Categories
happiness

how i end up buying a tiny wooden boat

Last spring (2018) what seems to be ages ago, I had plans for the summer and everything came different and I ended up buying a tiny wooden boat:

I am the owner of the Caveman Lodge in Zanzibar and the Lodge turns out to run much better than expected. We are booked quite well and the management keeps it well maintained.  I am on my way to passive income. Of course it is not passiv but asynchronous as I had put in enormous amounts of work before and keep getting paid even when I am not present.

Categories
podcast

SOH #128 – live the life you love, world tour

WOW… heute eine zweite Folge?
Yes, eine Spezialfolge! Denn ich brauche deine Hilfe. Ich starte meine “live the life you love – world tour“, einmal plastikfrei um die Welt. Dazu möchte ich so viele Menschen wie möglich begeistern, Teil des Projekts zu werden und habe ein kickstarter Projekt ins Leben gerufen, für das ich nun 20 Tage Zeit habe das Finanzierungsziel zu erreichen.
Dazu benötige ich deine Hilfe. Bitte klick auf den unten stehenden kickstarter Link und teile das Projekt mit so vielen Menschen wie möglich.
Let’s change the world & live the life you love!
LINKS:
http://kck.st/2uelZbE
https://simplicity-of-happiness.com/live-the-life-you-love-world-tour/
Folge mir auf:
Patreon: https://patreon.com/flohjoe
Instagram: https://instagram.com/flohjoe/
Youtube: https://youtube.com/flohjoe
Wenn weniger mehr ist.
Jeden zweiten Mittwoch neu.
Categories
happiness

malawi see

Wenn du dir vorstellen möchtest, wie eine Roadtrip durch Tansania aussieht, solltest du dir ein riesiges Land vorstellen, das zu grossen Teilen unbewohnt und fast überall ländlich geprägt ist. 80% der Strassen in Tansania sind nicht geteert und so kann es sein, dass eine „normale“ Überlandstrasse einige 100km bestenfalls aus Schotter bestehen kann.

Sind die Strassen geteert, dann bedeutet das noch lange nicht, dass sie es auch durchgehend sind. Manchmal fehlen Abschnitte, nahezu immer gibt es scheinbar aus dem nichts auftauchend grosse Speedbumps oder einfach andere Hindernisse auf der Strasse. Ausser anderen Autos, LKW’s und natürlich Bussen (Transportmittel Nummer 1 in Afrika) wirst du auch alles erdenklich andere auf den Strassen entdecken. Angefangen bei Fussgängern, Kindern, Ziegen, Kühen, Karren und Hühnern wirst du allerorts Polizeikontrollen und manchmal auch das eine der andere Zebra auf der Strasse entdecken.

Auf einer solchen Teerstrasse sind wir vor einigen Tagen von Daressalam Richtung Südwesten aufgebrochen. Obwohl geteert kamen wir nicht wirklich schnell voran, da unglaublich viele LKW’s auf den Strassen unterwegs waren. Als eine der wenigen geteerten Strassen befanden wir uns auf der Hauptroute von Daressalam, also dem indischen Ozean nach Sambia und Malawi, die beide über keinen eigenen Zugang zum Meer verfügen. Dementsprechend hoch war sowohl das Verkehrsaufkommen als auch die Dichte an Polizeikontrollen. Gleichzeitig wurde die Strasse auf einer Länge von ca 300km erneuert und vorerst einmal die neue Abflüsse unter der Strasse verlegt. Das führte zu einem 1m breiten mit Sand aufgefüllten Loch quer über die Strasse alle 500 bis 1000m. Es dauerte schlichtweg Ewigkeiten um das südliche Hochland zu erreichen und die letzten 40km Dirtroad verdienen sehr wohl die direkte deutsche Übersetzung Dreckstrasse. Doch dann umrundet von bis zu fast 3.000m hohen Bergen, stehen wir an einem See der so seit über 1 Millionen Jahren besteht. Der Malawisee, in Tansania auch Nyassasee genannt, der die grösste Artenvielfalt an Fischen aufweist, über 500km lang ist und fast 1km tief ist.

