen, die einfach aus den Tiefen der Wüste auftauchen und dorthin auch wieder verschwinden, über Gewohnheiten, die wichtig sind, über Kommunikation und …
Das alles wird in einer wunderbaren, persönlichen und professionellen Art von Florian begleitet!

Jan R.

ein erfolgreiches jahr 2016

Der Jahreswechsel ist nur eine willkürlich festgelegte Zahl bzw. eine Änderung der Jahreszahl. Doch manchmal brauchen wir eine Kreuzung oder einen Wegweiser, an dem wir stehen bleiben, zurück schauen und uns über den weiteren Weg klar werden.

Dazu eignet sich eben auch der Jahreswechsel hervorragend. Wie war das letzte Jahr? Was nehmen wir uns für das kommende Jahr vor. Dabei bestimmen wir selber ob der Rückblick positiv oder negativ ausfällt. Egal wieviel Schlimmes uns passiert ist, es hätte noch schlimmer kommen können und egal wieviel Gutes uns widerfahren ist, auch das hätte noch viel besser sein können.

Insofern schaue ich vor allem auf die guten Dinge und freue mich darüber, dass ich sie habe erleben dürfen. Alles was nicht so optimal gelaufen ist, erscheint dann schon in einem wesentlich milderen Blick und hilft mir es einfach als Hinweis für die Zukunft zu sehen. Was könnte ich beim nächsten Mal anders machen. Sich grämen hilft leider nicht.

Für die Zukunft habe ich viele Ideen, was ich so machen könnte. Falls Du Dir auch gerne tausend Sachen auf einmal vornimmst, ist mein Tipp sich auf eine einzige Sache zu konzentrieren, die Du in diesem Jahr erreichen möchtest. Das schärft den Fokus und erhöht die Aussicht auf Erfolg. Meist ändern sich dann auch auf dem Weg zur Umsetzung viele andere Details.

Also Fokus aufs Positive und Konzentration auf ein grosses Ding für 2016. Viel Erfolg dabei und alles Gute zum neuen Jahr.

Sahara Referenzen I.

Nichts sagt soviel aus, wie die Meinung derjenigen, die dabei gewesen sind. Ich freue mich sehr über tolle Rückmeldungen, die ich zu den verschiedenen Reisen in Sahara bekommen habe. Vielleicht ist es ja am 05.April 2016 auch etwas für Dich?

„Die Saharatour mit Florian war eine fantastische Reise in eine wunderbare Welt. Die Lokalisation, für mich komplett neu, bezogen auf Landschaft, Kultur, temperatur-bedingte Herausforderungen und alltäglichen Kontakt mit Nomaden, die uns durch die Wüste führten waren die perfekte Grundlage dafür, aus dem Alltag auszubrechen und eingefahrene Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu hinterfragen und überdenken. Die täglichen 1-2 Stündchen locker gestalteten „workshops“ mit Florian mit wechselnden Themen über zwischenmenschliche Kommunikation und Erwartungshaltung im tagtäglichen Umgang mit Mitmenschen, nur als Beispiel zu nennen, gaben Denkanstöße für den täglichen Gebrauch. Der Rahmen der Tour gibt jedem Einzelnen den Freiraum, mit sich selbst zu sein oder in Gesprächen mit den Mitreisenden zu diskutieren. Die wunderbare und sehr zurückhaltend-freundliche Begleitung der beiden Nomaden, die ganz nebenbei aus den einfachsten Zutaten die köstlichsten Gerichte zauberten, gab einen unbezahlbaren Einblick in die Lebensweisheiten, Braeuche und Einstellungen zum Leben dieser sehr zufriedenen Menschen, die den Minimalismus in Einklang mit der Natur leben. Eine unbezahlbare Erfahrung in jeder Hinsicht bei dem jeder in der einen oder anderen Art an seine Grenzen stößt und somit ein bisschen wächst mit dem Setzen neuer individueller Grenzen.“
Claudia Z.

