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Soll ich oder soll ich nicht? Das ist mir häufig im vergangenen Jahr durch den Kopf gegangen im Bezug auf eigene Youtube Videos. Was wäre dann der Unterschied zu meinem Podcast? Das selbe nur mit Bild? Und was wenns niemand guckt?

Maßgeblich haben mich 3 Dinge zu einem JA bewogen:

1. Manchmal finde ich es schwierig die magischen Eindrücke, die ich auf Trips, Reisen und Coaching Seminaren habe in Text oder Fotos festzuhalten. Ich glaube das geht mit Videos noch besser.
2. Ende des Jahres habe ich auf Empfehlung begonnen, regelmässig ein paar YouTube Channel zu schauen, die sich nicht mit einem einzigen Thema, sondern einem fortlaufenden Projekt befasst haben. Und? Es begeistert mich, mitzuerleben, wie sich Menschen und Projekte weiterentwickeln.
3. Zuletzt viel mir ein Ausspruch von John Lee Dumas vom Podcast EO Fire ein, den er im Interview mit mir genannt hat: Wenn du die Welt verändern willst und hast einen Menschen damit erreicht, hat sich der Aufwand gelohnt.

Also habe ich mich hingesetzt und mit dem angefangen, was ich so hatte: Ein Video über die RIDING experience online gestellt und gleichzeitig fleissig weitere Videos aufgenommen. Dann eines über die SAHARA experience zusammengestellt, dass schon besser geworden ist, mir eine neue Kamera gekauft und nun einiges an Material zusammen um die nächsten Folgen zu produzieren.

Ich glaube kein Medium ist besser als das andere und das Beste gibt es schon gar nicht. Die Videos sollen einfach helfen das Leben und meine Projekte aus einem weiteren Blickwinkel zu betrachten. Ich hoffe dir gefällt es. Was auch immer dir am meisten liegt, du kannst zukünftig Beiträge hier lesen oder als:

audio auf:

foto auf:

oder video auf:

einen ganzen sommer zeitverzerrung

In diesem Sommer habe ich meine ganz eigene Form der Zeitverzögerung erlebt. Rückblickend betrachtet haben die vergangenen 8 Monate ewig gedauert und gleichzeitig habe ich keine Ahnung wie diese so schnell vergehen konnten.

Anfang Mai diesen Jahres, nur einige Tage nachdem Django plötzlich gestorben ist, bin ich von Sansibar nach Kanada gereist um dort am Hypnose Training mit Mike Mandel teilzunehmen. Im Anschluss ging es für mich über Berlin nach Äthiopien, wo wir nahezu 1 Monat blieben.
Nach Äthiopien ging es nochmal für 14 Tage nach Sansibar um die Lodge für die kommende Sommersaison vorzubereiten. Es war gegen Ende der (dieses Mal) sehr heftigen Regenzeit und einiges war kaputt oder umgestürzt und so musste das Eine oder Andere repariert werden. Ende Juni ging es dann in die Schweiz, wo Judy zum 1. Juli ihre neue Stella am Inselspital in Berlin begann.
Seitdem teilen wir uns eine Wohnung in Bern mit einer weiteren Ärztin. Froh über funktionierendes Internet habe ich sofort meinen Kopf in den Computer gesteckt, wollte doch eine vollständig neue Webseite (www.Happylife.Coach) erstellt und mit Inhalt gefüllt werden.
Wenn ich nicht am Computer saß versuchte ich so viel Zeit wie möglich laufend in den Bergen zu verbringen lagen doch noch ein paar harte Ultraläufe vor mir. Jeder einzelne Augenblick in den Bergen war ein Traum und ich sehnte mich schon danach, hoffentlich irgendwann wieder auf dem Berg zu wohnen. Ehe ich mich versah war es schon Ende August und der Sommer neigte sich so langsam dem Ende, als wir von der Möglichkeit erfuhren ein altes Haus auf 1600m zu mieten. Mit grandiosem Blick und viel persönlichem Freiraum haben wir sofort zugeschlagen und seitdem verbringe ich die meiste hier oben und genieße die Inspiration wenn, ja wenn ich nicht gerade extrem viel zu bauen habe.
Ja, wir wussten, dass das Haus (Heidi) über keine öffentliche Infrastruktur verfügt. Wasser, Strom, Abwasser… das aber auch an der Substanz einiges gemacht werden musste war nicht klar. Ich denke dazu schreibe ich in einem anderen Beitrag ausführlicher.

Mitte September ging es dann schon mit der ersten Ausgabe der RIDING experience nach Südfrankreich in die Provence. Wir sind eine Woche auf tollen Pferden durch den wunderschönen Luberon und ich kann es kaum erwarten im kommenden Jahr während der Lavendelblüte wieder dort zu sein.
Zurück in der Schweiz habe ich mich wieder in die Arbeit am haus gestürzt. Der Winter lässt ja nicht auf sich warten und wir wollten es zum Winter fertig haben.
Dann ging es Mitte Oktober auch schon in die Wüste zur 6. Ausgabe der SAHARA experience. Dieses Mal war ein Filmteam von DoubleVision aus Hamburg dabei ich freue mich schon auf das atemberaubende Video von der Reise. Es war wieder einmal schlichtweg magisch in der Wüste.
Am ersten November ging es wieder in die Schweiz und ich stecke die letzten Tage Arbeit in unser Berghaus, das ab Februar über AirBnB zu buchen ist. Es liegt bereits Schnee und ich bin mir ziemlich sicher, alles für unsere Weihnachtsgäste zum zum 28. November fertig zu haben, denn dann geht es bis zum 19. Dezember nach Sansibar um die Lode www.caveman-lodge.com für die absolute Hochsaison über den Jahreswechsel auf Vordermann zu bringen.
Es kommt mir wie ein Augenblick vor seitdem ich die letzten Beiträge hier veröffentlicht habe und gleichzeitig scheint es mir eine Ewigkeit zu sein seitdem ich in Sansibar aufgebrochen bin. Ich nehme das mal als ein positives Zeichen für einen busy Sommer und Freue mich auf einen grossartigen Winter in den Bergen… Nachdem ich von der tropischen Insel zurück bin.

get your wings

Ich habe vor drei Wochen auf der DNX Manuel getroffen, der mich spontan abends für das Projekt „Get Your Wings“ interviewt hat. Cooles Projekt.

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