Atemberaubend diesen gigantischen See das Erste mal zu sehen. Der grosse Sandstrand, und dann das glasklare Süßwasser bis zum Horizont. Hier endet Tansania und der Blick geht Richtung Malawi zur Rechten und Moçambique zur Linken. Der See offenbart die unglaubliche Grösse und Schönheit von scheinbar unberührter Natur. Wenn du 5 Minuten zu Fuss zum nächsten Fluss gehst, kannst du Hippos und eventuell sogar Krokodile im Wasser entdecken. Wenn du über den See blickst, siehst du weder Gebäude, noch Schiffe, noch Strassen oder Autos. Wenn es ruhig wird, hörst du nur das sanfte Plätschern der Wellen, wenn es dunkel wird, wird es dunkel. So einfach kann glücklich sein.

Wie sieht es bei dir aus? Wann bist du das letzte mal der Reizüberflutung entronnen?

Categories
happiness

auszeit

Seit ein paar Tagen sind wir im Busch unterwegs. Nachdem wir seit Oktober in Sansibar sind und zuerst richtig Gas gegeben haben um die Lodge für die Weihnachtssaison fertig zu bekommen ging es dann noch einmal hoch her um unseren Gästen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Jetzt haben wir uns zum Anfang des Jahres eine kleine Auszeit mit Freunden gegönnt und sind mit einem Offroader 14 Tage im südlichen Tansania unterwegs.
Die Lodge ist genau das, was ich diesen Winter machen möchte. Ein volles Haus haben ebenfalls und trotzdem kann es ganz schön schlauchen, immer für etwas verantwortlich zu sein. Vor allem fällt es mir schwer mich still auf eine Sache zu konzentrieren und an einer Website, einem Blogbeitrag, einem neuen Webinar oder einer neuen Podcastfolge zu arbeiten.

Jetzt überlasse ich die Tourenplanung anderen, manchmal fahre ich das Auto, muss mir die Route aber nicht selber aussuchen. Die Landschaft wechselt, zieht vorüber, Gedanken kommen und gehen und ich habe unzählige neue Eindrücke, die ich verarbeiten darf. Meinen englischsprachigen Podcast sende ich 100 Tage lang täglich und die Eindrücke der Reise dürfen dort ebenfalls mit einfliessen.

Von Daressalam geht unsere Reise in Tansanias Süden. Durch den Mikumi Nationalpark, den Malawi See, den Tanganyika See eventuell den Katawi Nationalpark, den Ruha Nationalpark und quer zurück durchs ganze Land nach Daressalam.

Ob man es nun verlassen der Komfortzone, Urlaub, Auszeit, Abwechslung oder wie auch immer nennt sei einmal dahin gestellt. Es ist was ich brauche um hoch kreativ und produktiv zu sein und zu bleiben.

Wie ist es bei dir? Was brauchst du?

Categories
happiness

die lodge ist fertig

Ich hatte ein grosses Ziel für das Ende des Jahres. Zum einen wollte ich den europäischen Winter in den Tropen verbringen und zum Anderen wollte ich die Lodge in Kizimkazi fertig stellen. Beides wäre vor 5 Jahren ein unrealistischer Traum gewesen.
Zwei Dinge haben sich seitdem verändert. Ich habe eine Idee davon, wer ich sein möchte auf dieser Welt und richte meine Entscheidungen danach aus. Ausserdem habe ich meine Verpflichtungen (insbesondere Besitz) so weit reduziert, dass ich ungebunden agieren kann und wesentlich mehr Geld zur freien Verfügung habe als zuvor. Reduzieren fällt mir immer und immer leichter, weil ich ja weiss wozu und jeden Tag erlebe was ich auf der anderen Seite dazu gewinne.