zum ersten mal

Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan? An welches Erste Mal kannst Du Dich erinnern? Kennst Du noch das Gefühl der inneren Aufgeregtheit, weil Du nicht genau wusstest, was Dich erwartet? Das Gefühl wenn Du etwas zum ersten Mal schaffst? Oder etwas zum ersten Mal hinter Dir liegt? Der Stolz? Die Zufriedenheit? Das Glücksgefühl?
Das Tolle ist, das die Welt so voller Möglichkeiten ist, dass je mehr Du kannst und kennst, es auch immer mehr Dinge gibt, die Du zum ersten Mal machen kannst.
Wenn Du etwas zum ersten Mal tust, lernst Du etwas Neues. Dadurch entstehen Verknüpfungen in Deinem Gehirn, die es vorher noch nicht gab. Diese können sich auf Bestehende auswirken und plötzlich kann auch Bekanntes in einem neuen Licht erscheinen. Eventuell entdeckst Du auch Deine neue Leidenschaft.
Egal ob Du in Deinem Innersten danach strebst oder nicht, mein Rat ist es, so häufig wie möglich einmal etwas Neues zu probieren. Wenn Du alte Routinen aufbrichst, kannst Du Deine eigene Betriebsblindheit überwinden und Dich, Dein Leben und Deine Gewohnheiten einmal von aussen betrachten. Eventuell entdeckst Du Verhalten, die Du Dir gar nicht wünschst und Dir nicht darüber klar warst sie überhaupt zu haben. Dass ist nämlich das fiese an Gewohnheiten. Sie schleichen sich einfach so ein, manchmal ohne dass wir es mitbekommen.
Selbst wenn Du siehst, dass alles in Ordnung ist, ist das Schlimmste, was Dir passieren kann, dass Du Deinen Horizont erweiterst. Ich habe gemerkt, dass je weiter der Horizont eines Menschen ist, um so weniger Furcht (meistens Angst vorm Unbekannten) hat er. Mit Dingen, die wir neu lernen, die zuvor noch keinen Platz in unseren Denkmustern haben, kleben wir unserem DMN (default mode network) neue Notizzettel an den imaginären Kühlschrank. Doch dazu mehr im nächsten Beitrag von Lisa.

Da fällt mir noch ein, dass unsere Kinder fast jeden Tag etwas zum ersten Mal machen und somit gewöhnt sind täglich dazuzulernen. Die meisten Kinder fühlen sich dabei die meiste Zeit wohl. Erst wenn wir älter werden bauen wir die geistigen Mauern in unseren Köpfen auf. Also lasst uns wieder mehr Kind sein, so unbeschwert und glücklich wie lernende Kinder.

Mach’s einfach! Tu etwas zum ersten Mal!

Immer wieder!

P.s.: Falls Du jemandem die oben im Bild zu sehende Postkarte haben möchtest, schreibe mir einfach und ich sende Dir ein paar zu.

secrets of happiness

Everybody is a bit weird!

simplicity of happiness podcast

Willkommen zum zweiwöchentlichen Podcast über die Einfachheit des Glücklichseins. Beispiele aus und Tipps für das Leben.

Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.
Natürlich auch auf iTunes! oder STITCHER!

kopf frei in der wüste

Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel über Tipps für mehr Glück im Alltag auf sevenscoops.de geschrieben den ich heute auch hier veröffentliche:

Kopf frei in der Wüste

Kennst Du das Gefühl, wenn Dir alles zu viel wird? Wenn so viele Sachen auf Deinem inneren Schreibtisch liegen, dass Du gar nicht weisst womit Du morgens beginnen sollst?

In einem solchen Moment hilft es manchmal komplett abzuschalten und sämtliche Routinen hinter sich zu lassen. Ich selber kenne diese Situationen und viele meiner Kunden und Teilnehmer ebenfalls. Nachdem ich einmal eine Woche zu Fuß und alleine in der marokkanischen Sahara unterwegs war, gehe ich nun einmal im Jahr mit Teilnehmern im Rahmen eines Coachingseminars für eine Woche zu Fuß durch die Wüste. Im letzten Ort des Draa Tals bevor der Fluss Draa im staubigen Sand versickert begann meine und beginnt unsere Reise.

Ich hatte damals alles, was ich glaubte zum überleben zu brauchen, bei mir im Rucksack.

Genug zu Essen, etwas zum Schlafen und Wasser für zwei Tage. Das sollte doch reichen um den nächsten Brunnen zu erreichen. Alles was ich zu tun hatte, war mich fortzubewegen. Irgendwie und irgendwann…

Ich muss heute nirgendwo ankommen. Ich muss nur aufstehen, etwas essen und trinken. Sehr viel trinken und zusehen, dass ich vor 12 Uhr einen schattenspendenden Baum zum Rasten finden. Denn mittags wird die Hitze zu meinem größten Problem. Mein Tag besteht daraus aufzustehen, bis zum Mittag zu laufen, eine drei bis vierstündige Mittagspause zu halten, danach bis zum Sonnenuntergang zu laufen und am folgenden Tag das Gleiche zu tun.

Während ich laufe verändert sich die Landschaft nur schleichend langsam. Ich weiss, erst wenn ich meinen jetzigen Horizont erreicht habe, werde ich etwas neues sehen. Also mache ich mich auf den Weg. Einen Fuß vor den anderen. Mit 35kg Gepäck (ich trinke ca 7-8 Liter am Tag), bei 45°C im Schatten und auf steinigem Untergrund erfordert jeder Schritt Konzentration. Der Blick in die Landschaft ist grandios und wirkt unendlich. Ausser mir ist niemand hier. Gedanklich Probleme zu wälzen geht nicht. Zu sehr bin ich beschäftigt meinen Mittagsbaum zu erreichen. Da es ausserdem meine größte Sorge ist, den nächsten Brunnen zu finden, treten die bisherigen Probleme auf einmal in den Hintergrund.