Nun also die Lodge. Wichtig für mich ist, dass ich mich nicht über die Lodge definiere oder diese benötige um glücklich zu sein. Ich verstehe sie lediglich als Projekt. Ein spannendes Projekt, welches mir ermöglich viel Zeit in Sansibar zu verbringen, aber halt auch nur ein Projekt. Eines mit dem ich andere Menschen erreichen kann. Eines mit dem ich meine Philosophie vom einfachen Leben vermitteln kann. Eines mit dem ich auch anderen Menschen eine schöne Zeit schaffen kann.

Und seit Anfang Dezember ist die Lodge fertig und wir hatten einen Monat lang eine volle Hütte.
Es gibt zwar noch Dinge zu verbessern und zu ergänzen. Wir haben auch erst ein Viertel unseres Grundstücks in die Lodge mit einbezogen. Jetzt warten wir erst einmal das Feedback der Gäste ab und sehen dann Ende 2017 weiter. Macht es Sinn zu erweitern? Was wird von Gästen am meisten gewünscht? Was ist uns selber wichtig. Und dann sehen wir weiter.

Für jetzt heisst es erst einmal ‚Karibu sana‘, herzlich willkommen in der Caveman Lodge in Sansibar.

Categories
happiness

back to the roots

Dienstag morgen, nach einem verlängerten Wochenende (Freitag und Montag waren Feiertag in Sansibar) sitze ich nach vier Tagen wieder einmal am Rechner, checke Emails, bearbeite Buchungen und nehme Podcast auf.

Es drängt sich mir eine Frage auf: Was mache ich und was schreibe ich zukünftig in meinem Blog?
Seitdem ich regelmässig den deutsch- und den englischsprachigen Podcast aufnehme, ist mein Artikelschreiben deutlich in das Hintertreffen geraten. Obwohl ich mir auch für die einzelnen Podcastsendungen im Vorfeld viele Gedanken mache, bleiben die Sendungen trotzdem sehr spontan und irgendwie freier als die Blogbeiträge. Das gesprochene Wort unterscheidet sich häufig deutlich vom geschriebenen und darf viel unausgereifter bleiben. Mir liegt das extrem und trotzdem möchte ich weiter schreiben.

Es fällt mir deutlich leichter zu sprechen, weil ich dann nicht direkt meine Worte vor Augen habe und beginne, diese unmittelbar nach dem Schreiben zu hinterfragen. Dadurch sind meine Podcast flüssiger, spontaner und etwas ungenauer. Nichtsdestotrotz liebe ich es, Dinge aufzuschreiben und auf diesem Blog zu teilen.

Deshalb habe ich mir vorgenommen, wieder stärker zu den Wurzeln des Bloggens zurück zu kehren. Ich werde nicht versuchen druckreife Artikel zu schreiben, sondern wieder stärker ein Logbuch, ein Weblog… zu schreiben.

Seitdem ich begonnen habe zu schreiben hat sich mein Leben deutlich verändert. Ich sitze nicht mehr die meiste Zeit in Berlin in einem dunklen Büro mit Neonleuchten, in dem ich mir ein abenteuerliches Leben an fernen Orten mit tollen Reisen und einzigartigen Erfahrungen wünsche. Ich bin immer noch der selbe Typ, ich habe immer noch Wünsche und Träume und Reiseziele und und und…
Ich erlebe immer noch Frust und kann mich immer noch über Dinge ärgern und habe häufig den Eindruck ich bin genau so unperfekt, und auf der Suche wie ich es schon immer war und wahrscheinlich auch immer bleiben werde.

Verglichen mit meinem Leben von vor 5 Jahren, lebe ich allerdings bereits einen Grossteil der Träume, die ich damals hatte. Das habe ich geschafft indem ich begonnen habe auf mein Herz zu hören anstelle auf den Verstand.
Deshalb werde ich dich von nun an wieder stärker mit auf meine Reise nehmen, kürzere und längere Geschichten aus dem Alltäglichen erzählen und hoffentlich einen Teil der Begeisterung vermitteln, der mich hier hin gebracht hat und dich eventuell ermutigt ebenfalls deinen eigenen Weg zu gehen.

Wieder bloggen! Über die Einfachheit des Glücklichseins!

Categories
happiness

crappy on the outside?

Hi there, I am back in Berlin for some days. I spent the last month in my Zanzibar home after having spent all winter in a skiing resort in the Swiss mountains.

Custom officers keep asking me about my crappy passport but I always tell them, that although it might not look new on the outside, it has so many stories to tell in the inside.

Just like I want my life to be.
Not shiny on the the outside but full of memories in the inside.

For those who want to learn more about how I managed to live the life I dreamt about, I created a webinar. It doesn’t tell you what to do, but helps to ask the tough questions and create the surrounding you need to truly thrive.

If you send me an email with the topic “Your Happy Life” you can participate for free.
June 8th 2016 6:30pm CET. (this time in English)

Categories
happiness

minimalism documentary

These guys are a great inspiration to me concerning minimalism and focus. Now they made a documentary about what matters most and what doesn’t. Here’s a preview:

Categories
happiness

am ende der welt – in ibo

Letzte Woche habe ich Jörg getroffen. Er mir eine schöne Geschichte zum Thema: Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan erzählt hat. Eine Geschichte über sich selbst. Mehr als 10 Jahre zuvor hatte er seinen Job in Deutschland an der Nagel gehängt und sich auf sein Fahrrad gesetzt und ist fortan Richtung Süden gefahren. Ich habe ihn im südlichen Ostafrika auf einer kleinen Inseln in einem verfallenen und fast vergessenen portugiesischen Städtchen, welche viele als geheime Perle im indischen Ozean bezeichnen, getroffen.