Wenn sich meine Gedanken doch einmal aus dem Hier und Jetzt wegbewegen und ich ins Grübeln gerate, wirken meine alltäglichen Probleme nebensächlich. Über so vieles habe ich mir Sorgen gemacht. Im Vorfeld meiner Reise wie auch über mein alltägliches Leben. Ich stelle fest: was ich normalerweise als Problem betrachte, ist von hier aus gesehen maximal ein Luxusproblem.

Alles was wirklich wichtig ist im Leben scheine ich bisher so nebenher abgehandelt und als Selbstverständlichkeit betrachtet zu haben. Vielleicht habe ich mir auch nur so viele Sorgen gemacht, weil ich keine echten Probleme hatte?

Es ist schon interessant wie sich mein Geist und meine Gedanken entwickeln, wenn es keine neuen Reize gibt, mit denen sie sich befassen können. Ich werde immer ruhiger und bin immer mehr bei mir selbst. Ich weiss was ich will und merke was mir wichtig ist. Es ist ein gutes Gefühl mit mir selbst im Reinen zu sein.

Als ich Abends meinen Schlafsack in die Dünen lege, fällt mir auf, dass ich dies wie selbstverständlich tue. Dabei hatte ich alleine, draussen und im Dunkeln Angst. Irgendwie habe die Angst verloren. Vielleicht weil sie unbegründet war und lediglich ein Hirngespinst war, so wie viele meiner anderen Sorgen auch.

Seitdem ich von meiner ersten Saharareise zurückgekehrt bin, versuche ich vielen meiner Alltagsproblemen mit Gelassenheit zu begegnen. Ich setze mir Ziele und arbeite dafür, doch Rückschläge betrachte ich nicht mehr als Scheitern sondern als Feedback es auf einem anderen Wege zu versuchen. Durch weniger Frustration habe ich mehr Kraft, mich das einzusetzen, was mir wirklich wichtig ist.

Und es geht mir dabei gut.

5 Tipps, wie auch Du mehr Glück in Deinem Alltag erleben kannst:

  1. Lebe JETZT. Denk manchmal an die Vergangenheit und lerne aus ihr. Gräme und ärger Dich nicht, lebe JETZT. Denk manchmal an die Zukunft, damit Du weisst wofür Du etwas tust und zerbrich Dir jetzt nicht den Kopf über: Was wäre wenn. Lebe JETZT!
  2. Wären Deine Probleme für einen Menschen der ums Überleben kämpft ebenfalls Probleme? Wenn nicht, dann sind es keine Probleme sondern Randnotizen des Lebens. Nimm sie nicht so ernst. Zeige GELASSENHEIT.
  3. Tust Du was Du Dir wünscht, oder was andere und die Gesellschaft von Dir erwarten? Finde heraus was Dir wichtig ist. Lebe DEIN EIGENES LEBEN!
  4. Weiss Du nicht was Du willst? Gehe mit so wenig Geld und Komfort wie möglich auf Reisen. Lebe simpel ohne Ablenkung oder Rauschmittel. Betrachte Dein Leben nüchtern und von aussen! Was ist Dir WIRKLICH WICHTIG?
  5. Hast Du Angst davor? Meistens ist die Angst vor etwas, viel schlimmer als die Sache selbst vor der Du Angst hast. STELLE DICH DEINER ANGST!

Und beginne wieder mit Punkt 1!

ablenkung

Es gab eimal eine Zeit, in der habe ich machen dürfen wozu ich Lust hatte. Wenn ich etwas getan habe, dann war ich meist zu 100% bei der Sache, habe die Zeit vergessen und an nichts anderes gedacht. Ich war bei mir selbst und im Hier und Jetzt. Und dann? Dann wurde ich erwachsen! Wieso eigentlich?

Ich hatte kaum Verpflichtungen und einen großen Teil meines Tages zur freien Verfügung. Ich war ein Kind und ging zur Schule, die spätestens um 13 Uhr vorbei war. Dann habe ich meine Hausaufgaben gemacht und bin vor die Türe spielen gegangen. Mir ist drinnen schnell die Decke auf den Kopf gefallen, aber draussen gab es keine Grenzen. Ausserdem gab es noch Wochenenden und die endlos wirkenden Ferien. Zeit genug um Wälder zu entdecken, Buden und Staudämme zu bauen und der Fantasie freien Lauf zu lassen.