Wie bitte? Wo? Weshalb? Wie Du eventuell bereits in vorangegangenen Beiträgen gelesen hast, reise ich zur Zeit wieder ein wenig. Während der Wahlen in Tansania und somit auch Sansibar haben wir uns ins südlich gelegenen Moçambique, ein Land der gut versteckten und bezaubernden Mysterien begeben. Währenddessen verliefen die Wahlen nicht wirklich reibungslos, wurden annulliert und im Januar wiederholt, aber darüber schreib ich ein anderes mal.
Aus Europa kommend wirkt ja Marokko bereits wie aus einer Zeit. Der Unterschied zu Tansania ist allerdings noch einmal genauso gross. Und nun Mocambique. Obwohl ein Nachbarland Tansanias wirkt es teilweise wie aus einer anderen Welt. Das Armutsgefälle nimmt sogar noch einmal zu. Das meist kein Englisch und auch häufig kein Kisuaheli gesprochen wurde und mein Portugiesisch nicht vorhanden ist, ließen den Unterschied sogar noch größer wirken.
Als Land musste Moçambique ja nicht nur gegen eine, sich erst sehr spät zurück ziehende, Kolonialmacht kämpfen, sondern im Anschluss an die Unabhängigkeit auch noch gegen eine von Apartheidgedanken beförderte Einmischung Rhodesiens und Südafrikas. Dies führte zu einem Jahrzehnte andauernden Bürgerkrieg, der eigentlich als Stellvertreterkrieges gesehen werden müsste. Seit dem Ende dieses Krieges 1994 musste das gesamte Land sozusagen aus den Trümmern des Krieges wieder neu aufgebaut werden. Und das zieht sich nach wie vor.
Nachdem wir nach Pemba, im Norden Moçambiques geflogen sind und uns wunderten wie wenig sich in 4 Jahren verändern kann bzw. sogar vieles weiter verfällt, nahmen wir den lokalen Bus Richtung Quirimba Nationalpark im Norden. Da man sich hier eher an Südafrika als am Sonnenstand orientiert, geht bereits kurz nach 4 die Sonne auf, dafür ist es um 5 Uhr nachmittags bereits wieder dunkel. Unser Bus fuhr also 4:30 Uhr los. Das heisst er fährt erst einmal eine Stunde durch die Stadt, um eventuell noch alle Sitzplätze zu füllen und dann irgendwann los. Da man vorher nicht weiss wie lange der Bus noch durch die Stadt tingelt, ist es wirklich besser bereits um 4:30 Uhr da zu sein, um den Bus zu erwischen.
Für die nächsten 5 Stunden ging es zur Hälfte über Teerstrassen, zur Hälfte über Sandpisten ca. 120km in den Norden. Nur wenige Siedlungen mit vereinzelten Häusern lagen am Wegesrand. Der Rest bestand aus trockenstem Busch dem man das nahende Ende der Regenzeit ansah.
Als wir schließlich den kleinen Ort, an dem wir eine Fähre bekommen wollten erriechten, gab es natürlich kein Wasser: Ebbe. Demzufolge auch keine Fähre und auch diese stellte sich nach einigen Stunden warten lediglich als traditionelle arabische Dau heraus in die einfach mit so vielen Menschen, Gepäck und einem Motorrad bepackt wurde, bis uns nur noch Zentimeter zur Wasseroberfläche trennten. Nun ja, ich kann ja schwimmen… und auf ging es durch die Mangroven hin zur verfallenen ehemaligen Hauptstadt der Nordprovinz, damals bedeutenden Handelsstadt, dem Zentrum der Quirimbas: Ibo.
Seitdem der Hafen von Ibo endgültig nicht mehr genug Tiefgang für die einlaufenden Schiffe hatte und somit nach Pemba verlegt wurde geriet die Stadt immer weiter in Vergessenheit und der portugiesische Charme bekam erst Patina und zerlegte sich dann zusehends in Sand und Schutt. Eine Stadt der Ruinen, die Hauptstrasse aus Sand, verlassene Bürgersteige und umrankte verfallende Häuser. Ein malerisches. Überbleipsel einer vergangenen Zeit.
Vereinzelt haben in den letzten Jahren einige Häuser einen neuen Eigentümer gefunden und wurden liebevoll restauriert.

Hier habe ich Jörg getroffen.

Nachdem er nämlich vor über 10 Jahren mit einem Freund auf ihre Fahrräder Richtung Süden gestiegen ist, sind über den Balkan, die Türkei, Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania bis nach Moçambique gestrampelt. Später noch bis nach Südafrika. Zwei Jahre warenunterwegs mit vielen Zwischenstopps an Plätzen, die ich nicht mal auf der Landkarte finden würde unterwegs.
So kamen sie mit ihren Rädern irgendwann und irgendwie (wahrcheinlich mit derselben alten Dau) nach Ibo und trafen im Schatten einer absoluten Sonnerfinsternis die Entscheidung, dass sie hierher wohl wieder zurückkehren müssten. Das taten sie auch. Zwei Jahre später, nach Zeit in Maputo und Südafrika und Beendigung ihrer 12.000km Fahrradtour.
Sie kauften sich darauf hin eines der verfallensten Häuser, welches allerdings die schönsten und größten Bäume der Insel auf dem Grundstück hatte. Zwei massive alte Mangobäume stehen vor dem Eingang und sie nannten es Miti Miwiri (zwei Bäume). Nach weitere zwei Jahren der Restauration und des Aufbaus haben sie sich einen der schönsten Plätze auf Ibo und ein exzellentes Boutique Hotelgeschaffen.
Schöne Fotos Miti Miwiri und Ibo gibt es auf übrigens auf deren Facebook Profil.

All das konnte nur passieren, weil da jemand in Heilbronn auf sein Fahrrad steigt und sich nicht mehr um Konventionen und Erwartungen anderer schert sondern beschließt seinem Herzen zu folgen. Die beiden sind ihrer Passion gefolgt und sind der Welt offen und neugierig entgegen getreten und sie haben, ohne einen Plan dahinter zu kennen, die Möglichkeiten genutzt, die sich ihnen gegeben haben.
Vor einen paar Jahren noch haben Freunde und Familie die beiden für verrückt gehalten, heute machen sie bei Ihnen Urlaub.
Natürlich hatten sie ihre harten Zeiten und es war und ist nicht alles einfach aber die beiden leben ihren Traum! Jeden Tag aufs Neue.

Kennst Du diese innere Stimme? Hör doch mal auf sie?

Categories
happiness

freunde

Ein Freund ist ein Typ der Dich mag, obwohl er Dich kennt!
Genau darum geht es. Absolute Offenheit, Ehrlichkeit, Verletzlichkeit, einfach echt sein. Wenn Du so sein kannst, wie Du bist, ohne Dich verstellen zu müssen, dann bist Du unter echten Freunden. Das ist meiner Meinung nach der Unterschied zwischen Bekannten und Freunden. Ersteres mögen Menschen sein, die uns sympathisch sind, aber bei denen wir immer noch Rücksicht darauf nehmen, dass wir ihnen nicht zu Nahe treten. Bei Freunden dürfen wir das innere nach aussen kehren. Das sind Menschen denen wir helfen ohne etwas im Gegenzug zu erwarten. Gleichzeitig sind es Menschen, die wir jederzeit um einen Gefallen bitten können ohne etwas schuldig zu sein. Menschen denen wir vertrauen.

Ich habe schon häufig gehört, dass Familie viel wertvoller sei als Freunde? Denn, ist es nicht die Familie, die Gesellschaften zusammenhält, beziehungsweise in den vergangenen Jahrhunderten zusammen gehalten hat? Und ist nicht vielmehr der Verfall der Familienstrukturen ein Grund der unseren heutigen Sozialstaat so sehr fordert?
Dabei bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher. Ich glaube, dass dort entweder grosser sozialer Zwang vorhanden war oder aber die Familie so gross war, dass sich eben diejenigen innerhalb der Familie unterstützt haben darüber auch noch befreundet waren. Denn das eine schliesst ja das andere nicht aus. Familie ist ein Konstrukt in das wir herein geboren werden. Bei den meisten Menschen beruht dieses auch verwandtschaftlichen Verhältnissen, bei manchen auch nur auf dem Glauben, dass es verwandtschaftliche Verhältnisse gäbe. Daran zeigt sich mir, dass es eine Familie per Naturgesetz nicht gibt. Sondern es ist unsere eigene Wahl wie wir zu Familienmitgliedern stehen. Insofern können Familienmitglieder ja auch den Status von Bekannten oder Freunden haben.
Wichtig ist es Menschen so zu akzeptieren wie sie sind und sie zu lieben ohne sie ändern zu wollen. Zu Vertrauen!

Menschliche Interaktion macht uns unter anderem erst zu Menschen, zu fühlenden Wesen. Mit Anderen emotional verbunden zu sein macht uns phychisch stärker, intelligenter und emphatischer. Freunde können Deine Familie sein.

Freunde sind keine Selbstverständlichkeit und sie sind freiwillig Deine Freunde.
Ehre Deine Freunde!
Schätze sie so wie sie sind. Sei ihnen immer ein Ansprechpartner!
Sag Ihnen, dass sie sich auf Dich verlassen können!
Vertraue Ihnen!
Sei ein Freund!

P.s.: Falls Du jemandem die oben im Bild zu sehende Postkarte haben möchtest, schreibe mir einfach und ich sende Dir ein paar zu.

We use cookies on this website. By continuing you agree to the use of cookies. This Website runs a Wordpress installation, a service by Automattic Inc. and you’ll find further information on the “Cookie Policy”, the “Privacy Policy” as well as options to manage them by clicking on: more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close