Ich frage mich manchmal, was damals so anders war. Warum konnte ich mir damals die Zeit nehmen? Ich denke, dass es im Laufe meines Lebens immer stärker von mir erwartet wurde, dass ich etwas `Konstruktives´ tue. Eigentlich müsste ich dieses, eigentlich müsste ich jenes. Das habe ich dann auch zunehmend von mir selber erwartet und dann habe ich begonnen Dinge aufzuschieben. Denn plötzlich waren dies keine Dinge mehr, die ich unbedingt tun will, sondern die ich tun muss. Und dann habe ich versucht mich abzulenken und der Druck wuchs und ich habe nach immer mehr Ablenkung gesucht.

Und dann zog die endgültige Ablenkung in meinen Alltag ein. Wir bekamen Kabelfernsehen. Jetzt musste ich mir nicht einmal mehr etwas suchen, um mich abzulenken, sondern konnte einfach die Glotze anstellen und schon machte ich mir keine Gedanken mehr.

Diese Ablenkung wurde nicht gerade kleiner mit dem Einzug von Computer, Internet, Handy, Smartphone, Tablet und Facebook. Bei so vielen Möglichkeiten, fällt es mir leichter mich abzulenken, als mich auf irgend etwas zu konzentrieren.

Zwischenzeitlich bin ich sehr frustriert, wenn ich nichts fertig bekomme. Das hat dazu geführt, dass ich nach und nach viele Dinge, die mich Ablenken könnten, aus meinem Leben wieder verbannt habe und ausserdem versuche ich mich an folgende  Punkte zu erinnern:

  • Unliebsame Dinge zuerst abarbeiten
  • Fokus auf Tätigkeiten legen, die mir Spaß machen
  • Ablenkungsmöglichkeiten reduzieren (Kein Fernseher, Handy in den Flugmodus, Offline arbeiten)
  • Einfach mal wieder Kind sein

Neulich war ich mit meinem Sohn in der Schweiz im Wald. Die Wälder hier sind ein Paradies. Riesige lichte Tannenwälder mit steilen Hängen und überall kleine Bäche. Mein Kleiner stand einfach stundenlang am Wasser und warf Steine hinein.

Und ich? Hab ´nen Staudamm gebaut. Alleine. Ohne mein Handy. Nach Stunden sind wir, beide glücklich, zurück nach Hause gegangen.

Manchmal sind es die einfachen Dinge, die glücklich machen.

Bei mir sind das zum Beispiel:
Laufen gehen, Artikel schreiben, Natur erleben, Imkern, Staudamm bauen ;-), Musik machen und hören, Lesen und vieles mehr…

Einmal angefangen darüber nachzudenken, was mir Spaß macht und mir fallen so viele Dinge ein, dass eigentlich mein ganzes Leben ein einziges Spaß sein müsste.

Wie oft machst Du noch Dinge ohne auf die Uhr zu schauen, bei denen du die Zeit vergisst?

meine neu entdeckte freiheit

Ich freue mich sehr heute einen Gastbeitrag eines mir besonders wichtigen Menschen veröffentlichen zu dürfen. Manchmal ist das Glück so nah. Danke Judy:

Die Einfachheit des Glücks auf Schweizer Wanderwegen

Ein freier Tag ist für mich ein Tag in der Natur, in den Bergen, auf den Wiesen, auf meinen Beinen und Füßen, mit einem Rucksack auf dem Rücken und je nach Jahreszeit Schneeschuhen und Stöcken in der Hand.

Schon Tage vorher denke ich an diesen freien Tag, wo werde ich hinlaufen, welchen Berg mir von oben anschauen und welche Route meinen Schneeschuhen zeigen. Die Vorfreude ist groß und am Morgen dieses freien Tages kribbelt es schon in meinen Beinen… gleich geht’s los.

Die Kulisse vor allem bei guter Sicht ist immer wieder atemberaubend, schon das Hinsehen macht Freude und bei jedem Blickwechsel sieht das Auge Neues, Spannendes und das Herz ruft: diesen Gipfel möchte ich sehen und diese Wiesen möchte ich begehen.

Die Freiheit ist grenzenlos, schon an der Haustür entlang führt ein Wanderweg, der zu zig weiteren führt. Das Netz streckt sich tausende Kilometer weit über Hügel und Wiesen, an Seen entlang und zu riesengroßen Bergen. Unbegrenzte Möglichkeiten für kleine Laufrunden, größere Laufrunden, ausgiebige Wandertouren, Bergbezwingungen und und und..

Ein Paradies, für mich! Und unglaublich einfach – kein großes Equipment, das ich benötige und keine großer Aufwand, den ich betreibe – dafür ganz viel Freiheit und Zeit für mich und uns.

Es kann so einfach sein, herauszufinden, was einen glücklich macht, aber meist ist es so schwer.

ein gutes jahr

THIS IS A GOOD YEAR TO HAVE A GOOD YEAR!

The future is ours and an empty page. Imagination that leads to action creates happiness. Welcome 2015! Let’s shape it together. Imagine and act.

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